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Buch des Monats: Belletristik

Die Mitternachtsreise

Die Mitternachtsreise ist ein warmherziger, nachdenklicher Roman über Erinnerungen, verpasste Chancen und die Frage, welche Momente im Leben wirklich zählen. Matt Haig erzählt gewohnt zugänglich und berührend, ohne dabei ins Schwere abzugleiten. Die Geschichte verbindet leise Magie mit existenziellen Fragen und eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die emotionale, hoffnungsvolle Literatur mögen.

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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

NEIN SAGEN

„Nein sagen“ ist ein schmales, aber eindringliches Buch über Haltung, Verantwortung und Zivilcourage. Ausgehend vom Widerstand des 20. Juli 1944 und der Geschichte seiner Eltern Willy und Rut Brandt schlägt Brandt eine klare Brücke in die Gegenwart: Demokratie braucht Menschen, die nicht schweigen, wenn ihre Grundlagen angegriffen werden. Der Ton bleibt ruhig und unaufdringlich, gerade deshalb wirkt der Text glaubwürdig. Kein lautes Pamphlet, sondern ein nachdenklicher Appell.

Leserunde: Neuer urbaner Krimi der Reihe "Ghosts of the City"
  • Bewerbungen: 8
  • Exemplare: 5

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »Neuer urbaner Krimi der Reihe "Ghosts of the City"« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies Printexemplar. Es stehen insgesamt 5 Bücher zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Peter H. Feldmann

Blogbeitrag: Coach - Gegen alle Regeln

Nicole liest: »Millie kann es nicht glauben, als sie erfährt, wer der neue Coach der Treasure State Wildcats wird. Ausgerechnet Ford, der Mann, der ihr vor 10 Jahren das Herz gebrochen hat, den sie aber auch nie vergessen konnte...«

5/5

... im Web am besten bewertet

4.5Cover: The Moon and the Glowing Stars: Dark Romantasy
4.7Cover: Staged. Play it off
4.7Cover: Der Palast im Regen
4.8Cover: Überreizt
4.5Cover: Echo aus dem Eis
4.1Cover: Kopfstand des Lebens - Ein Yoga-Roman
4.8Cover: Effiziente Meetings für Führungskräfte - mit KI, Achtsamkeit und Sketchnotes
5.0Cover: Grab der Liebe
5.0Cover: Klotz rein oder Kotz raus
4.5Cover: Lebe deine Träume - Geschichten über Freundschaft, Mut und das wahre Leben
5.0Cover: Astronomie in 30 Sekunden
Titel: Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
Titel: Heartless Hunter
"Heartless Hunter" ist der erste Teil der "Der rote Nachtfalter" Dilogie. Die Bücher sind nicht abgeschlossen und sollten unbedingt der Reihenfolge nach gelesen werden.

Als ich dieses tolle Cover zum ersten Mal in den sozialen Medien entdeckte, war ich vom ersten Moment an begeistert und wusste sofort: Das muss ich mir einfach näher anschauen. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich es unbedingt lesen muss. Dann habe ich allerdings eine Hörprobe gehört und mich doch für das Hörbuch entschieden. Die beiden Sprecher haben einfach einen tollen Job gemacht und ich hatte sehr viel Spaß, ihnen zuzuhören.

Leider muss ich sagen, dass ich doch ein paar Probleme hatte, keine Ahnung warum, richtig in das Buch hineinzukommen. Ich war sogar kurz am Überlegen, es abzubrechen, und bin so froh, das nicht gemacht zu haben, denn dieses "Problem" hat nicht wirklich lange angehalten und ich war in der Geschichte angekommen. Das Setting hat mir sehr gut gefallen und besonders Rune hat mein Herz im Sturm erobert. Es muss furchtbar sein, seine wahre Identität zu verstecken. Ich kann aber Rune so gut verstehen, warum sie das alles macht, auch wenn sie sich damit in Gefahr bringt. Und was hier am Schluss so alles passiert. OMG, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Ich bin so froh, dass ich nicht abgebrochen habe, und muss so schnell wie möglich weiterhören.

