Kein Foto

B. Inka Kerbstadt

B. Inka Kerbstadt, geboren 1956, sucht nach ihren Wurzeln. Als viertes von acht Geschwistern wächst sie doch in Einzelhaft auf, mit Adoptiveltern, später mit Stiefmutter und -geschwistern. B. I. K. studiert Pädagogik. Sie führt beharrlich den Kampf um Anerkennung.
Ihr treuester Partner ist seit Kindheitstagen an ihr körperlicher Schmerz. 1996 steht B. I. K. an ihrem tiefsten Abgrund, der Welt entrückt, bereit, den letzten Schritt zu gehen. –
Ein Fünkchen Hoffnung glimmt 2013 auf. Erstmals glauben die Ärzte der Verzweifelnden. Die verlorenen Jahre füllen sich mit Unfassbarem. Heilung setzt sich in Gang.
Mit ihrem Erstlingswerk möchte B.I.K. der wachsenden Schar verwundeter Seelen einen Spiegel vorhalten, ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind.
Therapie lohnt sich, ganz gleich, wie weit jeder bereit und in der Lage ist, diesen Pfad neben der Hauptstraße zu betreten und mutig auszuschreiten, in kleinen, jedoch wirksamen Schritten.
Überlebt

Überlebt

Die kleine B. Inka erinnert sich: Heute passiert etwas Besonderes. Sie bekommt Eltern. Ein schweres Leben beginnt, ein Leben in Isolation und mit roher Gewalt. Verzweifelt versucht die Heranwachsende sich zu orientieren. Alles an ihr und um sie herum scheint anders.