Adrian Veyr
Mit Die Geometrie des Bösen legt Adrian Veyr den ersten Fall um die Gerichtsmedizinerin Liv Eik vor. Der Roman verbindet Serienmord, Datenethik und die Frage, ob das Böse jemals wirklich berechenbar ist.
In der abgelegenen finnischen Winterstadt Kalliojärvi wird ein Kirchenchor tot aufgefunden: dreiundzwanzig Menschen, geordnet nach Stimmlagen, als sässen sie noch immer in der Probe. Keine Spuren von Panik, kein offensichtlicher Kampf - nur Psalmverse auf der Haut der Opfer, ein verstimmter Choral aus den Lautsprechern und ein handgeschriebenes Notenblatt mit der Botschaft: Was ihr verschwiegen habt, wird singen.
In Kopenhagen werden Leichen gefunden, deren Körper mit verstörender Präzision arrangiert sind: nach dem goldenen Schnitt, entlang der Fibonacci Spirale, in vollkommener Symmetrie. Der Täter erschafft keine gewöhnlichen Tatorte. Er inszeniert Schönheit aus dem Grauen und zwingt alle, die hinsehen, zu einer verstörenden Frage: Was, wenn das Böse kein Chaos ist, sondern ein Muster?Die Gerichtsmedizinerin Liv Eik erkennt als Erste, dass hinter den Morden mehr steckt als makabre Ästhetik.