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Aristophanes

Manfred Landfester, Justus-Liebig-Universität Gießen.

Wolken

Wolken

In den Wolken lässt Aristophanes zwei Welten mit komischer Wucht aufeinanderprallen: die des ungebildeten Bauern Strepsiades und die des stadtbekannten Intellektuellen Sokrates, der in höheren Sphären schwebt und abstruse 'Forschungen' betreibt. Um Schulden, die sein Sohn gemacht hat, nicht zurückzahlen zu müssen, will Strepsiades von Sokrates das 'ungerechte Argument' lernen.

Wolken

Wolken

Two worlds collide with comic force in Aristophanes. Uneducated builder Strepsiades wants to learn "unjust argument" from intellectual Socrates in order to avoid paying his son’s debts. But nothing goes as planned … This play from 423 BCE addresses central conflicts playing out in Athens at the time: tradition vs.

Lysistrate

Lysistrate

Aristophanes' Lysistrate is one of the great political comedies of world literature. It was performed in Athens in 411 BC at a Dionysus festival during the Peloponnesian War between Athens and Sparta as a plea for peace. As the men are incapable of peace, the women take the initiative for peace in a revolutionary action led by Lysistrate, because women also have "reason" and "insight".

Wespen

Wespen

Nach dem Misserfolg der Wolken 423 hat Aristophanes mit den Wespen 422 schwungvoll neue Resonanz gesucht und gefunden. Zentralfiguren der Komödie sind der seiner Heliastenrolle verfallene alte Philokleon und Bdelykleon, sein Sohn und Gegenspieler. Mit diesem Duo schafft Aristophanes eine hinreißende Handlung, die Politisches – Satire auf Erscheinungen der attischen Justiz – und Familiäres – Umerziehung des Vaters durch den Sohn – kombiniert und mit ihren Lösungen überrascht.

Lysistrate

Lysistrate

»Holde Göttin, / Komm, führe die Spartaner her, doch nicht / Mit ungestümer, plumper Hand – / Wer dir die Hand nicht gibt, den nimm am Schweif! / So, bringe nun auch die Athener her, / Und nimm sie, wo sie gern sich fassen lassen!« Mit vitaler Phantasie, obszönem Sprachwitz und metrischer Beweglichkeit hat der Athener Aristophanes ein Meisterwerk erschaffen, das über zweieinhalb Jahrtausende nichts an Aktualität und Wirksamkeit eingebüßt hat.