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Buch des Monats: Belletristik

Die Mitternachtsreise

Die Mitternachtsreise ist ein warmherziger, nachdenklicher Roman über Erinnerungen, verpasste Chancen und die Frage, welche Momente im Leben wirklich zählen. Matt Haig erzählt gewohnt zugänglich und berührend, ohne dabei ins Schwere abzugleiten. Die Geschichte verbindet leise Magie mit existenziellen Fragen und eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die emotionale, hoffnungsvolle Literatur mögen.

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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

NEIN SAGEN

„Nein sagen“ ist ein schmales, aber eindringliches Buch über Haltung, Verantwortung und Zivilcourage. Ausgehend vom Widerstand des 20. Juli 1944 und der Geschichte seiner Eltern Willy und Rut Brandt schlägt Brandt eine klare Brücke in die Gegenwart: Demokratie braucht Menschen, die nicht schweigen, wenn ihre Grundlagen angegriffen werden. Der Ton bleibt ruhig und unaufdringlich, gerade deshalb wirkt der Text glaubwürdig. Kein lautes Pamphlet, sondern ein nachdenklicher Appell.

Leserunde: INSELN – Ein Roman über Nähe und Abwesenheit – und über die Frage, was bleibt, wenn jeder Hafen vorläufig ist.
  • Bewerbungen: 2
  • Exemplare: 5

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »INSELN – Ein Roman über Nähe und Abwesenheit – und über die Frage, was bleibt, wenn jeder Hafen vorläufig ist.« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies Printexemplar. Es stehen insgesamt 5 Bücher zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Marcel Dolega

Blogbeitrag: Notorious Devils MC Teil 12: Twisted with Chaos (Cash Bar)

Nicole liest: »Trotz ihrer Krankheit möchte Houston nur Roxanne in seinem Leben haben. Doch Roxi ist der Meinung, er hätte etwas Besseres in seinem Leben verdient, als ihre Verrücktheit. Houston tut alles, um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Als eine Mission, für die sie sich freiwillig gemeldet hat, schiefgeht, setzt er alles daran …«

5/5

... im Web am besten bewertet

4.7Cover: Staged. Play it off
4.7Cover: Der Palast im Regen
4.8Cover: Überreizt
4.5Cover: Echo aus dem Eis
4.1Cover: Kopfstand des Lebens - Ein Yoga-Roman
5.0Cover: Grab der Liebe
5.0Cover: Klotz rein oder Kotz raus
4.5Cover: Lebe deine Träume - Geschichten über Freundschaft, Mut und das wahre Leben
5.0Cover: Astronomie in 30 Sekunden
Titel: Legend of the White Snake
Titel: Emotionale (Love-)Story
Tolle Protagonisten und Nebenfiguren sowie ein wundervoller Schreibstil, der es schafft auf wenigen Seiten eine große, emotionale (Love-) Story zu erzählen. Auch die Beschreibungen der Schauplätze sind sehr beeindruckend und bildgewaltig.
Titel: Der Glückskind-Effekt
Titel: Glück ist erreichbar
Das Cover finde ich richtig ansprechend gestaltet, mir gefällt die kleine Figur, namens Orx total gut. Orx führt durch das gesamte Buch.

Ist Glück wirklich reiner Zufall? Oder kann man bewusst durch sein Verhalten und Handeln dazu beitragen? Genau das ist die Kernfrage in dem Buch und Orx ist immer wieder für eine Überraschung gut. Wie sehr lassen wir uns von mentalen Mustern beeinflussen und wie können wir dieser erkennen? Besonders gut hat mir die Vorstellung und Anwendung des Zürcher Ressourcen Modell gefallen.Mir haben die Alltagssituationen sehr gut gefallen, ich konnte viele neue Impulse durch das Buch entdecken und habe gelernt, mein Verhalten und Denkmuster zu analysieren. Der Aufbau des Buches ist gut strukturiert und gefällt mir gut, der Text ist verständlich und durch Orx bekommt das Buch eine tolle Leichtigkeit. Mir hat es sehr gut gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter.
Titel: Zeichen im Sand
Titel: Spannender Abenteuerroman mit einer feinen Prise Mystery
In diesem Roman schickt die Autorin Dany Matthes die beiden Archäologen Abby Jones und Colin Allister in ihr zweites Abenteuer und konnte mich dabei zwar nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten.

Für mich war es die erste Begegnung mit den beiden sympathischen Archäologen und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Der neue Leiter des ägyptischen Museums in Kairo hat Abby und Colin kaltgestellt und lässt sie nur noch alte Schriftrollen sortieren. Doch dann entdeckt Abby dabei einen alten Papyrus mit mysteriösen Schriftzeichen, die ihr seltsam bekannt vorkommen. Führen sie diese Zeichen erneut auf die Spur der Osirianer, denen sie vor einigen Jahren schon einmal begegnet sind ? Zusammen mit ihren Freund Hadi begeben sich Abby und Colin auf eine Suche, die sie von Ägypten über London bis nach Mexiko führen wird.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder ruhige Phasen, die mit durchaus interessanten Beschreibungen zu Land und Leuten gefüllt werden, die eigentliche Geschichte aber doch etwas zu sehr ausbremsen. Am Ende eines packenden Showdowns, nach dem für die drei Hauptfiguren nichts mehr so sein wird wie zuvor, hatte ich zudem das Gefühl, es hier mit einer Art von „Übergangsroman“ oder einem überlangen Prolog für die nachfolgenden Bände zu tun zu haben. Irgendwie hat mich das Ende etwas unbefriedigt zurückgelassen, obwohl schlussendlich keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen.

