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Manfred Paul: Paris 1988

Manfred Paul: Paris 1988

1988 erhielt Manfred Paul die Einladung zu einer sechswöchigen Studienreise nach Paris. Für einen Fotografen aus der DDR damals eine seltene Gelegenheit, ein Land jenseits des eisernen Vorhangs zu erkunden. Von einem Mitarbeiter des französischen Kulturzentrums in Berlin konnte er sich eine Leica M3 ausleihen; durch den optischen Sucher dieser Kamera erlebte er Paris auf eine besondere Weise, was sein Sehen und sein Fotografieren nachhaltig veränderte.

Manfred Paul. Mauer

Manfred Paul. Mauer

Zwischen November 1989 und Dezember 1990 war der Fotograf Manfred Paul, der unweit der Mauer in Ost-Berlin gelebt hat, mit Plattenkamera und Polaroidkamera entlang der ehemaligen Grenze unterwegs, um dieses steinerne Zeugnis als Relikt der politischen Teilung, aber auch als Element der eigenen Lebenswirklichkeit zu fotografieren.