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Karl H. Flohr

Die Freude an allem, was mit Kunst und Literatur zu tun hat, war ein bestimmendes Element im langen Leben des Karl H.Flohr, der 1923 in Potsdam geboren wurde und heute in der Nähe von Hamburg lebt. Während der Kriegsgefangenschaft in einem Lager nahe Paris konnte er seine ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln; er war dort für das Unterhaltungsprogramm zuständig und zusätzlich Leiter einer Theatergruppe. Als er zum Gelderwerb im Vertrieb eines großen Verlages zu arbeiten begann, blieb die Kunst der freien Zeit vorbehalten; er betätigte sich als Illustrator und Karikaturist. Vom Zeichnen zum Schreiben kam er erst in seinen späten Jahren. Durch sein schon lange vorhandenes Interesse am Mittelalter und besonders an der Geschichte Nürnbergs im 15. und 16. Jahrhundert hat er sich umfassende Kenntnisse erworben, die nun den informativen und zugleich farbenfrohen Hintergrund zu seinem ersten spannenden Roman bilden.

Die Morde des Herrn Latzky

Die Morde des Herrn Latzky

Thomas Holzer beginnt im Nürnberg des Jahres 1521 seine Lehre bei dem wohlhabenden Zimmerermeister Bracke. Er erlebt eine aufstrebende, aber auch beunruhigende Stadt. Gerüchte gehen um, an denen Thomas zweifelt; so behauptet Bracke, der Holzhändler Latzky sei ein Gauner, dem man alles zutrauen müsse.