Chronologie aller Bände (1 - 2)
Die Reihenfolge beginnt mit dem Buch "From Ionia to Jena". Wer alle Bücher der Reihe nach lesen möchte, sollte mit diesem Band von Tobias Heinze beginnen. Der zweite Teil der Reihe "From Ionia to Jena" ist am 31.10.2023 erschienen. Mit insgesamt 2 Bänden wurde die Reihe über einen Zeitraum von ungefähr 2 Jahren fortgesetzt. Der neueste Band trägt den Titel "„Denn das Wahre ist das Ganze nicht ...“".
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- Start der Reihe: 29.09.2021
- Neueste Folge: 31.10.2023
Diese Reihenfolge enthält 2 unterschiedliche Autoren.
- Band: 2
- Autor: Eusterschulte, Anne
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- Ø Bewertung:
- Medium: Buch
- Veröffentlicht: 31.10.2023
- Genre: Sonstiges
From Ionia to Jena
Franz Rosenzweig’s approach toward the history of philosophy was, if anything, profoundly ambivalent. No other thinker has so often declared the end of the classical metaphysics – from Parmenides to Hegel, from Ionia to Jena – and simultaneously drawn so much from the history of philosophy for his own philosophical project. Kant’s critical philosophy, Schelling’s conception of radical temporality, Hegel’s dialectical method, Schopenhauer’s discovery of the individual within the philosophical system, Nietzsche’s critique of religion, Kierkegaard’s paradox and Hermann Cohen’s philosophy of correlation are just a few examples from the history of philosophy that Rosenzweig builds on and integrates into his own system.
What was the common ground that allowed Rosenzweig to unify this vast variety of philosophical insights? Was this process of unification homogeneous and consistent, or did it amount to more eclectic conglomeration of a diverse range of philosophical ideas? Moreover, was Rosenzweig’s close connection to the history of philosophy one element that prevented him from radically breaking away from his predecessors? Or did he ultimately manage to integrate it into a truly new and groundbreaking framework? The contributions in this volume explore the dialogue between one of the most innovative thinkers of the first half of the 20th century and his philosophical references. They seek to identify these references and examine how Rosenzweig redefined them in his philosophical project. They do so by searching for the individual reader who drew from all these various influences as well as the universal thinker behind the reader, who systematized all these influences anew.
- Band: 6
- Autor: Heinze, Tobias
- Anzahl Bewertungen: 0
- Ø Bewertung:
- Medium: E-Book
- Veröffentlicht: 29.09.2021
- Genre: Sonstiges
„Denn das Wahre ist das Ganze nicht ...“
Inmitten der studentischen Unruhen erschien 1969 Ulrich Sonnemanns Negative Anthropologie. Mit ihr legte der Philosoph und politische Schriftsteller einen zeitkritischen Kommentar und zugleich eine negativ-dialektische Durchdringung des Freudomarxismus der Studierenden vor. Das Werk bestätigte seine notorische Bekanntheit als eingriffsfreudiger kritischer Humanist und bewies seine Nähe zur Kritischen Theorie des Frankfurter Instituts für Sozialforschung.
Sonnemanns Sozialphilosophie problematisiert die Annahme einer vermeintlichen Naturhaftigkeit in den Selbstbildern des Menschen, wie sie Anthropologie, Marxismus und Psychoanalyse seiner Zeit entwerfen. Im Modus der bestimmten Negation erforscht Sonnemann die Widersprüche anthropologischer Theorien, deren Verstrickungen in gesellschaftliche Praxis er unnachgiebig ins Bewusstsein ruft. Damit ist negative Anthropologie Einmischung in ihren Gegenstand: Sie will die menschliche Welt verstehen, um das Verstandene zu verändern – indem sie daran erinnert, dass es menschliche Aufgabe bleibt, eine dem Gattungswesen gerechte Welt herzustellen.
Angesichts eines wiedererwachten Interesses an der Negativen Anthropologie befragt der Band Sonnemanns Denken auf seine Aktualität. Anhand akuter Gegenstände und Fragen demonstrieren die Beiträge die Möglichkeiten kritischer Eingriffe im Modus negativer Anthropologie. Ideengeschichtliche und systematische Argumentationen werden zusammengeführt und die Denkfigur einer negativen Anthropologie auf diese Weise als immer noch dringlicher Ansatz der Kritischen Theorie erhellt. Entstanden sind dabei sowohl geschichtskritische als auch ästhetische, religionsphilosophische und sprachkritische Anknüpfungen an Sonnemanns Werk. Die Negative Anthropologie erscheint dabei nicht als inventarisierbares Dokument einer abgeschlossenen Zeitgeschichte, sondern als ein Verfahren, in aufmerksamer Tuchfühlung mit dem Tagesgeschehen zu bleiben.
Mit Beiträgen von Hannes Bajohr, Roger Behrens, Daniel Bella, Konstantin Bethscheider, Sebastian Edinger, Anne Eusterschulte, Paul Fiebig, Lea Fink, Simon Godart, Henning Gutfleisch, Tobias Heinze, Martin Mettin, Marc Rölli, Mario Cosimo Schmidt, Jochen Schubert, Elvira Seiwert, Dirk Stederoth und Christine Zunke.

