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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

Dein Neustart beginnt jetzt

Das Buch ermutigt dazu, eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster bewusst zu hinterfragen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und mit Zuversicht jene ersten Schritte zu gehen, aus denen eine tiefgreifende und dauerhafte Veränderung entstehen kann.

fuenf-sechs-sieben-acht
Buch des Monats: Belletristik

Fünf, sechs, sieben, acht

Ewald Arenz berührt in „Fünf, sechs, sieben, acht“ zutiefst. Die bittersüße Geschichte über das Älterwerden, verpasste Chancen und die Annäherung von Vater und Tochter ist klug, melancholisch und voller poetischer Wärme.

Leserunde: Formalwissenschaftlicher Beweis der Existenz Gottes über kalkül - Mathematische Philosophie und Philosophie der Grammatik
  • Bewerbungen: 0
  • Exemplare: 50

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »Formalwissenschaftlicher Beweis der Existenz Gottes über kalkül - Mathematische Philosophie und Philosophie der Grammatik« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies eBook. Es stehen insgesamt 50 eBooks zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Robert Gilbert Henry

Blogbeitrag: Ein perfider Plan

Bookworm53: »Ein raffinierter, perfider Racheplan, eine gefährliche Herausforderung für Surendra Sinha.«

5/5

... im Web am besten bewertet

4.5Cover: Auf Sendung mit Mr. Right
4.6Cover: Alles wird Asche (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 12)
4.5Cover: Bretonischer Glanz
4.1Cover: Die Stadtapothekerin
4.5Cover: FriesLandFlut (Nordseekrimi)
4.6Cover: Der Partykeller
4.8Cover: Braut der Seelenkrone
4.7Cover: Der Brandzeichner (Thriller)
4.4Cover: Tiefes Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 10)
4.4Cover: Du kriegst mich nicht
4.5Cover: Blutige Gürtel (Thriller)
4.4Cover: Ein City Girl küsst man nicht
4.4Cover: Ms. Snark & Mr. Spark
4.2Cover: Sieben Jahre bis zu dir
4.6Cover: Für dich soll es Konfetti regnen
4.2Cover: Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus.
4.6Cover: Puppenherz
4.6Cover: Léon und die Frau im blauen Kleid
4.6Cover: Das kleine Landhotel in Portugal
4.2Cover: 00-Laschet
4.6Cover: Sommerfeldt Solo - Der Auftrag
4.5Cover: Du schon wieder
4.1Cover: Das Krähenzimmer
4.3Cover: Als dein Leuchten mein Herz berührte
4.2Cover: Die Villa
4.3Cover: Suits & Scandals - After Hours
3.7Cover: Nordschweigen - Wo der Sommer stirbt
4.5Cover: Racheglut
4.0Cover: Alleinruhelage
4.3Cover: Schlosshotel Fuschl
4.7Cover: Mach mal das große Leselicht an
4.8Cover: Auch Kokosnüsse brauchen Regen (Bali-Roman)
4.4Cover: Oakfell Autumn Nights
4.6Cover: Pfötchen, Strand und Liebesglück
4.2Cover: Die Lüge in ihrem Gesicht
4.2Cover: Cursed for Good – Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.
4.4Cover: Die Wellentochter
4.7Cover: Düsterstunde
4.2Cover: Nächstes Mal für immer
4.5Cover: Lucifer Ascending – One Sinful Secret
Titel: Tote Kinder schreien ewig (Thriller)
Titel: Packender Thriller mit gut aufeinander abgestimmten Ermittlern
In diesem Thriller schickt der Autor Gunnar Schwarz sein Ermittlerinnen-Duo Charlotte „Charlie“ Bekker und Stella Meislow in ihren fünften Fall, der mich erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus den ersten vier Bänden, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber doch, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Diesmal verschlägt es Charlie und Stella in einen kleinen Ort, in dem der Jäger Johann Burer schrecklich zugerichtet in der örtlichen Metzgerei aufgefunden wird. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie bei den Bewohnern des Ortes auf eine Mauer des Schweigens. Liegt das Motiv für den Mord eher in der Gegenwart, in der sich das Opfer Geld aus zwielichtigen Quellen geliehen hat, oder doch in der Vergangenheit ? Stella geht ein hohes Risiko ein, um an wichtigen Informationen zu kommen, und wird dadurch zur Zielscheibe.

