Autor
Andreas Eckl
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Die Tagebuchaufzeichnungen Georg Gräffs machen deutlich: Es braucht keinen Verweis auf Trotha und seine Proklamation, um das Geschehen in Deutsch-Südwestafrika als Völkermord zu begriffen. Genozidale Praktiken waren von Anfang an alltäglich, lange vor Trothas Ankunft in Südwestafrika, und unverändert lange noch nach der Rücknahme der Proklamation.