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Lea Gladis

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Lea Gladis studierte von 2007 bis 2013 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Interkulturelle Europa- und Amerikastudien (IKEAS) mit den Schwerpunkten Frankreich und Südosteuropa sowie Slavische Sprachen, Literaturen und Kulturen im europäischen Kontext (Bosnisch-Kroatisch-Serbisch/Russisch). Sie promovierte ebendort, unter anderem mit einem Graduiertenstipendium des Landes Sachsen-Anhalt.
Stereotype im deutschsprachigen Krimi

Stereotype im deutschsprachigen Krimi

Welche Stereotype über Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Serbien prägen die Wahrnehmung dieser Staaten im deutschsprachigen Raum des 21. Jahrhunderts? Lea Gladis analysiert und dekodiert Stereotype über Menschen aus diesen Ländern vor dem Hintergrund der postjugoslawischen Kriege der 1990er Jahre und beleuchtet dabei auch Bezüge zu historischen Stereotypen.

Investigation – Rekonstruktion – Narration

Investigation – Rekonstruktion – Narration

Kriminalliteratur gilt als zuverlässiger Seismograph für den inneren Zustand einer Gesellschaft, deren Umgang mit der Abweichung von der Norm zum Indikator sozialer und politischer Verhältnisse wird. Die gemeinsame Vergangenheit eint und trennt die Staaten Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas gleichermaßen.