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Hermann Broch
Esch oder die Anarchie
Der zweite Roman der Trilogie spielt im mittleren Rheingebiet im Kleinbürger- und Arbeitermilieu. August Esch, 30 Jahre alt, Handlungsgehilfe und Buchhalter in der Weingroßhandlung Stemberg & Co. in Köln, ist angesichts »des anarchistischen Zustandes der Welt, in der keiner weiß, ob er rechts oder links, ob er hüben oder drüben steht«, auf der Suche nach einer Leitlinie für sein Leben.
Hofmannsthal und seine Zeit
»›Mythisch ist alles Erdichtete, woran du als Lebender Anteil hast. Im Mythischen ist jedes Ding durch einen Doppelsinn, der sein Gegensinn ist, getragen: Tod = Leben, Schlangenkampf = Liebesumarmung. Darum ist im Mythischen alles im Gleichgewicht.
Die Erzählung der Magd Zerline
»Die Erzählung der Magd Zerline« gehört in den größeren Zusammenhang der »Schuldlosen«, an denen Hermann Broch – unter Einschluß älteren Materials – 1948/49 gearbeitet hat. Sie kann für sich selbst stehen und steht für sich selbst als denkwürdiges Beispiel einer Liebesgedichte, erzählt von der, die da Jahrzehnte zuvor so leidenschaftlich geliebt hat.
Barbara
In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg begegnet ein leitender Arzt der Liebe seines Lebens in Gestalt einer jungen Kinderärztin. Auch »Doctor Barbara«, wie die Frau von den Kindern genannt wird, empfindet das Schicksalhafte der Begegnung – und weicht zurück.



