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Buch des Monats: Belletristik

Die Mitternachtsreise

Die Mitternachtsreise ist ein warmherziger, nachdenklicher Roman über Erinnerungen, verpasste Chancen und die Frage, welche Momente im Leben wirklich zählen. Matt Haig erzählt gewohnt zugänglich und berührend, ohne dabei ins Schwere abzugleiten. Die Geschichte verbindet leise Magie mit existenziellen Fragen und eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die emotionale, hoffnungsvolle Literatur mögen.

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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

NEIN SAGEN

„Nein sagen“ ist ein schmales, aber eindringliches Buch über Haltung, Verantwortung und Zivilcourage. Ausgehend vom Widerstand des 20. Juli 1944 und der Geschichte seiner Eltern Willy und Rut Brandt schlägt Brandt eine klare Brücke in die Gegenwart: Demokratie braucht Menschen, die nicht schweigen, wenn ihre Grundlagen angegriffen werden. Der Ton bleibt ruhig und unaufdringlich, gerade deshalb wirkt der Text glaubwürdig. Kein lautes Pamphlet, sondern ein nachdenklicher Appell.

Leserunde: Schatten der Erinnerung
  • Bewerbungen: 5
  • Exemplare: 0

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »Schatten der Erinnerung« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies Exemplar. Es stehen insgesamt 0 eBooks und 0 Bücher zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Margarete van Marvik

Blogbeitrag: Vorgeschichte von Buchreihe

Ninja_Turtles: »Ich bin mit dem Stil überhaupt nicht klargekommen, deshalb auf S. 100 abgebrochen!«

1/5

... im Web am besten bewertet

4.5Cover: The Moon and the Glowing Stars: Dark Romantasy
4.7Cover: Staged. Play it off
4.7Cover: Der Palast im Regen
4.8Cover: Überreizt
4.5Cover: Echo aus dem Eis
4.1Cover: Kopfstand des Lebens - Ein Yoga-Roman
4.8Cover: Effiziente Meetings für Führungskräfte - mit KI, Achtsamkeit und Sketchnotes
5.0Cover: Grab der Liebe
5.0Cover: Klotz rein oder Kotz raus
4.5Cover: Lebe deine Träume - Geschichten über Freundschaft, Mut und das wahre Leben
5.0Cover: Astronomie in 30 Sekunden
Titel: Die Keld-Chroniken
Titel: Sammelband der originellen und spannenden Trilogie
Der Sundown vor vielen Jahren zwang die Roboter dazu, ihre Energiezufuhr zu ändern. Mit Hilfe des Kooperationsvertrages mit den Menschen, und den Biotopen ist diese gesichert – doch nun scheint es eine neue Fraktion zu geben, die die friedliche Koexistenz in Frage stellt.

Der Roboter Smoke nimmt als Söldner alle möglichen Aufträge an. Als er das Menschenkind Kaia wiederfinden soll, gerät er in Schwierigkeiten, nicht nur sein „Leben“ ist in Gefahr, er hat auch ungewohnte Stimmungen zu verarbeiten.

Der Sammelband enthält alle Teile der Trilogie. Ich kannte zwar die ersten beiden bereits, doch es hat mir große Freude bereitet, alle Teile am Stück zu lesen, und so noch tiefer einzutauchen in diese interessante Geschichte.

R. M. Amerein hat eine interessante Welt erschaffen, in der die friedliche und gleichberechtigte Koexistenz zwischen Menschen und Robotern eine originelle und interessante Idee darstellt, und zwar so wohl in globaler Betrachtung, als auch in individueller, wie zum Beispiel zwischen Smoke und Kaia.

Erzählt wird aus den Perspektiven Smokes und Kaias, wobei man Smokes sogar in Ich-Form erleben kann. Wie schon bei ihrer Archenreihe sind der Autorin die Charakterzeichnungen gut gelungen, insbesondere natürlich die von Smoke, der einem sehr nahe kommt. Die Roboter sind in verschiedenen Kasten organisiert, teilweise so wie sie seinerzeit von den Menschen erschaffen wurden, aber auch in individuelleren, teils liebevoll skurril gezeichneten Ausprägungen, so gibt es z. B. Heiler und Militärdroiden, Geschichtsbewahrer und Söldner – im Laufe des Romans lernt man einige davon kennen.

