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Buch des Monats: Belletristik

Fünf, sechs, sieben, acht

Ewald Arenz berührt in „Fünf, sechs, sieben, acht“ zutiefst. Die bittersüße Geschichte über das Älterwerden, verpasste Chancen und die Annäherung von Vater und Tochter ist klug, melancholisch und voller poetischer Wärme.

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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

NEIN SAGEN

„Nein sagen“ ist ein schmales, aber eindringliches Buch über Haltung, Verantwortung und Zivilcourage. Ausgehend vom Widerstand des 20. Juli 1944 und der Geschichte seiner Eltern Willy und Rut Brandt schlägt Brandt eine klare Brücke in die Gegenwart: Demokratie braucht Menschen, die nicht schweigen, wenn ihre Grundlagen angegriffen werden. Der Ton bleibt ruhig und unaufdringlich, gerade deshalb wirkt der Text glaubwürdig. Kein lautes Pamphlet, sondern ein nachdenklicher Appell.

Leserunde: Das Leben einer Frau mit dem smaragdgrünen Auge
  • Bewerbungen: 3
  • Exemplare: 5

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »Das Leben einer Frau mit dem smaragdgrünen Auge« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies Printexemplar. Es stehen insgesamt 5 Bücher zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Marcela Danielová

Blogbeitrag: Sommerwind in der Toskana

Helgas Bücherparadies: »Sommer, Liebe und italienischer Charme«

5/5

... im Web am besten bewertet

4.5Cover: Irida 3. Irida und das Flüstern in den Feldern
4.2Cover: Juli Gold - Wächterin der Zeit
4.6Cover: Staged. Play it off
4.1Cover: Echo aus dem Eis
4.7Cover: Der Palast im Regen
4.6Cover: Vergib mir
4.8Cover: Überreizt
5.0Cover: Startklar fürs Leben
3.8Cover: Die Stimme aus Beton
4.5Cover: Lebe deine Träume - Geschichten über Freundschaft, Mut und das wahre Leben
5.0Cover: Astronomie in 30 Sekunden
Titel: Dinghai Fusheng Records. Buch 1
Titel: Historische Fantasy aus China
China im dritten Jahrhundert nach Christus: Vor dreihundert Jahren, verschwand die komplette Magie aus China. Doch nun scheint es, dass zumindest das Böse, das sich vom Groll der Menschen ernährt, wieder in die Welt eindringen möchte. Chen Xing, ist nicht nur der letzte Exorzist, sondern steht auch unter besonderem göttlichen Schutz, der ihm Glück verleiht, und kann zudem eine sogenannte Herzenslampe wirken. Er macht sich auf die Suche nach seinem Schutzpatron, der ihn, während er selbst das Böse vertreibt, beschützen soll. Die Herzenslampe führt ihn zu Xiang Shu, der aber weder sein Schutzpatron sein, noch irgendetwas mit ihm zu tun haben möchte. Dennoch verstrickt sich das Schicksal der beiden, und sie müssen schon bald gegen gefährliche Gegner kämpfen.

Der Roman spielt vor dem realen historischen Hintergrund zur Zeit der Regierung Fu Jians, der auch eine wichtige handelnde Rolle in der Geschichte spielt, neben weiteren historischen Persönlichkeiten. So lernt man als Leser:in während des Lesens gleichzeitig viel über China und seine Geschichte, wozu auch die Fußnoten und die vielen Zusatzinformationen im Anhang beitragen. Die historischen Details fand ich persönlich sehr interessant, so dass sie meinen Lesefluss nicht gehemmt haben.

Die beiden Protagonisten mochte ich schnell, auch Xiang Shu, der nicht gerade der Freundlichste ist. Ich war gespannt, was man über seine Hintergrundgeschichte erfahren wird, mich hat auch fasziniert, wie kompromisslos und geschickt er kämpfen, aber auch, wie loyal er sein konnte. Seine Kampfkunst hat mich an Filme wie „Tiger and Dragon“ erinnert.

Manchmal war der Roman für mich nicht ganz leicht zu lesen, ich habe ein bisschen den Überblick über die eine oder andere Szene verloren, insgesamt aber der Handlung gut folgen können. Hin und wieder hatte ich das Gefühl, dass die Übersetzung nicht ganz rund ist, wenn zum Beispiel Chen Xiang etwas „schamlos“ sagt, für mich im Kontext aber eher „verschämt“ gepasst hätte. Oder wenn an einer bestimmten Stelle fünf Wörter stehen sollen, es dann aber sechs sind.