Mit einem packenden Schreibstil und zahlreichen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Dabei schlägt er ein hohes Tempo an, dass einem beim Lesen kaum Zeit zum Luftholen lässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die Geschichte wird im Wesentlichen aus den wechselnden Perspektiven der beiden Ermittlerinnen erzählt, doch auch die weiteren Mitglieder des Teams bekommen durchaus Raum zur Entfaltung, den sie auch gut für sich nutzen können. Immer wieder eingestreute Passagen aus der Perspektive des Täters sorgen zudem für zusätzliche Spannung, ohne dabei bereits zu viel über dessen Identität zu verraten.

Wer auf spannende und abgründige Thriller steht, wird hier erneut bestens bedient und unterhalten. Auf die weiteren Auftritte des gut aufeinander abgestimmten Ermittler-Teams bin ich schon sehr gespannt.
Leser: ech5/5ech
Titel: Der Brandzeichner (Thriller)
Titel: Packender und abgründiger Thriller aus Hamburg
In diesem Thriller schickt der Autor Gunnar Schwarz das Ermittlerteam um Tabea Kurz und Frank Schünemann aus Hamburg in ihren vierten Fall, der mich erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus den ersten drei Bänden, um die Geschichte lesen und nachvollziehen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere eingestreute Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen zu können, empfiehlt es sich aber doch, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Diesmal bekommt es das Team um Tabea und Frank mit einem besonders perfiden Serienmörder zu tun, der seine Opfer mit einem mysteriösen Brandzeichen versieht. Verzweifelt versuchen die Ermittler, ein Muster hinter den Taten und den Opfern zu entdecken, um den Täter so zu identifizieren. Sie ahnen dabei nicht, dass dieser sie längst im Blick hat und immer mehr in ein abgründiges Katz-und-Maus-Spiel verwickelt.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran, legt geschickt ein paar falsche Fährten und liefert am Ende einen fulminanten Showdown mit einer schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Die Geschichte wird fast ausschließlich aus den wechselnden Perspektiven der beiden Hauptermittler erzählt, immer wieder eingestreute Passagen aus der Sicht des Täters sorgen für zusätzliche Spannung, ohne dabei bereits zu viel über dessen Identität zu verraten. Zudem erhalten auch die übrigen Mitglieder des Ermittlerteams hier Raum zur Entfaltung, auch wenn die Geschichte im Wesentlichen auf Tabea und Frank zugeschnitten ist. Diesmal spielt aber auch die IT-Spezialistin Ella eine ganz besondere Rolle in den Ermittlungen. Fein dosierte Ausflüge in das komplizierte Gefühlsleben der beiden ungleichen Ermittler lockern das eher düstere Geschehen zudem immer wieder ein wenig auf, die Ermittlungen steht dabei aber immer im Mittelpunkt des Geschehens.

Wer auf spannende und abgründige Thriller steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Die Messlatte für die nachfolgenden Bände wird noch einmal ein Stück höher gehängt.
Leser: ech5/5ech
Titel: Stolz, Vorurteil und Hexerei
Titel: Stolz, Vorurteil & Hexerei
„Stolz, Vorurteil & Hexerei" von Melinda Taub – eine Neuerzählung von Jane Austens Klassiker - erschien am 12. September dieses Jahres im Hobbit Presse Klett-Cotta Verlag und überzeugt bereits äußerlich: Das hochwertige Hardcover besticht durch ein elegantes Cover mit Goldfolierung und magischen Symbolen, einem filigranen Rundum-Farbschnitt sowie einem Lesebändchen – auch Vor- und Nachsatz sind liebevoll gestaltet. Eine Triggerwarnung sucht man dagegen vergeblich, wobei angemerkt sei, dass das Buch in Ansätzen auch Themen wie Sklavenhandel und Rassismus behandelt, die einige Leserinnen als belastend empfinden könnten.

