Wieder- und Anderserzählen von unsterblicher Narrheit in Daniel Kehlmanns Tyll

Wieder- und Anderserzählen von unsterblicher Narrheit in Daniel Kehlmanns Tyll

In diesem Buch wird in fünf Kapiteln Daniel Kehlmanns „Neuerfindung" des Narren, Schelms und Schalks Tyll Ulenspiegel analysiert. Ausgangspunkte bilden hierbei vergleichende Perspektiven auf mittelalterlich-frühneuzeitliches Erzählen. Die Beiträge kennzeichnen je eigene literaturtheoretische Zugänge, die von Konzepten des Wiedererzählens und historischer Narratologie, des Raums und der Mensch-Tier-Relation über Wissen und Wahnsinn bis zu magischen Elementen und ‚gebrochenem‘ Realismus reichen.