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Ulrich Blume

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Ulrich Blume wurde 1957 in Ueckermünde (Vorpommern) geboren, machte 1976 das Abitur und leistete danach seinen Wehrdienst bei der NVA ab. Im Anschluss arbeitete er im Kulturbereich, parallel begann er ein Fernstudium der Kulturwissenschaften.
1981 wurde er exmatrikuliert, weil er wegen eines Zollvergehens nach Rechtsprechung der DDR zu einer hohen Haftstrafe und Geldbuße verurteilt wurde. Nach seiner Haftentlassung war er in einem Gießereibetrieb tätig. Im Zuge der politischen Wende wechselte er zur Stadtverwaltung Torgelow, wo er als Sachgebietsleiter Kultur/Presse und Pressesprecher des Rathauses bis heute tätig ist.
1992 konnte Ulrich Blume Einsicht in seine Stasi-Akte nehmen und erfuhr, dass an ihm offenbar ein Exempel statuiert werden sollte. Seine Erinnerungen an diese Zeit bilden die Grundlage für den Roman Klassentreffen der Verräter.
Sein Antrag auf Rehabilitierung und Haftentschädigung wurde in allen Punkten bewilligt. Nach Aktenlage erhielt er 2018 die Gewissheit, dass er zum Ende der DDR für ein Internierungslager in Neubrandenburg vorgesehen war. Er gilt seither als anerkanntes SED-Opfer.
Klassentreffen der Verräter

Klassentreffen der Verräter

Paul Schering erlebt seine Kindheit in den Siebzigerjahren im tiefsten Vorpommern der DDR und führt auf den ersten Blick ein eher ganz normales Leben. Eines Tages bekommt seine Familie unverhofften Besuch aus dem Westen. Daraus entwickelt sich eine Bekanntschaft, von der auch Paul und seine Freunde, die allesamt von Popmusik begeistert sind, profitieren.