Autor: Jørgson, Til

© Privat

Til Jørgson

Til Jørgson ist Fotograf und hat als Kameramann und Regisseur lange beim Fernsehen gearbeitet. Er war Soldat, Kellner, Lagerist, Expedient. Er hat in einem Fotolabor geschwitzt, war Mädchen für alles, Wachmann, Bilder- und Pixelschubser sowie IT-Techniker. Provisorische Bauten macht er mit Draht und Spuke, dauerhafte mit Holz und Leim. Er hat im Norden gewohnt, im Süden, er hat auch schon ganz im Norden gewohnt und ist im Westen aufgewachsen. Von Ghetto bis Gründerzeit, von Zelt bis Appartement, von protzig bis popelig, er hat schon alles durch. Er war Lehrling, Aushilfe, Hungerleider und Gutverdiener, leitender Angestellter und Bankrotteur. Til schreibt seit über zwanzig Jahren und ist Überzeugungstäter. Er will weder klischeeverseuchten Kitsch noch seelen- und einfallslose Erotik produzieren. Wie in der Straße von Messina. Skylla auf der einen und Charybdis auf der anderen Seite. Nach etlichen Jahren Übung hat er erreicht, was er immer wollte. Unvergessliche, unvergleichliche, unbeschreibliche und unglaubliche Erotik zu schreiben. Ein Abenteuer, es zu veröffentlichen. Ein Traum, sich darauf einzulassen. Seine Geschichten zielen direkt ins Hirn und treffen den Schoß. Til Jørgson schafft es, das Unsagbare so auszudrücken, dass man es glaubt, es sich wünscht, davon träumt. 

Seine Figuren sind mitten unter uns. Beauty-Queens mit makellosen Körpern, die Chefredakteurin sind und nebenher den Haushalt mit drei Kindern schmeißen, sucht man genauso vergebens wie den CEO und Milliardär, dem langweilig ist und deswegen seine Sekretärin auspeitschen will. Hier spielen ganz normale Leute mit. Leute, die man kennt und falls nicht, die man kennenlernen möchte.

Fragen an Til Jørgson

Bisher wurden keinerlei Fragen gestellt
… Vater sein dagegen sehr

… Vater sein dagegen sehr

Eine Ekstase, zwei Liebende, drei Monate Planung; vier Minuten Hochspannung und fünf Stunden Flucht; sechs Batzen Geld für sieben Pfund Neugeborenes; acht Stunden bei der Mutter, neun Monate im Bauch, lebenslänglich beim Vater. Falls er damit durchkommt.

Glüxkeks

Glüxkeks

Mailin, autistisches Mathegenie aus China, ist ein Lockdownopfer und hat in der Quarantäne mehr bekommen als erwartet. Das Kind ist da und nun? Sie sucht den Vater in Deutschland. Das Wiedersehen nach einem Jahr ist so überraschend wie tränenreich.