Titel: Das Böse wohnt zwischen den Ziegelsteinen
Zwei Erzählstränge, die aufeinander zulaufen und jeweils eine Spur der Gewalt hinter sich herziehen. Das Geheimnis der Villa wird langsam enthüllt, während es zunächst unerkannt seine Eigenschaft als Horror-Haus auslebt. Die Horror- und Gewalteelemente sind kurz und schonungslos, die Hintergründe spannend konstruiert. Man weiß nie, wen es als Nächsten trifft, was das Haus im nächsten Moment unternimmt. Oder warum die Auswirkungen der Villa so weitreichend ausfallen. Durchzogen ist der Roman vom Ticken einer großen Standuhr, die nicht nur Teil der Villa, sondern auch des Horror-Romans ist. Ein kleines, aber feines Stilmittel, welches effektiv das Grauen ankündigt. Und dennoch kann das Grauen, welches mit Gewalt begann, nur Gewalt beendet werden.
Wer Lust auf einen Gothic-Horror-Roman hat, selbst ein Horrorhaus besitzt oder in Erwägung zieht, sich in Kürze eines zuzulegen: Dann ist dieser Roman definitiv das Richtige für euch!