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Buch des Monats: Belletristik

Die Mitternachtsreise

Die Mitternachtsreise ist ein warmherziger, nachdenklicher Roman über Erinnerungen, verpasste Chancen und die Frage, welche Momente im Leben wirklich zählen. Matt Haig erzählt gewohnt zugänglich und berührend, ohne dabei ins Schwere abzugleiten. Die Geschichte verbindet leise Magie mit existenziellen Fragen und eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die emotionale, hoffnungsvolle Literatur mögen.

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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

NEIN SAGEN

„Nein sagen“ ist ein schmales, aber eindringliches Buch über Haltung, Verantwortung und Zivilcourage. Ausgehend vom Widerstand des 20. Juli 1944 und der Geschichte seiner Eltern Willy und Rut Brandt schlägt Brandt eine klare Brücke in die Gegenwart: Demokratie braucht Menschen, die nicht schweigen, wenn ihre Grundlagen angegriffen werden. Der Ton bleibt ruhig und unaufdringlich, gerade deshalb wirkt der Text glaubwürdig. Kein lautes Pamphlet, sondern ein nachdenklicher Appell.

Leserunde: Leserunde zu Operation Chronos!
  • Bewerbungen: 1
  • Exemplare: 20

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »Leserunde zu Operation Chronos!« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies eBook. Es stehen insgesamt 20 eBooks zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Klaus Nyzak

Blogbeitrag: Wild Love

Jamie: »Ford Grant ist der perfekte Bookboyfriend; oder so ähnlich. Ich liebe ihn sehr und für mich ist er eine Grennflag. Noch mehr liebe ich Rosie und die Dynamik zwischen den Charakteren. Und Rose Hill ist eine schöne Kleinstadt mit urigen Bewohnern und viel Herz, wo sich Leute einmischen, obwohl sie es nicht sollten.«

5/5

... im Web am besten bewertet

4.2Cover: Juli Gold - Wächterin der Zeit
4.6Cover: Staged. Play it off
4.7Cover: Der Palast im Regen
4.1Cover: Echo aus dem Eis
4.8Cover: Überreizt
4.1Cover: Kopfstand des Lebens - Ein Yoga-Roman
5.0Cover: Grab der Liebe
4.5Cover: Lebe deine Träume - Geschichten über Freundschaft, Mut und das wahre Leben
5.0Cover: Astronomie in 30 Sekunden
Titel: The Scent of Glass (The Wrong Scents: Roman 1)
Titel: Eine berührende Lektüre!
„The Scent of Glass“ von Anne Luise P. überzeugte mich durch seine emotionale Tiefe und eine spannende Omegaverse-Story, die meiner Meinung nach frischen Wind in das Genre bringt. Besonders beeindruckend sind die äußerst sympathischen Protagonisten sowie die vielschichtigen Nebencharaktere, die der Geschichte eine glaubwürdige und mitreißende Dynamik verleihen.

Die Erzählung zeichnet sich durch eine gelungene Mischung aus Sehnsucht, Humor und Romantik aus, was für ein abwechslungsreiches Leseerlebnis sorgt. Die angenehm kurzen Kapitel sowie der Wechsel der Perspektiven zwischen dem Alpha Amos und dem Beta Murano fesselten mich von Anfang an und bieten Einblick in die unterschiedlichen Gefühlswelten der Charaktere.

Darüber hinaus sorgten die äußerst sinnlichen und emotional aufgeladenen intimen Szenen für eine mitreißende Atmosphäre, die perfekt zum spannenden Auftakt der Reihe passt. Insgesamt ist „The Scent of Glass“ für mich eine berührende und unterhaltsame Lektüre!
Titel: 52 kleine & große Eskapaden im Erzgebirge
Titel: Das abwechslungsreiche Erzgebirge
Ich mag die Eskapaden Reihe sehr, da sie abwechslungsreiche Touren bietet , in unbekannten oder bekannten Gegenden und ich habe mit den Reiseführer schon viel tolles entdeckt. Es gibt Halb- , Ganztagstouren und auch Tipps für ein verlängertes Wochenende im wunderschönen Erzgebirge.

Klare Übersichtliche Gliederung mit einer schlichten Karte , in der die Nummern eingetragen sind , machen es leicht , zu wissen wo die Touren sind und vielleicht einige miteinander zu verbinden.

Jede Tour ist übersichtlich mit allen wichtigen Tipps , wie Länge , Anreise und einer gut nachzuvollziehenden Wegbeschreibung und einer kleinen Übersichtskarte gestaltet.

Auch die Fotos sind klasse und machen Lust darauf , das beschriebene selbst zu entdecken.

Ausserdem gibt es am Ende gpx Daten zum kostenlosen Download, so das man die Tour immer auch offline nutzen kann. Es gibt ein Register am Ende des Buches , sodas die paasenden Orte noch leichter zu finden sind. Das Format und die ganze Haptik ist klasse.
Titel: Die Selbstdenkerin
Titel: Fanny Lewald eine interessante Persönlichkeit
Die Autorin Jutta Winter erzählt und etwas über das Leben und Wirken von Fanny Lewald. Eine mutige Frau, die zur damaligen Zeit den Mut hatte für sich einzustehen und ihren Weg zu gehen. Auf dem Cover ist sie und ihre Passion gut zu erkennen und so haben wir beim lesen ein Bild vor uns. Der Schreibstil ist eher sachlich und klar , auserdem gibt es ergänzende Erklärungen, welche sich am Ende des Buches befinden und das passt gut dazu , das es ein biografisches Buch ist. Da es so klar erzählt wird , kann man erkennen wie es damals war zu leben und welche gesellschaftlichen Normen herrschten und erfährt immer mehr von Fanny und erlebt ihre Entwicklung mit.