 

Melinda Taub erzählt “Stolz und Vorurteil” diesmal aus der Perspektive der jüngsten Bennet-Tochter Lydia, die in dieser Version über magische Kräfte verfügt. Lydia bricht dabei regelmäßig die vierte Wand, indem sie das Publikum direkt anspricht und dabei ganz selbstverständlich von einer weiblichen Leserschaft ausgeht – ein Stilmittel, das gleich zu Beginn für Schmunzeln sorgt. Ihre Erzählung liest sich wie ein Tagebuch, inklusive Bemerkungen wie „Wo war ich stehen geblieben?" oder Kapitelüberschriften wie „Weiß Gott wievieltes Kapitel" – der Humor passt wunderbar zu einer Figur, die gar keine andere Wahl hat als sich selbst nicht so ernst zu nehmen.

 

Zur Familie: Lydias vier ältere Schwestern Jane, Lizzy, Mary und Kitty sind bekannte Gesichter – wobei Kitty hier buchstäblich eine Katze ist, der Lydias Fantasie einen Körper gegeben hat. Ihre Tante Margery Philips mütterlicherseits ist ebenfalls Hexe und unterrichtet Lydia in ihrer Gabe, die innerhalb der Familie zwar bekannt ist und für Geflüster sorgt, nach außen hin aber streng geheim bleibt. Lydias „Ehemann" George Wickham entpuppt sich als Dämon in menschlichem Körper, der um ihre Gabe weiß – das Verhältnis der beiden ist entsprechend kompliziert. Als Antagonist fungiert Lord Wormenheart, Lehnsherr über das Land und Hexenmeister zugleich, dem Lydia einen Gefallen verspricht – mit absehbaren Konsequenzen.

 

Das Setting bleibt dem Original treu: Meryton, Newcastle, Debütantinnen-Bälle und die strenge Etikette der Regency-Ära bilden den Rahmen, in den die magischen Elemente geschickt eingewoben werden. Kräuter-, Knoten- und Spiegelmagie, Liebeszauber und Familiars treffen auf gesellschaftliche Konventionen –die gewirkte Magie hat dabei immer ihren Preis. Dass sich Lydias Situation als Hexe in einer Welt, die von ihr erwartet, sich zu verbiegen, um in das enge Korsett gesellschaftlicher Regeln zu passen, wie eine Metapher für die Rolle der Frau liest, verleiht der Geschichte eine zusätzliche Tiefe. Auch die Problematik rund um das Erbrecht, welches zur damaligen Zeit vorherrschte – als Frauen blieb das Familienvermögen allen Bennet-Töchter verwehrt – wird thematisiert. Dabei wirkt die Geschichte allerdings keineswegs trocken oder angestaubt. Dafür sorgen unter anderem moderne Elemente wie LGBTQ-Repräsentation durch die Figuren Maria Lambe und Carmen.

 

Erzählt wird auf zwei Zeitlinien – Gegenwart und Vergangenheit –, wobei beide sich auf unsere Protagonistin Lydia beziehen. Da die Wechsel nicht immer klar gekennzeichnet sind, sondern lediglich durch Absätze voneinander getrennt sind, fällt es gelegentlich etwas schwer, die beiden auseinanderzuhalten. Wer das Original kennt, dürfte sich jedoch schnell zurechtfinden, und überraschende Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung auch für Liebhaber der Romane von Jane Austen erhalten bleibt. Dennoch ist keinerlei Vorwissen nötig, um der Handlung folgen zu können. “Stolz, Vorurteil & Hexerei” kann auch unabhängig von seinem klassischen Vorbild gelesen werden.