Der Schreibstil hat mir so gut gefallen. Er ist spannend, bildhaft und mitreißend. Ich freue mich jetzt schon auf alles, was da noch kommen wird.
Titel: Zeichen im Sand
Titel: Spannender Abenteuerroman mit einer feinen Prise Mystery
In diesem Roman schickt die Autorin Dany Matthes die beiden Archäologen Abby Jones und Colin Allister in ihr zweites Abenteuer und konnte mich dabei zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten.

Für mich war es die erste Begegnung mit den beiden sympathischen Archäologen und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Der neue Leiter des ägyptischen Museums in Kairo hat Abby und Colin kaltgestellt und lässt sie nur noch alte Schriftrollen sortieren. Doch dann entdeckt Abby dabei einen alten Papyrus mit mysteriösen Schriftzeichen, die ihr seltsam bekannt vorkommen. Führen sie diese Zeichen erneut auf die Spur der Osirianer, denen sie vor einigen Jahren schon einmal begegnet sind ? Zusammen mit ihren Freund Hadi begeben sich Abby und Colin auf eine Suche, die sie von Ägypten über London bis nach Mexiko führen wird.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder ruhige Phasen, die mit durchaus interessanten Beschreibungen zu Land und Leuten gefüllt werden, die eigentliche Geschichte aber doch etwas zu sehr ausbremsen. Am Ende eines packenden Showdowns, nach dem für die drei Hauptfiguren nichts mehr so sein wird wie zuvor, hatte ich zudem das Gefühl, es hier mit einer Art von „Übergangsroman“ oder einem überlangen Prolog für die nachfolgenden Bände zu tun zu haben. Irgendwie hat mich das Ende etwas unbefriedigt zurückgelassen, obwohl schlussendlich keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen.

Wer auf spannende Abenteuerromane mit einer ordentlichen Portion Mystery steht, wird hier gut bedient und spannend unterhalten. Und trotz meiner Kritikpunkte ist die Neugierde auf die Fortsetzung bei mir durchaus geweckt.
Leser: ech3/5ech
Titel: Tokyo
Titel: Ein japanischer Thriller
Im Januar 1990 wird die Leiche eines kleinen Mädchens, das einigen Wochen vorher verschwunden war, gefunden. Der Fall ist nicht einfach zu lösen, die Ermittler geben alles, kommen aber kaum voran. Dann ist ein weiteres Kind verschwunden.

Ich lese sehr gerne Romane, die in für uns eher exotischen Ländern spielen, denn in der Regel erfährt man auch immer einiges über das Land an sich, seine Gesellschaft, seine Kultur, das ist auch hier der Fall. Dieser Roman ist im Original bereits 1993 erschienen und das Debüt des Autors.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, Hauptkommissar Saeki ist der Leiter des Dezernat I für Tötungsdelikte und schweren Raub, während Shigo Okamoto ein ihm unterstellter Kriminalanwärter ist. Während Saeki, dessen Vornamen man nicht erfährt, mehr für die Einsatzplanung zuständig ist, aber auch seinen Kopf hinhalten muss, wenn etwas schiefgeht, gehört Okamoto zur Fußtruppe, die zum Beispiel Befragungen macht.

Einen weiteren Erzählstrang nimmt Matsumoto ein, der kürzlich einen schweren Verlust erfahren hat, der ihm das Gefühl eines Loches in der Brust beschert, und der sein Glück in einer Religionsgemeinschaft sucht, von denen es in Japan unzählige gibt, die zum Teil sektenartig organisiert sind. Dieser Handlungsstrang löst sich mit dem der Ermittlungen abwechselnd ab.

Auf dem Cover wird ein Thriller versprochen, und auf gewisse Weise ist das der Roman auch, auch wenn er langsamer und mit weniger Spannung erzählt wird, als man es erwarten könnte. Dennoch, gerade der Matsumoto-Strang hat für mich schon etwas thrillerhaftes, er hat bei mir einige Emotionen ausgelöst. Zeitweise treten die Ermittlungen hinter seinen Erlebnissen sogar zurück. Ich glaube, man darf japanische Thriller nicht mit westlichen gleichsetzen, hier zumindest wird die Spannung subtiler erzeugt, mehr auf der psychologischen Ebene. Für mich war diese Form des Thrillers interessant zu lesen und mit einer eigenen Spannung behaftet. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und habe viel spekuliert und gegoogelt.