Ich wusste vor dem lesen des Buches relativ wenig über Fanny und nun habe ich ein viel besseres Bild von ihr. Das Buch ist relativ dünn , aber durch den sachlich klaren Schreibstil, enthält es alle Informationen und liefert ein rundes Bild von Fanny Lewald.

Ich kann das Buch empfehlen, wer gern Biografien mag. Man lernt beim lesen viel dazu.
Titel: Böser Wolf (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 6)
Titel: Der sechste Band konnte mich wieder überzeugen
Im Main wird die Leiche einer Jugendlichen gefunden, aber niemand scheint sie zu vermissen. Eine Fernsehmoderatorin wird gefoltert und dabei lebensgefährlich verletzt, eine weitere Frau stirbt unter Qualen. Trotz Hitzewelle haben die Ermittler des K11 viel zu tun.

Der sechste Band der Reihe nimmt sich eines Themas an, das einen nicht kalt lässt, das aber leider existiert, und das, wie die Autorin in der Danksagung schreibt, nicht vergessen werden darf, auch, oder gerade, weil es oft hinter verschlossenen Türen stattfindet und nicht immer einen Weg nach außen findet: Kindesmisshandlung und -missbrauch. Dass das das Thema des Romans sein wird, wird schnell klar, die tatsächlichen Ausmaßen erfährt man allerdings erst nach und nach.

Natürlich gibt es auch wieder das eine oder andere Private, vor allem bei Pia Kirchhoff. Eine Enkelin ihres Lebensgefährten kommt zu Besuch, und auf einem Klassentreffen trifft sie ihre alte Freundin Emma wieder. Dass beide nicht umsonst eingeführt werden, kann man sich da fast schon denken.

Der Roman liest sich spannend, von Anfang an machte ich mir Gedanken und war auch schnell emotional beteiligt. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, nicht nur auf Seiten der Ermittler:innen sondern auch auf Seiten von Opfern oder anderweitig Involvierten. Als Leser:in ahnt oder weiß man so einiges vor den Ermittler:innen. Das hat für mich die Spannung eher noch erhöht, denn man ist nahe bei Menschen, die in Gefahr kommen, während im Kommissariat teilweise noch andere Theorien auf dem Tisch lagen.

Der sechste Band der Reihe dreht sich um ein furchtbares, aber leider reales Thema, für das durchaus mehr Bewusstsein geschaffen werden sollte. Vielleicht trägt der Roman ein bisschen dazu bei.
Titel: Die Stimme aus Beton
Titel: Kleiner, aber durchaus feiner Kriminalroman, der eher unspektakulär daherkommt
Mit diesem kleinen, aber durchaus feinen Kriminalroman legt der Autor Peter H. Feldmann den zweiten Band seiner Reihe „Ghosts of the City“ vor, in der der ehemalige Polizist Alwin „Al“ Breuer und der freie Journalist Matthias „Matt“ Heidt im fiktiven Ort Bergstadt ermitteln.

Für mich war es die erste Begegnung mit den beiden ungleichen Ermittlern und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als in einer anonymen Wohnsiedlung die Leiche eines Mannes aufgefunden wird, soll der Fall vorschnell als tragischer, aber unauffälliger Todesfall zu den Akten gelegt werden. Eine ehemalige Kollegin von Alwin hat Zweifel und bittet ihn, sich die Sache mal etwas genauer anzuschauen. Zusammen mit seinem Freund Matt begibt sich Alwin an die Ermittlungen und sie stoßen dabei schnell auf ein unübersichtliches Geflecht aus Subventionsbetrug, gegenseitigen Abhängigkeiten und gezieltem Wegschauen. Und das System hinter diesem Geflecht ist nicht besonders scharf darauf, sich in die Karten schauen zu lassen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen entwickelt der Autor für den vergleichsweise eher geringen Umfang von knapp 130 Seiten eine ziemlich komplexe Geschichte mit einem doch recht hohen Personenaufgebot. Für die erforderliche Tiefe der Geschichte und der Protagonisten hätte es aber doch etwas mehr Raum benötigt. Während die beiden Hauptermittler Alwin und besonders Matt insgesamt gut gezeichnet und auch durchaus vielschichtig angelegt sind, bleiben die weiteren Protagonisten eher blass und austauschbar. So gibt es am Ende zwar eine schlüssige Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben, beim Zuklappen des Buches bleibt aber auch das Gefühl zurück, dass man aus diesem Stoff noch deutlich mehr hätte herausholen können.

Wer auf kleine, aber feine Kriminalromane steht, die man locker an einem Abend weglesen kann, wird hier gut und auch durchaus spannend unterhalten. Für die weiteren Bände bleibt aber auch noch reichlich Luft nach oben.
Leser: ech3/5ech
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