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Birgit Vanderbeke
Das Muschelessen
Angespannt wartet die Familie am gedeckten Tisch auf den Vater. Mutter, Tochter und Sohn sitzen vor einem Berg Muscheln, die allein das Oberhaupt der Familie gerne isst. Um die zĂ€he Wartezeit zu ĂŒberbrĂŒcken, beginnen sie miteinander zu reden. Je mehr sich der Vater verspĂ€tet, desto offener wird das GesprĂ€ch, desto umbarmherziger der Blick auf den autoritĂ€ren Patriarchen und desto tiefer der Riss, der die scheinbare Familienidylle schlieĂlich zu zerstören droht.
Das Muschelessen
Angespannt wartet die Familie am gedeckten Tisch auf den Vater. Mutter, Tochter und Sohn sitzen vor einem Berg Muscheln, die allein das Oberhaupt der Familie gerne isst. Um die zĂ€he Wartezeit zu ĂŒberbrĂŒcken, beginnen sie miteinander zu reden. Je mehr sich der Vater verspĂ€tet, desto offener wird das GesprĂ€ch, desto umbarmherziger der Blick auf den autoritĂ€ren Patriarchen und desto tiefer der Riss, der die scheinbare Familienidylle schlieĂlich zu zerstören droht.
Das Muschelessen
Aus dem Kanon der Gegenwartsliteratur: eine vermeintliche Familienidylle zerfĂ€lltEin Berg Muscheln steht im Mittelpunkt dieser zeitlos kraftvollen ErzĂ€hlung. In der KĂŒche ist zum Abendessen gedeckt, nur einer fehlt: der Vater und Patriarch, der die Familie nach seiner Vorstellung mit Zucht und Strenge zusammenhĂ€lt.


