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Melanie Haller
Haller, Melanie, Dr. phil., ist Kultur- und Modesoziologin und hat seit dem Sommersemester 2020 eine Gastprofessur für Soziologie im Department Design der Hochschule für Angewandte Wissenschaften/Hamburg inne. Zudem ist sie seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Kulturwissenschaft der Mode und des Textilen in der Fakultät für Kulturwissenschaften, Universität Paderborn. Sie promovierte 2012 in der Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg, und ist ausgebildete Damenschneiderin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mode-, Körper- und Bewegungssoziologie, Gender Studies, populäre Tanzkulturen und qualitative Methoden. Publikationen (Auswahl): Abstimmung in Bewegung. Intersubjektivität im Tango Argentino. Bielefeld 2014; Mode Macht Körper – wie die Materialität von Kleidung Modekörper und Körper definiert. In: Paula-Irene Villa & Corinna Schadler (Hg.): Becoming with Things – Bodies, Objects, Practice, Themenheft der Zeitschrift Body Politics, Heft 9, 2016, S. 187–211.
Der Tod und das Ding
Textile Dinge sind vielseitige und allgegenwärtige Begleiter des Alltags. Sie prägen Erfahrungswelten und Körper; sie kommunizieren gesellschaftliche und individuelle Belange. Wie aber betreffen Tod und Vergänglichkeit diese dynamische Beziehung zwischen Mensch und – textiler – Materialität? Welche Potentiale bergen Kleidung, Textilien und Mode in diesem Kontext? Die Beiträge des Sammelbandes gehen diesen Fragen nach: Seine dreizehn Autor*innen begreifen Materielle Kultur als einen Gegenstandsbereich ihrer Disziplin und als eine spezifische Sicht auf die Kultur von Tod und Vergänglichkeit.