Die Geschichte ist spannend und nimmt gegen Ende immer phantastischere Züge an. Immer wieder einmal mischt sich auch Humor in die Erzählung, oft auch in Zusammenhang mit Chen Xings Glück. Es handelt sich um einen ersten Band, so dass die Geschichte zwar ohne großen Cliffhanger endet, aber eben auch noch nicht zu Ende erzählt ist. Die Danmei-Thematik ist bereits vorhanden, es gibt aber noch keine Liebesbeziehung.

Es gibt nicht nur eine Karte und vielfältiges zusätzliches Material im Anhang, man sollte unbedingt auch das Nachwort lesen, sondern auch mehrere im selben Stil wie das Cover gezeichnete Illustrationen im Roman, die die beiden Protagonisten in Romanszenen zeigen.

Ich kannte bisher weder den Autor noch Danmei, habe aber Lust auf mehr bekommen. Man muss sich vielleicht ein bisschen einlassen auf die Erzählweise und die Geschichte, aber es lohnt sich, ich freue mich auf die weiteren Bände.
Titel: Counting Days
Titel: emotionales aber ausbaufähiges Debüt mit tollem Setting
„Counting Days“ heißt der Debütroman von Steffi Kuhlmann.

Dalia lebt in Hamburg, als eine erschreckende Nachricht sie erreicht: ihr Zwillingsbruder schwebt in Lebensgefahr. Er hatte in ihrer Heimatstadt Heidelberg einen Unfall. Notgedrungen kehrt Dalia zurück in die Stadt, der sie vor drei Jahren mit gebrochenem Herzen der Rücken gekehrt hat. Schuld daran war Alex, den sie prompt nach kurzer Zeit wieder trifft. Der hat eigentlich genug mit seinem eigenen Leben zu tun. Denn zwischen Jurastudium, der Sorge um seine Mutter und verschiedenen Jobs, jongliert er nicht nur mit seiner Zeit. Hält die Liebe trotz aller Probleme eine zweite Chance für Dalia und Alex bereit?

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut: sowohl die Widmung zu Beginn, als auch die Playlist mit der hübschen Zeichnung im Hintergrund. Toll, dass diese auch zu Beginn des Prologs und jedes Kapitels wieder aufgenommen wird.
Was mir ebenfalls gut gefällt ist, dass der Prolog und die Kapitel mit Datumsangaben sowie dem Namen der Person versehen sind, aus deren Sicht geschrieben wird, so dass man sich gut in der Geschichte zurechtfindet. Einen weiteres Highlight sind die feinfühligen Zitate, mit denen jedes Kapitel überschrieben ist.
Das Setting in der schönen Stadt Heidelberg ist wirklich gelungen und durch die Bilder auf den Umschlag-Innenseiten toll nachvollziehbar.

Die ersten Seiten des Romans haben mich sofort gepackt. Sie präsentierten sich mir gefühlvoll aber auch romantisch mit viel Potenzial – ein guter Spannungsaufbau. Leider ergaben sich im Verlauf des Buches einige Längen, so dass ich zwischendurch die Lust am Lesen etwas verloren habe. Auch einzelne Aspekte waren mir zu wenig beleuchtet, so dass das Geschehen teilweise etwas flach und konstruiert erschien. Nicht immer konnte ich deshalb das Verhalten und die Entscheidungen von Dalia und Alexander nachvollziehen, so dass mir teilweise der Zugang zu den Hauptfiguren fehlte.

Nichtsdestotrotz sind einige schwerere Themen und der Bereich um die psychische Gesundheit – „Mental Health“ – gut, weil lebensecht und wirklichkeitsnah, dargestellt.

Alles in allem ein Debütroman mit Potential und schönem Setting, für den ich 3,5 Sterne vergebe.
Titel: Die Gangsterkatzen
Titel: Lebhaftes Katzenabenteuer
Das Buch ist uns aufgefallen, weil eine der Katzen unserem Kater sehr ähnlich sieht. Der Titel Die Gangsterkatzen Der Rubin des Pharao von Nika & Don Haupt machte ebenfalls neugierig. Schlägt man es auf, entdeckt man sofort eine Karte von dem Ort wo es spielt, ein interessant gestaltetes Inhaltsverzeichnis sowie die Charakterkarten der drei Gangsterkatzen Finn, Joda und Kimba. Illustriert von Jan-Niklas Haverkamp. Jedes einzelne Kapitel startet mit einem Pfotenabdruck sowie einer Überschrift. Ab und an befinden sich noch schwarz weiß Zeichnungen passend zum Abenteuer, ansonsten kann aber jeder seiner eigenen Fantasie den Lauf lassen.

