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Buch des Monats: Belletristik

Fünf, sechs, sieben, acht

Ewald Arenz berührt in „Fünf, sechs, sieben, acht“ zutiefst. Die bittersüße Geschichte über das Älterwerden, verpasste Chancen und die Annäherung von Vater und Tochter ist klug, melancholisch und voller poetischer Wärme.

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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

NEIN SAGEN

„Nein sagen“ ist ein schmales, aber eindringliches Buch über Haltung, Verantwortung und Zivilcourage. Ausgehend vom Widerstand des 20. Juli 1944 und der Geschichte seiner Eltern Willy und Rut Brandt schlägt Brandt eine klare Brücke in die Gegenwart: Demokratie braucht Menschen, die nicht schweigen, wenn ihre Grundlagen angegriffen werden. Der Ton bleibt ruhig und unaufdringlich, gerade deshalb wirkt der Text glaubwürdig. Kein lautes Pamphlet, sondern ein nachdenklicher Appell.

Leserunde: Leserunde zu Operation Chronos!
  • Bewerbungen: 1
  • Exemplare: 20

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »Leserunde zu Operation Chronos!« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies eBook. Es stehen insgesamt 20 eBooks zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Klaus Nyzak

Blogbeitrag: Blutiges Band

Fanti2412: »Dieser 51. Fall ist etwas anders als man es sonst gewohnt ist. Der anfängliche Mord ist bald aufgeklärt und die Jagd nach Cobbe beginnt.Es war hoch spannend und vor allem für Eve und Roarke sehr emotional, diesen Killer zu jagen.Ich hatte wieder beste und spannende Unterhaltung mit diesem Fall im futuristischen New York!«

5/5

... im Web am besten bewertet

4.2Cover: Juli Gold - Wächterin der Zeit
4.6Cover: Staged. Play it off
4.1Cover: Echo aus dem Eis
4.7Cover: Der Palast im Regen
4.8Cover: Überreizt
5.0Cover: Grab der Liebe
4.5Cover: Lebe deine Träume - Geschichten über Freundschaft, Mut und das wahre Leben
5.0Cover: Astronomie in 30 Sekunden
Titel: Rios magische Reisen – Unsichtbar am Kilimandscharo
Titel: Ein magisches Hotel
Bereits das Cover macht richtig Lust auf das Abenteuer.

Die Illustrationen sind einfach weltklasse. Manche erstrecken sich über eine komplette Doppelseite.

Der Schreibstil ist durchweg kindgerecht und lustig. Mein Achtjähriger konnte den Text auch mühelos selbst lesen und verstehen. Nebenbei wird ganz viel Wissen z.B. über Kenia und verschiedene Tiere vermittelt. Es wird über die Wichtigkeit von Tierschutz und Artenvielfalt berichtet. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Auch schwierige Themen wie Wilderei werden angesprochen ohne die Kinder zu überfordern.

Zu Beginn werden die vier Protagonist*innen vorgestellt. Das finde ich immer sehr hilfreich, um gut in eine Geschichte zu starten. Die Kinder sind sehr sympathisch. Sie werden aber nicht als perfekt dargestellt, sondern sind z.B. auch mal ängstlich oder eifersüchtig. Dadurch fiel es meinem Achtjährigen leicht, sich mit ihnen zu identifizieren.

Das Hotel, in dem Rio mit seinem Eltern wohnt, wird so toll beschrieben, dass man glaubt, selbst dort zu sein.

Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt dann bis zur letzten Seite bestehen. Immer wieder gibt es unvorhersehbare Wendungen, die die Geschichte so lebendig machen.

Die Kinder müssen ein spannendes Rätsel um den mysteriösen Phil A. Delphia lösen und treffen dabei in Kenia auf die selbstbewusste und schlaue Nala. Dort warten noch weitere Abenteuer auf die vier. Die Geschichte lädt zum miträtseln ein. Immer wieder haben wir uns neue Fragen gestellt und neue Vermutungen aufgestellt.

Die Beschreibung der einzelnen Szenen im Zusammenhang mit den wunderschönen Illustrationen laden richtig zum Träumen ein und erwecken in uns sofort Fernweh.

Ein wirklich ganz besonderes Buch.

Wir wollen jetzt auf jeden Fall noch die anderen Bände lesen und zusammen mit Rio, Ben, Nala und Anna nach New York und Italien reisen.

Das Buch wurde von "boys&books" als Buchtipp zur Leseförderung von Jungen ausgewählt. Ich kann das für meinen Sohn durchaus bestätigen. Die Geschichte ist aber natürlich genauso für Mädchen geeignet.

Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Abenteuergeschichten mit Humor und Magie mögen.
Titel: Fulvia
Titel: Eine interessante Frau aus dem antiken Rom
Fulvia ist eine zu Unrecht wenig bekannte beziehungsweise nahezu vergessene Frau aus dem antiken Rom. Sie war eine Zeitgenossin Gaius Julius Caesars, in dritter Ehe mit Marcus Antonius verheiratet und hatte nicht wenig Einfluss auf die Weltgeschichte, sie mischte sich ein, hatte eine eigene Meinung und Agenda und das war nicht allen Römern recht. Nicht nur Cicero verunglimpfte sie in seinen Schriften.

Mir ist Fulvia in letzter Zeit mehrmals zumindest namentlich in Romanen begegnet, und so habe ich sofort zugegriffen, als ich diese Biografie sah, in bin sehr froh, dass ich das tat, denn hier begegnete ich einer etwas anderen Fulvia als bisher, nämlich einer Frau, die ich mögen könnte, die ich vielleicht gerne kennengelernt hätte. Nicht jede ihrer Handlungen kann ich gutheißen, man muss sie aber immer im Kontext ihrer Zeit und ihrem Umfeld sehen.

Leider gibt es wenige schriftliche Zeugnisse über Fulvia, und viele davon sind, wie die Ciceros, wenig schmeichelhaft, aber Cicero war auch befangen, selbst ein Zeitgenosse Fulvias, und stand mit ihr nicht gerade auf gutem Fuß. Interessant in diesem Zusammenhang ist das Cover, das einen Ausschnitt aus einem Gemälde von Pawel Swedomski zeigt, in dem Fulvia mit triumphierendem Gesichtsausdruck Ciceros abgetrennten Kopf mit Haarnadeln traktiert, etwas, was ihr offenbar tatsächlich nachgesagt wurde.

Die Autorin hat daher auch Zeugnisse über andere Frauen herangezogen, die in einer ähnlichen Situation waren wie Fulvia, sie schreibt auch darüber, wie Frauen aus den gehobenen Kreisen generell im damaligen Rom lebten. Ich finde das nachvollziehbar, und so konnte ich mir auch ein allgemeines Bild des damaligen Lebens machen. Man erfährt natürlich auch den geschichtlichen Hintergrund, vor dem sich Fulvias Leben abspielte, in dem ihre Familie nicht nur ihren Platz hatte, sondern auch mitmischte. So waren zum Beispiel alle ihre Ehemänner Volkstribune. Jane Draycott macht nach Fulvias Tod nicht Halt, wir erfahren auch, wie es mit ihrer Familie, aber auch mit Rom, danach weiterging, sie spekuliert sogar ein bisschen, wie es hätte sein können, hätte Fulvia länger gelebt.

Es gibt einen umfangreichen Bonusteil, zunächst eine Vorbemerkung zu römischen Namen, die man nicht überblättern sollte, und einen Stammbaum, im Text finden sich unzählige Fußnoten, die die gute Recherche belegen, außerdem gibt es Karten, eine Zeittafel, ein Stichwortverzeichnis, Bilder, Quellen und eine Bibliographie.

Mir hat dieser Ausflug ins antike Rom und in Fulvias Leben sehr gut gefallen, mir wurde das Leben römischer Frauen der gehobenen Gesellschaft jener Zeit nahe gebracht, ich habe das eine oder andere dazugelernt und am Ende große Lust, noch ein bisschen im antiken Rom zu bleiben, so dass ich zeitnah andere Werke lesen möchte, die sich mit jener Zeit beschäftigen, egal ob Roman oder Sachbuch. Dieses Sachbuch jedenfalls kann ich unbedingt weiterempfehlen.
Titel: Die Stimme aus Beton
Titel: Kleiner, aber durchaus feiner Kriminalroman, der eher unspektakulär daherkommt
Mit diesem kleinen, aber durchaus feinen Kriminalroman legt der Autor Peter H. Feldmann den zweiten Band seiner Reihe „Ghosts of the City“ vor, in der der ehemalige Polizist Alwin „Al“ Breuer und der freie Journalist Matthias „Matt“ Heidt im fiktiven Ort Bergstadt ermitteln.

