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Buch des Monats: Belletristik

Fünf, sechs, sieben, acht

Ewald Arenz berührt in „Fünf, sechs, sieben, acht“ zutiefst. Die bittersüße Geschichte über das Älterwerden, verpasste Chancen und die Annäherung von Vater und Tochter ist klug, melancholisch und voller poetischer Wärme.

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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

NEIN SAGEN

„Nein sagen“ ist ein schmales, aber eindringliches Buch über Haltung, Verantwortung und Zivilcourage. Ausgehend vom Widerstand des 20. Juli 1944 und der Geschichte seiner Eltern Willy und Rut Brandt schlägt Brandt eine klare Brücke in die Gegenwart: Demokratie braucht Menschen, die nicht schweigen, wenn ihre Grundlagen angegriffen werden. Der Ton bleibt ruhig und unaufdringlich, gerade deshalb wirkt der Text glaubwürdig. Kein lautes Pamphlet, sondern ein nachdenklicher Appell.

Leserunde: Leserunde zu Operation Chronos!
  • Bewerbungen: 1
  • Exemplare: 20

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »Leserunde zu Operation Chronos!« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies eBook. Es stehen insgesamt 20 eBooks zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Klaus Nyzak

Cover: Mensch trifft Maschine – Gespräche mit einer KI #02

Eure Meinung ist mir wichtig. Wie gefällt euch das Cover? Vor allem , wie gefällt es euch als Seriencover? Cover #03 wird vermutlich etwas abweichen.

... im Web am besten bewertet

4.2Cover: Juli Gold - Wächterin der Zeit
4.6Cover: Staged. Play it off
4.1Cover: Echo aus dem Eis
4.7Cover: Der Palast im Regen
4.8Cover: Überreizt
5.0Cover: Grab der Liebe
4.5Cover: Lebe deine Träume - Geschichten über Freundschaft, Mut und das wahre Leben
5.0Cover: Astronomie in 30 Sekunden
Titel: Trügerisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 9)
Titel: Die Reihe hat bessere Bände zu bieten
Eine verzweifelte Mutter erscheint in der Gendamerie von Le Lavandou und meldet, dass ihre vierjährige Tochter und ihr siebenjähriger Sohn aus ihrem Auto verschwunden sind, als sie kurz etwas im Supermarkt besorgen wollte. Eine sofort eingesetzte Suchaktion bringt keinen Erfolg, und kurz darauf gibt es eine Lösegeldforderung.

Der neunte Band der Reihe macht es den Ermittler:innen nicht leicht, Fälle, bei denen Kinder betroffen sind, sind immer besonders bedrückend, auch für die Leser:innen, zumindest mir geht es so. Der Protagonist der Reihe, der Gerichtsmediziner Leon Ritter, hofft daher auch, außer für DNA-Spuren und ähnlichem, möglichst nicht einbezogen werden zu müssen.

Es gibt einige Erschwernisse, dafür aber eine ganze Reihe Verdächtiger, die nach und nach aber wieder von der Liste gestrichen werden müssen. Es vergeht Tag für Tag und die Ermittlung tritt größtenteils auf der Stelle. Es gibt zwar Ereignisse, die mit dem Fall zu tun haben, aber nicht alle bringen das Team weiter. Die Zeit drängt, man will die Kinder schließlich lebend finden. Wahrscheinlich wäre hier schon weniger mehr gewesen.

Lesen lässt sich das alles gar nicht so schlecht, aber hin und wieder hatte ich doch das Gefühl von Unstimmigkeit, was auch bis zum Ende für mich nicht aufgelöst wird. Gestört hat mich das völlig unnötige und aufgesetzt wirkende „Prickeln“ zwischen Leons Lebensgefährtin und stellvertretender Leiterin der Gendarmerie, Isabelle Morell, und ihrem ehemaligen Geliebten, der als Staatsanwalt der Ermittlergruppe zugeordnet wird. Auch der Showdown war für mich zu viel des Guten. Die Auflösung an sich kann ich aber schon nachvollziehen, ich hatte tatsächlich schon selbst in diese Richtung gedacht, man hätte aber auch weniger spektakulär zum Schluss kommen können.

Leider ist das nicht der erste Band der Reihe, der mir nicht mehr so gut gefallen hat, mir gibt es hier zu viele Unstimmigkeiten, und ich denke, man hätte hier auf das Pseudoproblem Isabelles gut verzichten können, dann lieber weniger Privates. Schade, die Reihe hat deutlich bessere Bände zu bieten.
Titel: Tod eines Wunderfitz'
Titel: Zwischen Dialekt, Humor und Mordermittlung
Kriminalhauptkommissar Quirin Kammermeier startet in Tuttlingen mit einem Mordfall statt mit dem geplanten Einleben. Zusammen mit seinem Team ermittelt er in einem Fall voller Nachbarschaftsstreit, Vereinskonflikte und schwäbischer Eigenheiten.

Dies war mein erstes Buch mit Quirin und es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein. Er war mir sofort sympathisch. Quirin ist ein ruhiger, besonnener Ermittler, der sich nicht über seine Position definiert und seinem Team auf Augenhöhe begegnet. Auch sein neuer Kollege Akil hat mir sehr gut gefallen. Die beiden ergänzen sich wunderbar und machen als Ermittlerduo richtig Spaß.

