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Peter von Mundenheim
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Der tiefsitzende Infantilismus, der den Charme der Menschweibchen ausmacht, füttert auch ihre moralische Bedenkenlosigkeit. Das Menschtier trägt diesem Umstand Rechnung seit jeher, indem in allen Gesellschaften auf dem Planeten Erde die Weibchen, so Unrecht tun, der öffentlichen Bestrafung weitgehend entzogen werden, man gibt sie in den traditionalen Gesellschaften eher in den Schoß der Familie zurück, dass sie dort besser unter Aufsicht gehalten werden, in den Gesellschaften der antimodernen Revolte wurde dann auf Bestrafung überhaupt verzichtet, die delinquenten Weibchen, wenn sie denn überhaupt einmal vor Gericht gestellt wurden, kamen mit mildesten Strafen durch, unter einlässlichster Berücksichtigung mildernder Umstände, von denen der geringste nicht war, dass sie eben Weibchen seien, und es als solche ja schwerer hätten als die Männer, und niemand lachte, wenn solch wiehernder Wahn als Argument vorgelegt wurde.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Übrigens glaubte er bis zum Ende seiner Leben ganz regelmäßig, den Toten stünde noch der Weg zur Umkehr offen. Wir wissen, dass das nicht so ist. Die Toten sind verlassen und leer. Der Lederflüglige wohnt nicht mehr in ihnen, welch Interesse sollte er noch haben? er ist der Herr des Planeten Erde, jedenfalls soweit das Menschtier das zulässt, und eine andere als die Machtergreifung unter diesen Himmeln interessiert ihn nicht.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Die Zeit der Elitären von Gestern oder Vorvorgestern war die letzte Epoche gewesen, da die Kultur des Kahlen Landes und die Kultur des Kontinents noch auf Augenhöhe hatten Umgang gepflogen, miteinander. Die Elitären aller Länder waren ein Stück des Weges gemeinsam gegangen, man hatte sich untergehakt, behaglich schlendernd, in nimmermüdem Gespräch.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Die Menschtiere, rund um den Globus, starrten auf ihre Bildschirme, die Nachrichten kamen in Form rollender Trümmer, da waren keine Konturen mehr, keine wahrnehmbare Struktur, nur noch die blanke Idiotie sinnfreien Geschehens, Zusammenhanglosigkeit als GedächtnisortSturm auf das Präsidentenpalais Belagerung der Anderenviertel weltweit Straßenkämpfe zwischen Marodeuren ohne Ahnung und Bütteln ohne AuftragElfengeschwader mit AtomsprengköpfenKammerpräsidenten sich wegduckend vor den KamerasClanchefs regierend aus der Unsichtbarkeit herausHistoriker mit der Flinte in der Handzum Schluss ein explodierender Kadaver.
Gesang vom Heiligen Kind
Das Menschtier – ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber lasst mich noch einmal sagen, was doch das Um und Auf meiner Rede ist, denn ihr werdet eure Aufgabe nicht verstehen, noch weniger bewältigen, wenn ihr das Folgende nicht aus dem Grunde einseht – das Menschtier weiß jederzeit und immer, was das Richtige ist, und entscheidet sich in freier Verantwortung, dieses Richtige zu tun, oder eben auch nicht.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Das Menschtier – ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber lasst mich noch einmal sagen, was doch das Um und Auf meiner Rede ist, denn ihr werdet eure Aufgabe nicht verstehen, noch weniger bewältigen, wenn ihr das Folgende nicht aus dem Grunde einseht – das Menschtier weiß jederzeit und immer, was das Richtige ist, und entscheidet sich in freier Verantwortung, dieses Richtige zu tun, oder eben auch nicht.