Finn, Joda und Kimba sind schlau, schnell und stark, gute Freunde, Diebe, Räuber und Einbrecher, immer auf der Suche nach etwas zu futtern. Dabei gelangen sie in ein Museum, aus dem es verlockend duftet und werden Zeuge von einem Rubinraub. Kommissardackel Rudi entdeckt sie dabei und verfolgt sie. Die Jagd nach dem Rubin des Pharao beginnt. Wer hat ihn entwendet und warum?

Das Abenteuer nimmt ziemlich schnell Fahrt auf. Der Schreibstil ist angenehm lesbar, es ist kindgerecht und unterhaltsam. Zügig haben wir Kapitel für Kapitel gelesen. Es blieb aber zwischendrin noch reichlich Zeit um uns auszutauschen und unsere eigenen Gedankengänge spielen zu lassen. Zum Ende hin wurde es nochmals richtig spannend und hat sich anschließend alles schlüssig aufgeklärt.

Wer Detektivgeschichten und Katzen liebt, der ist hier richtig. Es eignet sich zum Vorlesen ebenso wie zum Selbstlesen. Da aber wenig Illustrationen und viel Text vorhanden sind würde ich es erst ab einem Alter von 6 Jahren empfehlen. Bei uns passte das perfekt.
Titel: Honey
Titel: Wut der letzten Jahrhunderte bahnt sich ihren Weg
Yrsa schreibt als Woman of Colour an ihrer Doktorarbeit an der Fakultät für Soziologie in Cambridge. Nebenbei unterrichtet und betreut sie Studentinnen und Studenten der ersten Semester. Schon früh wurde sie mit Vorurteilen einer misogynen und rassistischen Gesellschaft konfrontiert. In der Sonntagsschule z. B. mit Auflagen und Verboten, um als ehrbares und wohlerzogenes Mädchen zu gelten. Und zugleich die Erfahrung, wie sich in ihrer Jugend Männer auf einer Datingplattform schamlos bei ihr meldeten, die doppelt so alt waren wie sie und danach gierten, bei ihr zum Zug zu kommen.

[Er] hatte aus ihr ein Objekt gemacht, eine Ware mit zugeschriebenem Wert; machtlos. Und sie hatte ihn totgemacht. (Zitat S. 112)

Durch das Thema ihrer Doktorarbeit beschäftigt sich Yrsa stark mit der Ausbeutung der People of Colour (PoC), insbesondere der Frauen. Doch auch in ihrem eigenen Umfeld beobachtet sie, dass die Frau von vielen Männern als Konsumgut betrachtet wird. Frauen werden ausgebeutet bzgl ihres Körpers, ihrer Fähig
Titel: DUMONT Reise-Taschenbuch Reiseführer Leipzig
Titel: Leipzig in all seinen Faszetten entdecken
Der Dumont Verlag hat ein Reisetaschenbuch über Leipzig herausgegeben. Das handliche Format passt gut in die Tasche und ist so ein treuer Begleiter bei meinen Streifzügen durch Leipzig. Gleich zu Beginn gibt es in der Innenklappe einen Stadtplan , wo 10 Highlights eingezeichnet sind. Wenn man dann durch das Buch blättert , stellt man fest das man Leipzig mehr als einmal besuchen sollte, um all seine Faszetten entdeckenzu können. In 8 Abschnitte unterteilt lässt sich die Innenstadt wie auch das Umland und der Auenwald entdecken. Die Autorin Anna Sylvia Goldammer zeigt uns ihr Leipzig mit ihren ganz persönlichen Tipps. Tolle Bilder und auch die ganzen Beschreibungen liefern viele Informationen und so lässt sich der Aufenthalt in Leipzig wunderbar abwechslungsreich gestalten. Auch Thematische Touren wie Kind und Kegel oder aber auch die Wasserwege oder auch das Kaffeehaushopping finde ich klasse und laden zum selbst erleben ein.

Ein toller Reiseführer dazu eine herausnehmbarer Stadtplan,
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... neu dabei

4.4Cover: The Moon and the Glowing Stars: Dark Romantasy
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4.4Cover: Bächle, Gässle, Rache
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