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Alfred Mack

Vorläufer für das Buch ist ein Trainingsprogramm, um neuen Fragen der Zukunft auch neue Antworten geben zu können. Das braucht der Mensch im Konkreten für unsere Zukunftsfähigkeit. “Welchen Gott braucht die Welt“ bringt grundsätzliche Muster in eine dynamisierende Reflektion und mündet in eine Entwicklungsperspektive.

Im Buch werden zwei Grundidee sichtbar. Ein Fokus geht in Richtung der Bilder, die sich Menschen von ihrer Lebenspraxis oder ihrer Realität schaffen. Das sind in seinen Augen Eigenkonstruktionen die wir einerseits als solche brauche und gleichzeitig immer wieder in Frage stellen sollten. Ein anderer Fokus kümmert sich um die Denkfähigkeit. Erst durch eine Zunahme der möglichen Komplexität im Denken wird dieselbe Zunahme im Wahrnehmen, Reflektieren und Konstituieren erschlossen, sowie die Handlungspotentiale zu erweitern. Die Zunahme ist als Überschuss über das alltäglich Notwendige gedacht. Erst durch einen solchen Überschuss können wir die neuen Fragen, die uns die Zukunft stellt, auch erkennen und ihnen neue Antworten geben.

Seine Grundannahme für das Buch hier ist, dass die Menschheit oder die Gesellschaft nur dann eine Zukunft haben, wenn die Individuen eine höhere Komplexität denken können als das, was deren Lebensmilieu von ihnen einfordert. Erst dann können wir seiner Meinung nach die Einmaligkeit eines Augenblicks erkennen und er beruft sich dabei auf die Emergenzforschung, Systemtheorie, Evolutionstheorie, Biologie …
Welchen Gott braucht die Welt? Ohne einen sich verändernden Gott kann es keine Zukunft geben.

Welchen Gott braucht die Welt? Ohne einen sich verändernden Gott kann es keine Zukunft geben.

Schauen wir uns auf der Welt um, so können wir sehen, wie unterschiedliche Glaubens- und Sinnkonstruktionen zu unterschiedlichen Lebenswelten im Umgang mit Menschen und der Natur führen. Deshalb die Frage: Welchen Gott braucht die Welt?Niemand kann das Verhalten natürlicher Systeme vorhersagen.