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Die Zeit der Elitären von Gestern oder Vorvorgestern war die letzte Epoche gewesen, da die Kultur des Kahlen Landes und die Kultur des Kontinents noch auf Augenhöhe hatten Umgang gepflogen, miteinander. Die Elitären aller Länder waren ein Stück des Weges gemeinsam gegangen, man hatte sich untergehakt, behaglich schlendernd, in nimmermüdem Gespräch.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Die Menschtiere, rund um den Globus, starrten auf ihre Bildschirme, die Nachrichten kamen in Form rollender Trümmer, da waren keine Konturen mehr, keine wahrnehmbare Struktur, nur noch die blanke Idiotie sinnfreien Geschehens, Zusammenhanglosigkeit als GedächtnisortSturm auf das Präsidentenpalais Belagerung der Anderenviertel weltweit Straßenkämpfe zwischen Marodeuren ohne Ahnung und Bütteln ohne AuftragElfengeschwader mit AtomsprengköpfenKammerpräsidenten sich wegduckend vor den KamerasClanchefs regierend aus der Unsichtbarkeit herausHistoriker mit der Flinte in der Handzum Schluss ein explodierender Kadaver.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Der tiefsitzende Infantilismus, der den Charme der Menschweibchen ausmacht, füttert auch ihre moralische Bedenkenlosigkeit. Das Menschtier trägt diesem Umstand Rechnung seit jeher, indem in allen Gesellschaften auf dem Planeten Erde die Weibchen, so Unrecht tun, der öffentlichen Bestrafung weitgehend entzogen werden, man gibt sie in den traditionalen Gesellschaften eher in den Schoß der Familie zurück, dass sie dort besser unter Aufsicht gehalten werden, in den Gesellschaften der antimodernen Revolte wurde dann auf Bestrafung überhaupt verzichtet, die delinquenten Weibchen, wenn sie denn überhaupt einmal vor Gericht gestellt wurden, kamen mit mildesten Strafen durch, unter einlässlichster Berücksichtigung mildernder Umstände, von denen der geringste nicht war, dass sie eben Weibchen seien, und es als solche ja schwerer hätten als die Männer, und niemand lachte, wenn solch wiehernder Wahn als Argument vorgelegt wurde.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Es war einmal ein Junge, der war unglücklich bis auf den Tod.Ein Engel Gottes kam und sagte: Wünsch dir das Lieblichste, das du dir denken kannst. Ich schenke es dir.Nun war das Lieblichste in der Welt, das sich der Junge denken konnte, eine gewisse junge Pornoprinzessin, zart wie der Himmel im Frühling, mit hellen großen Augen, und Gebärden, die niemanden töten konnten.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Übrigens glaubte er bis zum Ende seiner Leben ganz regelmäßig, den Toten stünde noch der Weg zur Umkehr offen. Wir wissen, dass das nicht so ist. Die Toten sind verlassen und leer. Der Lederflüglige wohnt nicht mehr in ihnen, welch Interesse sollte er noch haben? er ist der Herr des Planeten Erde, jedenfalls soweit das Menschtier das zulässt, und eine andere als die Machtergreifung unter diesen Himmeln interessiert ihn nicht.
Gesang vom Heiligen Kind: Roman
Es war einmal ein Junge, der war unglücklich bis auf den Tod.Ein Engel Gottes kam und sagte: Wünsch dir das Lieblichste, das du dir denken kannst. Ich schenke es dir.Nun war das Lieblichste in der Welt, das sich der Junge denken konnte, eine gewisse junge Pornoprinzessin, zart wie der Himmel im Frühling, mit hellen großen Augen, und Gebärden, die niemanden töten konnten.
Weldbrüggen
Sie sind da, mitten unter uns. Gestalten, die sehen aus wie Menschen, sind aber keine. Wer sind die, was wollen sie, woher kommen sie? Sie beobachten uns. Die meisten Menschen sind ahnungslos, aber es gibt Auserwählte unter uns, die können sie sehen.
Weldbrüggen
Sie sind da, mitten unter uns. Gestalten, die sehen aus wie Menschen, sind aber keine. Wer sind die, was wollen sie, woher kommen sie? Sie beobachten uns. Die meisten Menschen sind ahnungslos, aber es gibt Auserwählte unter uns, die können sie sehen.