Sehr interessant ist auch Kaia, die einige Geheimnisse birgt, die nach und nach enthüllt werden. Neben ihr lernt man auch andere Menschen kennen. Nicht nur süß sind die beiden Kater, die man schon auf dem Cover bewundern kann, sie sind auch wichtige Wegbegleiter.

Neben Menschen und Robotern gibt es noch eine dritte, zunächst sehr geheimnisvolle Fraktion, zu der ich aus Spoilergründen wenig sagen möchte. Den Anführer Soto kann man auf dem Buchrücken bewundern.

Spannung gibt es reichlich, nicht nur einmal kommen Protagonist:innen in Gefahr, zudem sorgt auch die Frage nach dem Warum immer wieder für Nervenkitzel. Bei manch einem Cliffhanger war ich froh, dass ich gerade den Sammelband lese. Am Ende habe ich das Buch sehr zufrieden zugeklappt.

Das wunderbar zum Roman passende umlaufende Cover, ich habe es mir während des Lesens immer wieder angeschaut, ist das Werk des von mir sehr geschätzten Timo Kümmel. Sehr gelungen und unbedingt lesenswert sind auch das Lexikon und die Nachworte der Autorin.

Die Autorin hat ein gutes Händchen für Charaktere, besondere Geschichten und interessante Welten, das zeigt sie auch in dieser Trilogie wieder deutlich. Es hat mir viel Freude bereitet, den Sammelband zu lesen, ich wurde sehr gut unterhalten und habe die Charaktere lieb gewonnen. Ich denke, nicht nur Science fiction-Fans werden diese Trilogie mögen, weswegen ich sie uneingeschränkt empfehle und natürlich volle Punktzahl vergebe.
Titel: Schwarzer Samstag
Titel: 1962, ein spannendes Jahr für die Protagonist:innen und für die Welt
1962 ist Philipp Gerber Kriminalrat beim BKA und frisch mit Eva Herden verheiratet. Auf der Hochzeitsreise haben sie eine unangenehme Begegnung, in die sich der Stewart Freder Guthmann einmischt. Zurück zu Hause gibt es direkt wieder Arbeit, Philipp und sein Team muss sich in Hamburg um Waffenschmggel kümmern, während Eva, die nun für den Spiegel arbeitet, möglicherweise die Chance bekommt, ein Interview mit Fidel Castro, dem kubanischen Präsidenten, zu führen.

1962 – war da nicht? Ja, es ist ganz typisch für die Reihe, deren fünfter Band dies ist, dass sie wichtige historische Momente der Bundesrepublik aufgreift. Hier sind die Stichwörter schon gefallen, Kuba und Spiegel, und es ist wieder interessant zu lesen, wie der Autor seine Protagonist:innen in die historischen Ereignisse verwickelt.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, vor allem die Philipps und Evas, aber auch zum Beispiel aus Freders Sicht und die McGeorge Bundys aus Präsident J. F. Kennedys Stab. So wird die Geschichte rundum beleuchtet und es berührt mehr als eine sachliche Erzählung. Auch wenn man das damalige Geschehen kennt, ist die Geschichte spannend, denn sie erzählt persönliche Verstrickungen fiktiver Personen, mit denen man trotzdem mitfiebern und mitleiden kann. Am Ende blieb für mich zwar eine Frage offen, aber so ist das Leben manchmal, und auch hier haben die, wenn auch fiktiven, Ereignisse dafür gesorgt, dass es keine Antwort mehr gegeben hat.

Der Band enthält einen Stadtplan des Hamburg von 1962, eine Zeittafel und ein interessantes Nachwort des Autors, das man unbedingt lesen sollte.

Auch Band 5 der Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen, ich hoffe sehr, es wird nicht der letzte gewesen sein. Wer gerne gute historische Romane, auch aus der näheren Vergangenheit liest, sollte zugreifen, ich empfehle aber, die Reihenfolge einzuhalten.
Titel: Wiener Wedding Killer
Titel: Neun abwechslungsreiche Hochzeitskrimis aus Wien
In dieser Anthologie versammeln die Autorin Franziska Waltz und die beiden Autoren Claus Schönhofer und Norbert Peter insgesamt 9 abwechslungsreiche Hochzeitskrimis, die allesamt in Wien angesiedelt sind und mich gut und spannend unterhalten konnten.

