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Claudia Geffe

Claudia Geffe schreibt über Menschen, die versuchen, in einer lauter werdenden Welt ihren eigenen Rhythmus zu bewahren. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen psychologischem Gesellschaftsroman, Generationenporträt und stiller Zeitdiagnose. Mit präziser Beobachtungsgabe und einem trockenen Humor richtet sie den Blick auf das Unscheinbare – auf Pausen, Zwischentöne und jene Momente, in denen sich entscheidet, wie Menschen miteinander leben. Die letzten Stillen ist ihr Romandebüt.
Die letzten Stillen

Die letzten Stillen

Was geschieht mit Menschen, wenn eine Gesellschaft immer schneller, dichter, lauter und gleichzeitig merkwürdig sprachlos wird? Als der vierzehnjährige Jonas während eines Familienfestes plötzlich Lautsprecher ausschaltet, Stecker zieht und die gewohnte Ordnung seiner Familie unterbricht, reagieren die Erwachsenen mit den üblichen Erklärungen: Pubertät, Stress, Überforderung.