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Edward Gorey
Edward St. John Gorey, 1925–2000, steht für feinsinnige Schrägheiten mit reichlich edwardianischem Flair, der nicht selten auch in schöne Düsternis kippt. Seit seinem ersten Buch 1953 traten seine herrlich skurrilen Bildergeschichten und Illustrationen ihren Siegeszug durch die Welt an. Sein extravaganter Stil sowohl im wirklichen Leben als auch in seinen Büchern machte ihn zu einem einmaligen Klassiker. Seine Kunst wurde von Vladimir Nabokov, John Updike, Hermann Hesse, Oskar Kokoschka und vielen, vielen anderen gerühmt. Auch Walter Moers ist Fan: Zum 100. Geburtstag ist 2025 sein großes Glückwunschbuch in der "Anderen Bibliothek" erschienen: "Edward Gorey – Großmeister des Kuriosen".
Der fragwürdige Gast
Plötzlich ist er da, treibt seltsame und mitunter recht störende Dinge, geht einfach nie mehr weg und trägt die gleichen weißen Stoffschuhe, die neben dem langen Pelzmantel auch zu den Markenzeichen des charmanten Meisters Edward Gorey gehörten. Vor einigen Jahren startete mit diesem legendären Büchlein die Gorey-Reihe im Lilienfeld Verlag, jetzt ist es Zeit für einen Neuanstrich: Clemens J.
