Lorenz Fleischhauer
Nicht eine einzelne Geschichte, sondern eine in sich geschlossene Kosmologie bildete den Grundstein: von der Schöpfung der Götter über die Geburt der Multiversen bis hin zu den Legenden der ersten Zeitalter. Daraus entstand die monumentale Yî-Serie, deren erster Roman die epische Trilogie Die Arachlumen einleitet. Neben den Haupterzählungen ließ Fleischhauer zahlreiche begleitende Werke entstehen: Schriften, Landkarten, Zeitleisten und Sprachkonstruktionen, die der Welt Tiefe verleihen.
Sein Stil ist geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit antiken Mythen - insbesondere jenen Homers - sowie mit klassischen Meisterwerken wie Geoffrey Chaucers Canterbury Tales und Grimmelshausens Simplicissimus. Auch Kafkas düstere Schicksalshaftigkeit hallt in den Yî-Sagas wider und verleiht ihnen eine beklemmende Dimension von Tragik und Unausweichlichkeit.
Mit seinem Sohn T.J. Albrecht rief Fleischhauer eine Plattform ins Leben, die es Autoren ermöglicht, an diesem gewaltigen Mythos mitzuwirken. So wächst Yî stetig weiter - ein lebendiges literarisches Multiversum, gespeist aus kollektiver Fantasie.
Mit Die Arachlumen öffnet sich das Tor zu einer Welt, in der Mythen lebendig werden und Legenden die Zeiten überdauern.