 

Alles in allem eine charmante, humorvolle und dabei erstaunlich vielschichtige Neuerzählung, die Fans von Jane Austen ebenso ansprechen dürfte wie alle, die Lust auf Fantasy mit historischem Setting haben Lydias Stimme ist frisch, witzig und unverwechselbar – und macht dieses Buch zu einem echten Lesevergnügen. Sicherlich auch ein guter Kompromiss für diejenigen, denen die originalen Romane zu steif sind, aber von ihrem Setting trotzdem fasziniert sind.


Titel: Die Bernsteinfischerin
Titel: Ein berührende Generationenroman
Zum Inhalt:
Die Geschichte entfaltet sich auf zwei geschickt miteinander verknüpften Zeitebenen.
In der Gegenwart begleiten die Leser*innen die 26-jährige Doktorandin Julika.
Tagsüber ist sie an der Frankfurter Universität, um fossile Urzeitwelten in Einschlüssen zu erforschen.
Abends steht ihr eigenes Leben komplett still: Nach dem Unfalltod ihrer jüngeren Schwester ist ihre Mutter psychisch schwer erkrankt; Julika ist in einer aufopfernden, erdrückenden Pflegerolle gefangen.
Ein sensationeller Fund, eine urzeitliche Wespe in einem unvollständigen Bernstein, führt sie schließlich auf Forschungsreise an die Ostsee, um die zweite Hälfte des Steins und dessen ursprüngliche Finderin zu suchen.
Die zweite Zeitebene bringt die Leser*innen in die Vergangenheit.
Es beginnt 1943. Im ostpreußischen Samland wächst Ebba als Tochter eines Bernsteinfischers auf. Als Kind findet sie einen großen und geheimnisvoll anmutenden Bernstein. Ebba steht ein Leben lang Konventionen und Pflichten gegenüber. Ihre Leidenschaft gehört der Kunst und einer großen, jahrzehnteüberdauernden Liebe.
In der Gegenwart treffen die beiden Frauen aufeinander.

„Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin ist ein tiefgründiges Familiendrama, das die Schicksale zweier ungleicher Frauen über Generationen hinweg miteinander verwebt.
Nach einer traumatischen Flucht sucht die Familie an der Ostseeküste in Niendorf einen Neuanfang.

Lisa Quentin hat authentische und facettenreiche Charaktere ins Leben gerufen.

Julika ist eine bemerkenswerte und pflichtbewusste junge Frau, die eigene Träume hintenanstellt. Ihre spürbare, oft unterdrückte Wut über die eigene Ohnmacht macht sie zu einem nahbaren Charakter.

Ebba ist ungestüm und sehr naturverbunden. Sie weigert sich, die traditionelle Frauenrolle ihrer Zeit klaglos zu akzeptieren, und blickt auf ein langes Leben voller rauer Kanten und schmerzhafter Kompromisse zurück.

Nur langsam nähern sich die zwei Frauen an und werden zusammen zum Herzstück der Geschichte.

Lisa Quentin hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil.
Sie erzählt die Geschichte auf eine teilweise melancholische Art, die mich sehr berührt hat.

Der Handlungsort wird anschaulich beschrieben. Man kann sich das Tosen der Ostsee gut vorstellen und hat den Salzgeruch in der Nase.

„Die Bernsteinfischerin“ ist ein Generationenroman, der die Gegenwart und die Vergangenheit kunstvoll miteinander verknüpft.

Titel: Flirting With Murder (Hearts & Crime, Band 1)
Titel: Cozy Crime Fans aufgepasst! Virginia und Felix ermitteln in ihrem ersten Fall!
https://kathasbuechereck.blogspot.com/2026/10/flirting-with-murder-amanda-sellert.html

Meinung:

Was passt zum Herbst besser als eine „Cozy Crime RomCom“ mit zwei Jugendlichen, die während eines laufenden Krimidinners einen echten Mordfall erleben und diesen auch noch lösen müssen? Nichts! Und die Autorin Amanda Sellert liefert hier mit ihrem neuen Buch „Flirting with Murder“ das perfekte Buch dazu.

