
Als das Buch "Wild, Wild Ghost – Oder: Wenn Western auf Geisterjagd" beim Verlag vorgestellt wurde, war ich ganz begeistert. Das Cover hat irgendetwas an sich, das mich von Anfang an fasziniert hat. Als ich dann den Klapptext gelesen habe, wusste ich sofort, dass ich das Buch unbedingt lesen muss, es hat ganz laut nach mir gerufen.
Ich war vom ersten Satz im Buch angekommen und konnte es kaum wieder aus der Hand legen. Ich glaube, würde es diesen Job in Wirklichkeit geben, wäre ich auch eine Geisterjägerin geworden, ich hatte in meinem Leben auch schon ein paar solcher Begegnungen...
Trotz Vollzeitjob habe ich es geschafft, das Buch an nur zwei Tagen durchzulesen. Das Setting fand ich wirklich großartig, Geister, Zeitreisen, Wilder Westen … Das konnte ja nur gut werden. Und dann gab es da auch noch eine süße Liebesgeschichte. Keine Ahnung, wie ich mich an Robyns Stelle entschieden hätte, aber wahrscheinlich genauso wie sie, obwohl … Wer solche Tropes oder Settings genauso spannend findet wie ich, darf sich dieses Buch auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist spannend, bildhaft und so mitreißend. Es war zwar mein erstes Buch von der Autorin, aber ganz bestimmt nicht mein letztes. Dankeschön, dass ich es lesen durfte.
Robyn möchte unbedingt ihre Prüfung zum Special Ghost Agent ablegen, um endlich in die Vergangenheit reisen zu können, um mehr über das Verschwinden ihres Vaters herauszufinden. Im Jahr 1899 angekommen, ist es dort anders als erwartet, und dann kommen auch noch Gefühle ins Spiel...