Die Schwimmerin
Der Berliner Journalist Theodor Wolff (1868–1943) schrieb auch Sachbücher, Theaterstücke und Romane. Sein letztes Werk war »Die Schwimmerin« und erschien 1937 bei Oprecht in Zürich – Wolff lebte da schon drei Jahre im südfranzösischen Exil.Der »Roman aus der Gegenwart«, so der Untertitel, erzählt die Geschichte der Liebe eines älteren Mannes zu einer jungen Frau vor der Folie der politischen und wirtschaftlichen Erschütterungen der Epoche.
Zürich, du mein blaues Wunder
Hier hat im 13. Jahrhundert Ratsherr Manesse Minnelieder gesammelt, hier wurden im 18. Jahrhundert Fantasie und Intuition gegen den regelversessenen Leipziger Professor Gottsched verteidigt, von hier aus belieferte Pfarrer Lavater Goethe & Co. mit sturmunddrängerischen Genietheorien, hier dichtete im 19.