Verbindendes Element der Geschichten ist neben dem Grundthema Hochzeit ein lockerer Schreibstil, der immer mit einem gewissen Augenzwinkern versehen ist, dabei aber die nötige Spannung nicht außeracht lässt. So entsteht schnell der bekannte Wiener Charme, der die Geschichten trägt und viel zum hohen Unterhaltungswert des Buches beiträgt. Und auch wenn in den Beiträgen fröhlich gemordet wird, geht es insgesamt eher gemütlich und nicht allzu blutig zu. Mir persönlich haben die drei Beiträge von Franziska Waltz ein klein wenig besser gefallen, die Geschichten ihrer beiden Kollegen haben aber durchaus auch ihren ganz eigenen Reiz und bieten ebenfalls spannende Unterhaltung.

So bietet das Buch eine nahezu perfekte Mischung für den Krimi-Spaß zwischendurch. Dabei sollte jeder Liebhaber von Kurz-Krimis den einen oder anderen Beitrag ganz nach seinem Geschmack finden.
Leser: ech4/5ech
Titel: The Grandmaster of Demonic Cultivation Light Novel 01 HARDCOVER
Titel: Emotional, tiefgründig und spannend!
Mo Xiang Tong Xiu hat eine wundervolle und spannende Geschichte erschaffen, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Wei Wuxian erhält eine zweite Chance auf ein Leben, als seine Seele in den Körper eines jungen Mannes eintritt, der ihn herbeirief. Schon bald trifft er auf Lan Wangji, dessen Gefühle für Wei Wuxian sich in den 13 Jahren seines Todes verändert haben. In der Wolkennische findet Wei Wuxian Schutz, während er gemeinsam mit Lan Wangji übernatürliche Phänomene untersucht. Die Handlung ist spannend, ergänzt durch Randnotizen, die den Leser begleiten. Die Charaktere sind vielschichtig, und der Humor ist umwerfend, Besonders gefällt mir die Entwicklung zwischen den gegensätzlichen Protagonisten. Wei Wuxians Weg in der Kultivierung zeigt, dass die Welt nicht nur Schwarz-Weiß ist! Die Frage „Kann etwas schlecht sein, wenn das Ergebnis gut ist?“ zieht sich durch die Geschichte und verleiht ihr Tiefe. "The Grandmaster of Demonic Cultivation Band 1" ist der Auftakt zu einer epischen Story!
Titel: Tote Kinder schreien ewig (Thriller)
Titel: moralischer Zwiespalt
In einem abgelegenen Dorf sorgt eine Serie grausamer Morde für Angst und Schrecken. Die Ermittlerinnen Charlie Bekker und Stella Meislow stoßen bei ihren Nachforschungen auf ein düsteres Geheimnis und müssen den Täter stoppen, bevor er erneut zuschlägt.

Der Einstieg ist wieder einmal gelungen. Die Geschichte startet direkt spannend und brutal, sodass man sofort mitten im Geschehen ist. Obwohl mein letztes Buch mit Charlie und Stella schon etwas her ist, war ich sofort wieder in der Handlung drin. Auch ohne Vorkenntnisse findet man sich deshalb, denke ich, gut zurecht.

Besonders spannend finde ich nach wie vor die Gegensätze zwischen den beiden Ermittlerinnen. Charlie wird mir mit jedem Band sympathischer, während Stella auf mich diesmal stellenweise etwas unsicher und anstrengend wirkte. Im letzten Abschnitt hat sie mich jedoch positiv überrascht. Sie zeigt Mut, wirkt deutlich reflektierter und nicht mehr ganz so kopflos, trotzdem riskant, wie am Anfang.

Dennoch entwickeln sich beide Figuren weiter, was die Reihe für mich interessant macht.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und fesselnd. Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch, die Auflösung ist schlüssig. Dabei wirft die Geschichte auch einige moralische Fragen auf, denn für den Täter empfindet man zeitweise mehr Mitgefühl als für die Opfer.

Ein spannender Thriller mit einer gelungenen Auflösung und einem Cliffhanger, der neugierig auf den nächsten Band macht.

4/5Kate
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... neu dabei

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