Wer auf spannende Abenteuerromane mit einer ordentlichen Portion Mystery steht, wird hier gut bedient und spannend unterhalten. Und trotz meiner Kritikpunkte ist die Neugierde auf die Fortsetzung bei mir durchaus geweckt.
Leser: ech3/5ech
Titel: Westend
Titel: Zusatzband zur Gereon Rath-Reihe
1973 lebt Gereon Rath in einem Seniorenheim in Berlin. Dort bekommt er die Interviewanfrage eines Historikers, der sich für die Polizeiarbeit in unterschiedlichen Regierungsformen interessiert. Gereon lässt sich darauf ein und bald werden die Fragen persönlicher.

Mit dem zehnten Band endete die Reihe um Gereon Rath 2024, und das weitere Schicksal der Charaktere blieb offen. Doch es gibt auch noch die drei von Kat Menschik illustrierten Kurzromane, von denen sich der erste mit der jungen Charlotte Ritter befasst, der zweite mit dem vorübergehenden Pflegesohn des Ehepaares Rath, Friedrich Thormann, und nun erfährt man im dritten und letzten doch noch, wie es mit einigen der Gereon Rath mehr oder weniger nahestehenden Personen weiterging. Nicht immer ist schön, was mit ihnen passierte, im wesentlichen ist „Westend“ aber ein guter Abschluss, nun kann und muss man sie alle gehenlassen.

Aufgebaut ist der Roman als Transkript der Aufnahmen des Interviewers, eine gute Idee, die zudem noch eine Überraschung gegen Ende birgt.

Ich habe mich darauf gefreut, noch einmal Gereon Rath zu treffen, und vielleicht auch über die anderen Charaktere mehr zu erfahren. Enttäuscht wurde ich dabei nur hinsichtlich dessen, was manchen von ihnen passiert ist. Dass nicht alles gut ausging, liegt aber in der Natur der Dinge. Insgesamt ist es schön, dass man doch noch erfährt, wie es weiterging, so dass ich den Kurzroman allen Fans der Reihe empfehlen möchte.
Titel: Was zum Tode führt
Titel: Bewegender Kriminalroman über ein dunkles Kapitel der Deutschen Geschichte
In diesem Kriminalroman schickt die Autorin Nicole Eick die Ermittler vom K1 der Bamberger Kriminalpolizei in ihren dritten Fall und konnte mich dabei auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.

Für mich war es die erste Begegnung mit den zuweilen doch etwas eigenwilligen Ermittlern und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Als ein Hund im Bamberger Hauptsmoorwald Teile eines Skeletts aufspürt, übernehmen Alfred Meister und sein Team die Ermittlungen. Schnell wird klar, dass die Knochen zu einem Mann gehören, der ermordet wurde, doch seine Identität bleibt zunächst unklar. Ein möglicher Kandidat ist ein Mann aus Thüringen, der vor zwei Jahren von seiner Familie vermisst gemeldet wurde. Als sich die Ermittler näher mit den Hintergründen des Vermissten und seiner Familie beschäftigen, stoßen sie auf ein dunkles Kapitel der ostdeutschen Geschichte, dass diese Familie zerrissen hat. Doch liefert dieses tragische Schicksal nach all den Jahren wirklich noch ein Mordmotiv ?

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran. Geschickt operiert sie dabei auf unterschiedlichen Zeitebenen sowie aus wechselnden Erzählperspektiven und lässt so nach und nach das erschreckende Gesamtbild erscheinen, bevor wir am Ende eine überraschende und absolut überzeugende Auflösung präsentiert bekommen, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Neben den Ermittlungen spielt auch das durchaus turbulente Privatleben der Ermittler eine große Rolle, auch wenn der Kriminalfall dabei immer im Vordergrund steht. Dass die Autorin ausführlich zu den historischen Hintergründen der Geschichte recherchiert hat, merkt man den intensiven Beschreibungen, bei denen es einem kalt den Rücker herunterläuft, jederzeit an. So liefert das Buch neben spannender Unterhaltung auch noch einen wichtigen Beitrag zu einem dunklen Kapitel der (Ost-)Deutschen Geschichte, dass mir bislang nur wenig bekannt war.

Wer auf bewegende und atmosphärisch dichte Kriminalromane vor historischem Hintergrund steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten. Und am Ende deutet sich eine Entwicklung im Ermittlerteam an, die meine Neugierde auf die weiteren Bände noch einmal steigern konnte.
Leser: ech5/5ech
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