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- Fragen & Antworten
Claudia Maurer Zenck
Auf dem Weg zur musikalischen Symbiose
Den Anlass zu dieser ersten Buchveröffentlichung über Younghi Pagh-Paans Schaffen gaben drei Veranstaltungen mit Vorträgen und Konzerten, die der Komponistin anlässlich ihres 70. Geburtstags gewidmet waren. Am 14. November 2015 wurde an ihrer langjährigen Wirkungsstätte, der Hochschule für Künste in Bremen, ein musikwissenschaftliches Kolloquium veranstaltet.
Ernst Krenek – ein Komponist im Exil
Einführung: Stand der ExilforschungI. Der lange Weg des Austriacus ins ExilII. Im Niemandsland zwischen Alter und Neuer WeltIII. Die Zwölftontechnik als ideelles und kompositorisches ProblemIV. Composer in residence – composer in absence: Krenek zwischen Amerika und EuropaVerzeichnisse (Werke, lit.
Verfolgungsgrund: "Zigeuner"
Oskar Siebert, Reinhardt Dormann, Hugo Franz, Eichwald Rose, Markus Eckstein, Christian Guttenberger, Ernst Horvath, Jakub Segar, Josef Kling, Rudolf Weinrich, Robert Schneeberger, Otto Schmidt, Karl Laubinger, Wilhelm Hoff, Branco Brantner, Werner Braun, Adolf Boko Winterstein, Frieda Seger – haben Sie schon von diesen Musikern gehört?Nur Schnuckenack Reinhardt dürfte manchem bekannt sein, er trat mit seinem Quintett in den 1970er Jahren im Fernsehen auf.
Neue Opern im „Dritten Reich“
Die Studien dieses Bandes verfolgen das Ziel herauszufinden, warum einige im „Dritten Reich“ neu komponierte Opern besonders erfolgreich waren, andere dagegen nicht. Dazu wurden an Werke von Paul Graener, Mark Lothar, Norbert Schultze und Rudolf Wagner-Régeny folgende Fragen gestellt und mittels kompositorischer, biographischer und (kultur-)historischer Analysen zu beantworten gesucht: Welche Intention verfolgten Librettist und Komponist in der damaligen kulturpolitischen Situation mit ihrem Werk? Wie schlug sich diese Intention textlich im Libretto und musikalisch in der Komposition nieder? Bestehen ästhetische und kompositionstechnische Unterschiede zu anderen Opern des Komponisten, die während, aber auch vor und nach dem „Dritten Reich“ geschrieben wurden? Wie rezipierten die jeweiligen Zeitgenossen, die Kritiker (mit unterschiedlicher Nähe zur NS-Ideologie) und, wenn fassbar, das Publikum diese Opern? Und, falls das Werk nach 1945 wieder gespielt wurde: Wie wurde die Oper später aufgenommen und wie ihre Rezeption im „Dritten Reich“ behandelt?Am Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg wird seit drei Jahrzehnten die Musikgeschichte der 1930er und 1940er Jahre untersucht.
Igor Strawinskys und Ernst Kreneks Spätwerke
Der Band spannt zwei Komponisten des 20.Jahrhunderts zusammen, die weder zur selben Generation gehören noch etwa durch ein Lehrer-Schüler-Verhältnis verbunden waren. Dennoch erfuhren beide gegen Ende ihres Lebens als Komponisten Ähnliches: Gerade die Werke ihrer letzten Schaffensphase wurden eher vernachlässigt als anerkannt, also nicht (oder nur vorübergehend) ins Repertoire aufgenommen, wodurch die Rezeption hätte gefördert werden können.
Così fan tutte. Dramma giocoso und deutsches Singspiel
Diese Studie hat sich von der Konzeption eines Aufsatzes, als die sie geplant war, weit entfernt. Zunächst war nur daran gedacht, eine bis dahin in der Forschung nicht behandelte und wohl auch nicht bekannte Abschrift von Mozarts Oper "Cosi fan tutte" vorzustellen und ihre Datierung zu versuchen.
'Der zauberhafte, aber schwierige Beruf des Opernschreibens'
Es gibt wohl einige Komponisten des 20. Jahrhunderts, die ein ebenso umfangreiches Œuvre schufen wie Ernst Krenek, aber keinen, der sich so häufig und so kontinuierlich mit dem Musiktheater auseinandersetzte wie er. Schon der junge Krenek fand früh öffentliche Beachtung - nicht nur mit seinen Instrumentalwerken und vornehmlich auf Musikfesten, sondern auch und vor allem als Opernkomponist.





