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Jacques Cartier
Jacques Cartier (1491-1557) wird in Rothéneuf bei Saint-Malo geboren. Über die ersten 40 Jahre seines Lebens ist nichts bekannt. Doch als er 1532 das Benediktinerkloster Mont-Saint-Michel besucht, wird Cartier von Jean Le Veneur de Tilliers, dem Abt des Klosters, dem französischen König vorgestellt. Cartier habe große Erfahrungen in der Seefahrt und sei der richtige Mann für die Pläne des Monarchen. So erhält Cartier den Auftrag, eine Passage durch das neu entdeckte Land nach Asien zu suchen. Auf insgesamt drei Reisen geht Cartier diesem Auftrag nach, doch die Durchfahrt wird er bis zuletzt vergeblich suchen. 1542 kehrt Cartier nach Europa zurück. Er bringt seine Ergebnisse zu Papier und stirbt mit 65 Jahren in seinem Heimatort in der Bretagne.
Die Entdeckung Kanadas
Mit den Expeditionen Jacques Cartiers beginnt die Besiedlung Kanadas durch die Europäer. 1534 bricht der Seefahrer nach Neufundland auf, als erster Franzose soll er eine Passage durch Nordamerika finden. Doch ohne Erfolg muss er noch im selben Jahr heimkehren.
Die Entdeckung Kanadas
Mit den Expeditionen Jacques Cartiers begann die Besiedlung Kanadas durch die Europäer. 1534 brach Cartier auf, um eine Passage durch Nordamerika zu finden, in diesem Jahr ohne Erfolg. 1535 brach er erneut auf und erreichte das Irokesendorf Stadacona, wo 1608 die Stadt Québec gegründet wurde.