Der Kriminalfall ist spannend aufgebaut und bleibt bis zum Schluss interessant. Besonders gut gefallen hat mir das viele Lokalkolorit. Ich mag Dialekte in Büchern sehr und hier sind der bayerische, badische und württembergische Dialekt authentisch eingebunden, ohne dass das Lesen kompliziert wird.

Auch ernstere Themen wie Mobbing und Rassismus werden aufgegriffen, was der Geschichte zusätzliche Tiefe verleiht.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich hatte von Anfang bis Ende viel Lesespaß. Für mich ist das ein gelungener Regionalkrimi mit sympathischen Figuren, Humor und einer spannenden Handlung. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Quirin.

4/5Kate
Titel: Im Schatten unserer Birken
Titel: Eine besondere Familienchronik
Ich war total auf das Buch von Oliver Ohmann gespannt. Die Familiengeschichte, die weit über 200 Jahre umfasst hat mich neugierig gemacht. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet, die Fotografien sind gut platziert und der Titel ist passend. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend. Das Inhaltsverzeichnis ist gut und übersichtlich aufgebaut, die kurzen Erklärungen zu den einzelnen Kapiteln fand ich sehr gut umgesetzt.

Das Buch beginnt im Jahr 1829, der Autor nimmt den Leser mit auf eine interessante und turbulente Familiengeschichte. Besonders spannend fand ich, dass Oliver Ohmann fast alle Namen herausgefunden hat. Viele kamen auch nicht aus Berlin sonder unter anderem aus Neumark, Schlesien, Thüringen und sogar St. Petersburg. Aber auch die damaligen Lebensumstände werde gut dargestellt und thematisiert. Egal ob Bildung, Politik oder eben der Alltag. Die Veränderungen sind auch in der Familie spürbar. Auch gefällt mir der feine Humor des Autors, dadurch war ich direkt in das Buch abgetaucht und hatte viele schöne Lesestunden. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen und auch die vielen Fotografien haben das Buch wunderbar unterstützt und ergänzt. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Titel: Wenn stille Wasser tödlich sind
Titel: Gibt es einen Schatz?
Bereits das Cover ist richtig spannend und es gibt viel zu entdecken.
Der Ort County Rutland wird sehr stimmungsvoll beschrieben. Ich bin ein bisschen bitzverliebt. Das wäre wirklich mal eine Reise wert. Der malerischen Ort steht im krassen Kontrast zu den stattfindenden Verbrechen. Sehr angenehm fand ich aber, dass auf unnötige Brutalität verzichtet wurde. Stattdessen glänzt die Geschichte durch eine gute Prise Humor. Vor allem die teils schrulligen Dorfbewohner und ihr Dorftratsch hat mich häufig schmunzeln lassen. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Ich habe die ganze Zeit mit gerätselt und es gibt viele unerwartete Wendungen. Zu guter Letzt gibt es noch ein bisschen Romantik.
Die Geschichte liest sich sehr schnell und flüssig und ist bis zum Schluss spannend und unterhaltsam.
Ich möchte jetzt auf jeden Fall den Vorgänger lesen und freue mich dann auch auf die Fortsetzung. Die verschiedenen Personen sind mir richtig ans Herz gewachsen.
Klare Leseempfehlung für alle, die englische Krimis mögen.
Titel: Die Gangsterkatzen
Titel: Lebhaftes Katzenabenteuer
Das Buch ist uns aufgefallen, weil eine der Katzen unserem Kater sehr ähnlich sieht. Der Titel Die Gangsterkatzen Der Rubin des Pharao von Nika & Don Haupt machte ebenfalls neugierig. Schlägt man es auf, entdeckt man sofort eine Karte von dem Ort wo es spielt, ein interessant gestaltetes Inhaltsverzeichnis sowie die Charakterkarten der drei Gangsterkatzen Finn, Joda und Kimba. Illustriert von Jan-Niklas Haverkamp. Jedes einzelne Kapitel startet mit einem Pfotenabdruck sowie einer Überschrift. Ab und an befinden sich noch schwarz weiß Zeichnungen passend zum Abenteuer, ansonsten kann aber jeder seiner eigenen Fantasie den Lauf lassen.

Finn, Joda und Kimba sind schlau, schnell und stark, gute Freunde, Diebe, Räuber und Einbrecher, immer auf der Suche nach etwas zu futtern. Dabei gelangen sie in ein Museum, aus dem es verlockend duftet und werden Zeuge von einem Rubinraub. Kommissardackel Rudi entdeckt sie dabei und verfolgt sie. Die Jagd nach dem Rubin des Pharao beginnt. Wer hat ihn entwendet und warum?

Das Abenteuer nimmt ziemlich schnell Fahrt auf. Der Schreibstil ist angenehm lesbar, es ist kindgerecht und unterhaltsam. Zügig haben wir Kapitel für Kapitel gelesen. Es blieb aber zwischendrin noch reichlich Zeit um uns auszutauschen und unsere eigenen Gedankengänge spielen zu lassen. Zum Ende hin wurde es nochmals richtig spannend und hat sich anschließend alles schlüssig aufgeklärt.

Wer Detektivgeschichten und Katzen liebt, der ist hier richtig. Es eignet sich zum Vorlesen ebenso wie zum Selbstlesen. Da aber wenig Illustrationen und viel Text vorhanden sind würde ich es erst ab einem Alter von 6 Jahren empfehlen. Bei uns passte das perfekt.
weitere Rezensionen anzeigen

... neu dabei

4.4Cover: The Moon and the Glowing Stars: Dark Romantasy
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