Kein Foto

Til Jørgson

Til Jørgson ist Fotograf und hat als Kameramann lange beim Fernsehen gearbeitet. Er war Soldat, Kellner, Lagerist, Expedient. Er hat in einem Fotolabor gearbeitet, war Mädchen für alles, Wachmann, Bilder- und Pixelschubser sowie was mit IT. Provisorische Bauten macht er mit Draht und Spucke, dauerhafte mit Holz und Leim und virtuelle mit Wörtern oder Photoshop.
Er hat im Norden gewohnt, im Süden, er hat auch schon ganz im Norden gewohnt und ist im Westen aufgewachsen. Er war Mieter in einer Gründerzeitvilla aber er kennt auch das Leben in einem heruntergekommenen Wohnwagen ohne Strom und Wasser. Im Moment lebt er in einer Großwohnanlage aus den Sechzigern (vulgo Ghetto) auf den Golanhöhen. Er war Hungerleider und Gutverdiener, leitender Angestellter und Bankrotteur.
Er schreibt seit zwanzig Jahren und ist Überzeugungstäter. Er will weder klischeeverseuchten Kitsch noch seelenlose Erotik produzieren. Wie in der Straße von Messina. Skylla auf der einen und Charybdis auf der anderen Seite. Nach vielen Anläufen legt er jetzt mit den Glüxmomenten das Ergebnis vor. Sein Liebesleben nennt er Recherche, seine Leidenschaft sind Bilder. Die Bilder im Kopf seiner Leser.
… Vater sein dagegen sehr

… Vater sein dagegen sehr

Eine Ekstase, zwei Liebende, drei Monate Planung; vier Minuten Hochspannung und fünf Stunden Flucht; sechs Batzen Geld für sieben Pfund Neugeborenes; acht Stunden bei der Mutter, neun Monate im Bauch, lebenslänglich beim Vater. Falls er damit durchkommt.

Glüxkeks

Glüxkeks

Mailin, autistisches Mathegenie aus China, ist ein Lockdownopfer und hat in der Quarantäne mehr bekommen als erwartet. Das Kind ist da und nun? Sie sucht den Vater in Deutschland. Das Wiedersehen nach einem Jahr ist so überraschend wie tränenreich.