
Titel: Tod unter den Sternen
"Hunter B. Holmes – Tod unter den Sternen" ist der sechste Teil der "London Cosy Crime" Reihe. Normalerweise würde ich jetzt sagen, jeder Teil kann vollkommen unabhängig voneinander gelesen werden, jeder Fall ist abgeschlossen. Aber das Leben von Hunter und seinen Kollegen geht ja auch weiter, deswegen empfehle ich euch, die Bücher der Reihe nachzulesen.
Schon nachdem ich Hunter im ersten Teil dieser kennenlernen durfte, habe ich ihn und sein Team einfach vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Das ist wirklich so eine Reihe, von der ich gar nicht genug bekommen kann, und ich hoffe, dass sie noch ganz lange kein Ende finden wird.
Ich war wieder vom ersten Satz an im Buch angekommen und konnte es kaum wieder aus der Hand legen. Fast hätte ich es an nur einem Tag geschafft. Wirklich viel blieb für den nächsten Tag nicht übrig. Dass ich das Setting liebe, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen, es ist einfach wieder so großartig gewesen. Ich muss aber auch sagen, dass der Verdacht, den ich sehr früh hatte, sich tatsächlich bestätigt hatte. Trotzdem habe ich damit, was hier wirklich passiert ist, überhaupt nicht gerechnet. Dieses Buch hat für mich wieder alles, was eine gute Cozy-Crime Geschichte für mich haben muss. Ich hatte öfter mal ein dickes Grinsen im Gesicht, diese Dynamik unter den Kollegen, ich liebe es einfach so sehr. Solltet ihr Hunter, seine Freunde und Kollegen noch nicht kennen, habt ihr definitiv etwas verpasst.
Der Schreibstil ist wieder, wie ich ihn kenne und liebe, einfach wundervoll. Er ist voller Witz, bildhaft und so mitreißend. Ich freue mich jetzt schon auf alles, was da noch kommen wird.
Hunter und seine Kollegen werden zu einer Leiche nahe des Observatoriums gerufen. Am Anfang steht noch gar nicht so genau fest, ob es ein natürlicher Tod war, oder nicht. Doch Hunters Bauchgefühl ließ ihn nicht los. Schnell stellt sich auch heraus, dass beim Tod nachgeholfen wurde und der Tote ein großes Geheimnis hatte …