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M. Blecher

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Herta Müller, geboren 1953 in Nytzkidorf/Rumänien, lebt seit 1987 als Schriftstellerin in Berlin. Zuletzt veröffentlichte sie den Roman Atemschaukel (Hanser 2009). In der edition suhrkamp erschienen bislang die Leipziger Poetikvorlesungen von Ingo Schulze Tausend Geschichten sind nicht genug und Uwe Tellkamp Die Sandwirtschaft.
Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit

Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit

Eine Wiese, »irgendwo auf der Welt«, ein Sommernachmittag, »der sich chaotisch in die Glut der Sonne verirrt hatte«, eine verwahrloste Uferböschung – verfluchte oder verzauberte Orte sind es, an denen die Ich-Figur von »Krisen« heimgesucht wird. »Dort fühlte ich noch tiefer und noch schmerzhafter, daß ich auf dieser Welt nichts zu tun hatte, nichts weiter, als durch Parks zu streunen, über staubige, von der Sonne verbrannte, wüste und verwilderte Wiesen.

Beleuchtete Höhle

Beleuchtete Höhle

«Es ist dies ein Buch, von dem man sich nach der Lektüre nicht vorstellen kann, es jemals nicht gekannt zu haben», schrieb die FAZ über M. Blechers Sanatoriumsroman Vernarbte Herzen (BS 1399). Sein letztes Werk, die Beleuchtete Höhle, das er nicht mehr korrigieren konnte, schreibt den Roman fort.