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Claudia Gudelius

Gudelius wuchs in Jachenau in Oberbayern auf. Im Jahre 1971 machte sie Abitur am Gymnasium Hohenburg in Lenggries und studierte anschließend an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Medizin und aztekische Sprache. Nach der Approbation im Jahre 1979 promovierte sie mit einer Dissertation zur Heilkunde der Indianer Nordamerikas.

Sie war als Assistenz-, Truppen- und Fliegerärztin tätig. Nach längerer Pause als Mutter übt sie ihren Beruf wieder als Bereitschaftsärztin aus. Gleichzeitig bereiste sie in den vergangenen Jahren Indianerreservate, zog mit Kamelen durch Regionen der Libyschen Wüste, der Sahara und der Syrischen Wüste, hielt sich in den Oasen Siwa und Bahariya und in Palästinenserlagern auf, bereiste Amerika, Israel, Ägypten, Syrien und den Libanon. Von zwei Mongolen begleitet, durchquerte sie mit Pferd und Kamel die mongolische Steppe und die Wüste Gobi. Inspiriert von diesen Reisen, die sie stets nur von einem Einheimischen begleitet und abseits der Touristenwege unternimmt, entstehen ihre Romane.

Claudia Gudelius ist seit 1975 verheiratet und hat vier Kinder.

Die alte Schuld

Die alte Schuld

In einer Zeit, in der Galilei sein neues Weltbild erstellt, werden im Werdenfels Frauen lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Hexenprozesse von 1590 bedrohen auch die junge Witwe Toni, die als Rosserin mit Pferd und Wagen bis zum Brennerpass geht.

Wolfsbraut

Wolfsbraut

1241 droht Polen und Ungarn der Mongolensturm.Die Menschen klagen ob der „Tatarenpest“.Eigentlich ist der Mönch Ambrosius kein mutiger Mann. Dochdann schickt ihn der Freisinger Bischof Konrad zu den Mongolenaus. Mit dem Pferdeschlitten von Scharnitz über Mittenwaldund Jachenau unterwegs, besteigt Ambrosius in Tölz ein Isarfloß.