Für mich war es die erste Begegnung mit den beiden ungleichen Ermittlern und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als in einer anonymen Wohnsiedlung die Leiche eines Mannes aufgefunden wird, soll der Fall vorschnell als tragischer, aber unauffälliger Todesfall zu den Akten gelegt werden. Eine ehemalige Kollegin von Alwin hat Zweifel und bittet ihn, sich die Sache mal etwas genauer anzuschauen. Zusammen mit seinem Freund Matt begibt sich Alwin an die Ermittlungen und sie stoßen dabei schnell auf ein unübersichtliches Geflecht aus Subventionsbetrug, gegenseitigen Abhängigkeiten und gezieltem Wegschauen. Und das System hinter diesem Geflecht ist nicht besonders scharf darauf, sich in die Karten schauen zu lassen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen entwickelt der Autor für den vergleichsweise eher geringen Umfang von knapp 130 Seiten eine ziemlich komplexe Geschichte mit einem doch recht hohen Personenaufgebot. Für die erforderliche Tiefe der Geschichte und der Protagonisten hätte es aber doch etwas mehr Raum benötigt. Während die beiden Hauptermittler Alwin und besonders Matt insgesamt gut gezeichnet und auch durchaus vielschichtig angelegt sind, bleiben die weiteren Protagonisten eher blass und austauschbar. So gibt es am Ende zwar eine schlüssige Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben, beim Zuklappen des Buches bleibt aber auch das Gefühl zurück, dass man aus diesem Stoff noch deutlich mehr hätte herausholen können.

Wer auf kleine, aber feine Kriminalromane steht, die man locker an einem Abend weglesen kann, wird hier gut und auch durchaus spannend unterhalten. Für die weiteren Bände bleibt aber auch noch reichlich Luft nach oben.
Leser: ech3/5ech
Titel: ˜Theœ New Love Times, Band 1 - Written into my Heart
Titel: Ihr heutiges Horoskop: Fake-Dating könnte zu unerwarteten Nebenwirkungen führen
Es ist aus! Brian macht mit Stella Schluss. Sie würde ihn nur ausbremsen, sagt er, das hat ihm schließlich auch Dr. Love in ihrer Kolumne bestätigt. Kurzerhand macht Stella besagte Dr. Love ausfindig, sie soll dafür sorgen, dass Brian sich umentscheidet und zu Stella zurückkehrt. Schließlich sind die beiden doch wie füreinander bestimmt. Nur dass sich Dr. Love als Stellas grumpy Kollege Rowan entpuppt. Diese Spaßbremse, die ihr ohne mit der Wimper zu zucken den letzten Kaffee in der Zeitungsredaktion wegnimmt.
Stella ist eine wahnsinnig liebenswerte Person. Sie kann sich in andere Leute hineinversetzen, weiß mit Menschen umzugehen und selbst die Hunde, welche sie regelmäßig ausführt, lieben sie. Statt einem Riesenziel vor Augen hat sie ihre vielen kleinen Jobs und Aufgaben, in denen sie völlig aufgeht. Etwas, was ihr Ex nicht versteht, sie stattdessen lieber für seinen selbstverschuldeten Frust verantwortlich macht. Letztendlich, man ahnt es bereits, steht Rowan auf Stella und will, dass sie mehr an sich (ode
Titel: Love, Peace & wir
Titel: Vorlesezeit
Das Konzept des Buches war für uns ganz neu. Man liest das Buch als Paar zusammen, in dem man sich gegenseitig vorliest. Man soll mit dem Buch arbeiten. Sich am Rand Notizen machen, sich wichtigste unterstreichen. Und dann soll man das Buch in 10 Jahren nochmal zusammen lesen.

Das ist eine sehr schöne Idee. Wir haben es genau so gemacht. Ob wir es dann in 10 Jahren nochmal lesen, werde ich berichten. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Egal ob man sich in den Geschichten aus der Praxis von Paar- und Sexualtherapeut Carsten Müller wiederfindet oder nicht, man kommt durch das Lesen ins Gespräch und findet manchmal Dinge über den Partner heraus, die man trotz jahrelanger Beziehung, noch nicht wusste.

Am besten fanden wir die Gesprächsimpulse und Aufgaben, die man bearbeiten soll.

Humorvoll und ehrlich geschrieben ist das Buch mindestens ein amüsanter Zeitvertreib und allemal spannender als ein weiterer gemeinsamer Abend vor der nächsten Netflix Serie.

Eine wirklich angeschlagenen Beziehung kann das Buch natürlich nicht kitten. Das sagt der Autor aber auch bereits zu Beginn. Da muss man dann natürlich eine richtige Paartherapie machen.

Mein Fazit aus diesem Buch, das A und O in einer Beziehung ist natürlich die offene Kommunikation. Dann klappt es auch mit Love, Peace & Wir.

Tatsächlich haben wir uns durch dieses Buch vorgenommen, uns wieder häufiger vorzulesen. Das habe wir früher oft gemacht und dann einfach damit aufgehört, obwohl vorlesen und vorgelesen bekommen so schön ist. Allein dafür hat sich das Buch schon gelohnt.

Eine absolute Leseempfehlung für Paare, die einfach mal wieder etwas anderes machen wollen, als zusammen Fernsehen schauen.
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... neu dabei

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