Cover: Die neue Barbarei
Viktor Jerofejew
Die neue Barbarei
- Roman
ISBN: 978-3-751-80410-3
448 Seiten | € 26.00
Buch
Erscheinungsdatum:
26.03.2026
Autobiographie
Viktor Jerofejew

Die neue Barbarei

Roman

4.0/5.00 bei 3 Reviews - aus dem Web

In Zeiten einer neuen Barbarei, da Staats- und Regierungschefs die Welt aufteilen wie Mafiosi, entwirft Viktor Jerofejew ein grell schillerndes Panorama menschlicher und politischer AbgrĂĽnde, in dem Wahrheit zum Spiel und Moral zur AttitĂĽde wird.


Während Putin als »Pontschik« erscheint – ein in Ă–l gebackener Krapfen mit Loch in der Mitte, Symbol einer aufgeblähten Leere –, geriert sich die Opposition in der Pose der Märtyrer. Im Zentrum steht die »Russische Schuld«, eine weibliche Allegorie des Landes und Objekt der Begierde des Protagonisten. Mit ihr macht sich Jerofejews Alter Ego auf ins »Himmlische Moskau«, eine surreale Landschaft zwischen Traum, Erinnerung und Farce, in der Geschichte und Gegenwart ineinanderstĂĽrzen. Dort begegnen sich Stalin und Rilke, Zwetajewa und Merkel, und selbst die groĂźen russischen Klassiker – von Puschkin bis Tolstoi – treten als Zeugen einer endlosen Wiederkehr der Gewalt auf. In dieser alchemistischen Mischung aus Autobiografie, Essay und Allegorie entsteht das Bild eines Landes, das an seiner eigenen Mythenlust zerbricht â€“ und zugleich den Leser in den Sog seiner Sprache reiĂźt. Die neue Barbarei ist Jerofejews radikalstes Buch: Satire, Dichtung und tragikomische Liebeserklärung an ein Russland, das sich selbst verloren hat.


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Postleitzahl
Veröffentlichung: 26.03.2026
Höhe/Breite/Gewicht H 21,5 cm / B 13,5 cm / 617 g
Seiten 448
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 26.00
Preis AT EUR 26.80
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-751-80410-3
ISBN-10 3751804102
EAN/ISBN

Ăśber den Autor

Viktor Jerofejew, 1947 in Moskau geboren, wurde weltweit bekannt durch seinen 1989 erschienenen und in 27 Sprachen übersetzten Roman »Die Moskauer Schönheit«. 1979 wurde er wegen seiner Beteiligung an der Literaturanthologie Metropol mit von der Zensur verbotenen Texten vom Schriftstellerverband der UdSSR ausgeschlossen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gab er diesen von ihm als »Röntgenapparat, der die ganze Gesellschaft durchleuchtete« bezeichneten Almanach in einer Reihe neu heraus. Zudem ist er Herausgeber der ersten russischen Nabokov-Ausgabe. Er schreibt regelmäßig für die New York Times Book Review, DIE ZEIT, die FAZ und DIE WELT und gilt als kritischer Intellektueller wie auch als einer der bekanntesten russischen Gegenwartsautoren. Er lebt in Moskau.

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