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Alexander Deeg / Christian Lehnert

Erfahrenes Heil

Erfahrenes Heil

Die Jahre der Pandemie haben neben gesellschaftlichen Verwerfungen die Medizin als Wissenschaft, Wirtschaftsfaktor und kulturelle Praxis verändert. Sie hat für viele einen wachsenden Anteil auch an der Suche nach Sinn und nach dem guten Leben. Das Christentum durchzieht die Gewissheit, dass Krankheit und Heilung mehr sind als Fragen nach dem menschlichen Tun.

Krieg und Frieden

Krieg und Frieden

Polarisierungen im politischen Alltag, Spannungen und neue globale Konfliktlagen und immer wieder Gewalt, die als Mittel zum Zweck dient oder als Exzess aufbricht! – Es ist schwieriger für Kirchen und Gemeinden geworden, Frieden zu verkündigen. Die christliche Friedensbotschaft ist stark und mehrdimensional, sie hat ethische, eschatologische und auch liturgische Aspekte.

Stille

Stille

Der Stille wird in Gottesdiensten heute verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Sie wird gesucht und inszeniert als Resonanzraum und als Gegenwirklichkeit zu beschleunigten Sprachwelten, als Ort der Verinnerlichung und Ruhe. Sie soll in Erfahrungen führen, die die Sprache übersteigen.

Liturgie – Körper – Medien

Liturgie – Körper – Medien

Die Digitalisierung verändert Wahrnehmungsweisen grundlegend. Algorithmen, Datenbanken und social communities bestimmen westliche Kulturen in einer elementaren Weise wie Klima und Geschichte. Wie das aber auch Frömmigkeit und liturgische Formen verändert, ist in unseren Kirchen kaum bedacht.

Nach der Volkskirche

Nach der Volkskirche

Die kirchliche Situation in den östlichen Bundesländern stellt die gottesdienstliche Feier vor ganz neue Herausforderungen. Zentrale Begriffe liturgiewissenschaftlicher Reflexion geraten in Schräglage: Was heißt Tradition, wenn deren Weitergabe abbricht? Wie kann Liturgie »wirken« ohne oder nur mit erodierten religiösen Bildungsgrundlagen? Was für eine liturgische Sprache ist gefordert? Unsere Vermutung ist, dass der ostdeutsche Kontext mit seinen tiefen Säkularisierungsbrüchen ein Sensor ist für grundlegende liturgische Entwicklungen in Mitteleuropa.

Nach der Volkskirche

Nach der Volkskirche

Die kirchliche Situation in den östlichen Bundesländern stellt die gottesdienstliche Feier vor ganz neue Herausforderungen. Zentrale Begriffe liturgiewissenschaftlicher Reflexion geraten in Schräglage: Was heißt Tradition, wenn deren Weitergabe abbricht? Wie kann Liturgie »wirken« ohne oder nur mit erodierten religiösen Bildungsgrundlagen? Was für eine liturgische Sprache ist gefordert? Unsere Vermutung ist, dass der ostdeutsche Kontext mit seinen tiefen Säkularisierungsbrüchen ein Sensor ist für grundlegende liturgische Entwicklungen in Mitteleuropa.