Die Auflösung finde ich dennoch sehr überraschend, mir scheint aber alles logisch zu sein. Auch wenn ich mir vielleicht eine andere gewünscht hätte, gefällt mir diese Auflösung gut, auch, weil sie im Nachhinein passend ist und dem Roman einen interessanten Twist gibt.

Mich hat der Raman schnell packen können. Man muss sich auf ihn einlassen, weil er anders gestrickt ist, als man vielleicht erwartet, aber gerade das macht ihn für mich interessant. Ich war schnell emotional beteiligt und habe auch viel spekuliert. Gerne empfehle ich ihn allen, die nicht allzu fest an der westlichen Definition von Thriller hängen.
Titel: DAVENGER
Titel: Der Bruder des Dukes
"Davenger - Der Bruder des Dukes" ist der dritte Teil der "Davenger Hall" Trilogie. Eigentlich würde ich jetzt sagen, jeder Teil kann vollkommen unabhängig voneinander gelesen werden, jede Geschichte ist abgeschlossen. Aber die einzelnen Geschichten in jedem Teil überschneiden sich sehr. Deswegen empfehle ich euch für das perfekte Lesevergnügen, die Bücher der Reihenfolge nachzulesen. 



Ich lese zwischendurch ja unheimlich gerne Regency Romance, und als ich diese Reihe entdeckte und gelesen hatte, worum es geht, brauchte ich nicht wirklich lange zu überlegen.



Dass ich das Setting liebe, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Ich muss aber auch sagen, dass George es mir von den ganzen Geschwistern doch am schwersten gemacht hat. Cecile dagegen mochte ich von Anfang an sehr und jetzt hat sie mein Herz im Sturm erobert. Sie tat mir aber wirklich so leid, was sie mit George mit- und auch durchmachen musste. Was hier so alles passiert, mit einigem hatte ich gerechnet, doch einiges hat mich wirklich überrascht. Positiv überrascht hat mich am Ende auch Markus, da hat er doch einmal das Richtige gemacht. Für mich hat diese Trilogie einen würdigen Abschluss bekommen. Ich hatte sehr viel Spaß mit dieser Reihe. 



Der Schreibstil hat mir wieder so gut gefallen. Er ist flüssig, bildhaft und mitreißend. Ich freue mich schon sehr darauf, dass es irgendwann doch noch einmal eine Rückkehr nach Davenger Hall geben wird. 



Gerade als Cecile endlich ihren Traum aufgegeben hat, doch noch mit George Cranston glücklich zu werden, kommt er zurück und bittet sie um ihre Hand. Doch George hütet ein Geheimnis, das zwischen ihnen stehen wird. Kann Cecile ihm verzeihen und doch noch mit ihm glücklich werden?
Titel: Wiener Wedding Killer
Titel: Neun abwechslungsreiche Hochzeitskrimis aus Wien
In dieser Anthologie versammeln die Autorin Franziska Waltz und die beiden Autoren Claus Schönhofer und Norbert Peter insgesamt 9 abwechslungsreiche Hochzeitskrimis, die allesamt in Wien angesiedelt sind und mich gut und spannend unterhalten konnten.

Verbindendes Element der Geschichten ist neben dem Grundthema Hochzeit ein lockerer Schreibstil, der immer mit einem gewissen Augenzwinkern versehen ist, dabei aber die nötige Spannung nicht außeracht lässt. So entsteht schnell der bekannte Wiener Charme, der die Geschichten trägt und viel zum hohen Unterhaltungswert des Buches beiträgt. Und auch wenn in den Beiträgen fröhlich gemordet wird, geht es insgesamt eher gemütlich und nicht allzu blutig zu. Mir persönlich haben die drei Beiträge von Franziska Waltz ein klein wenig besser gefallen, die Geschichten ihrer beiden Kollegen haben aber durchaus auch ihren ganz eigenen Reiz und bieten ebenfalls spannende Unterhaltung.

So bietet das Buch eine nahezu perfekte Mischung für den Krimi-Spaß zwischendurch. Dabei sollte jeder Liebhaber von Kurz-Krimis den einen oder anderen Beitrag ganz nach seinem Geschmack finden.
Leser: ech4/5ech
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... neu dabei

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