Es geht um die junge Virginia, die ihre Oma Lainey wegen einer Testamentseröffnung in Castle Claude besucht. Der Verstorbene ist nicht nur der Besitzer von Castle Claude, sondern auch ein sehr guter Freund der hiesigen Bewohner des Hotels. Als plötzlich noch die Schwester des Verstorbenen auftaucht und deren aufdringlicher Neffe mit dabei ist, ist eine unangenehme Zeit vorprogrammiert, denn beide führen nichts Gutes im Schilde.

Während eines Krimidinners passiert dann das Unfassbare: Eine echte Leiche schleicht sich ins Spiel und von nun an ist Virginia gemeinsam mit dem äußerst charmanten Felix in eine echte Mordermittlung involviert ...

Bei diesem Buch ist mir nicht nur der entspannte Schreibstil aufgefallen, auch die lustigen Dialoge zwischen den Bewohnern, Felix und Virginia waren wirklich unterhaltsam und haben mich durch die Seiten fliegen bzw. hören lassen. Die Geschichte gibt es neben dem wunderschönen Print auch auf die Ohren und die Sprecherin hat das wirklich toll umgesetzt.

Ich hatte durchweg eine gemütliche Stimmung, und das, obwohl jemand im Buch ermordet worden ist. Alle vorkommenden Charaktere hatten ihren Charme und lockerten das Geschehen auf, so auch die beginnende Liebesgeschichte zwischen Virginia und Felix. Anfangs war es zwar mehr Konkurrenz, doch je mehr sie miteinander ermittelten, desto mehr sprühten die Funken.

Leider ist bei mir der gewisse Funke dann doch nicht übergesprungen, da es viele Längen während der Handlung gab. Nichtsdestotrotz ist es eine tolle Geschichte für entspannte, herbstliche Tage.



Positiv/Negativ:

+ Der Schreibstil ist locker und gemütlich, so wie das gesamte Setting, das sich überwiegend im Castle Claude abspielte. Jedes einzelne Zimmer, das als „Tatort“ deklariert wurde, hatte seinen Charme und wurde gut in die Geschichte eingebunden.



+ Der Humor passt unglaublich gut und lockert hier und da die Situation auf. Man merkt schon, dass es ernst wurde, als eine echte Leiche auftaucht, aber man merkt auch, dass die verschiedenen Bewohner mit sehr viel Witz und Humor an die ganze Sache herangehen. Es war einfach eine Cozy Crime Geschichte zum Schmunzeln.



+ Ich wusste absolut nicht, wer der Mörder war, und wurde dann am Ende doch eiskalt erwischt. Fand ich wirklich gut umgesetzt.



- Leider gab es hier und da gewisse Längen, durch die die Haupthandlung oft so dahintröpfelte. Fand ich schade, weil definitiv Potenzial da gewesen ist.



- Mir hat bei der Geschichte leider einfach der gewisse Funke gefehlt. Ich hatte eine gemütliche Lesezeit, musste immer wieder schmunzeln und fand auch die Idee hinter der Geschichte wirklich toll. Trotzdem konnte mich die Handlung nicht ganz für sich gewinnen und hat mich am Ende leider nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte.



Cover:

Das Cover und die ganze Aufmachung sind wirklich wunderschön und machen echt was in meinem Bücherregal her. Ich liebe den Farbschnitt, da er die Geschichte im Buch sehr widerspiegelt.



Empfehlung:

Cozy Crime Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Ihr könnt mitraten, wer der Mörder ist, nur sei euch gesagt: Es wird nicht leicht.
Im Großen und Ganzen hatte ich tolle Lese- sowie Hörstunden und kann die Geschichte jedem empfehlen, der gerne humorvolle Geschichten mit jüngeren Protagonisten mag, deren Romance-Geschichte nicht im Vordergrund steht. Erfrischend anders eben. Meine Empfehlung an euch!
Leser: katl3/5Katl
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... neu dabei

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