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Bertrand Perz

Der Autor:
Bertrand Perz, Assoz. Prof. Dr., ist als Historiker am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien tätig, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgeschichte, wissenschaftlicher Leiter der Neugestaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, Vorsitzender der Kommission zur „Untersuchung der Vorgänge um den Anstaltsfriedhof des Psychiatrischen Krankenhauses in Hall i.T.“ sowie u.a. im Vorstand des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, im Beirat des Wiener Wiesenthal Instituts uvm.
KZ Melk und Projekt „Quarz“

KZ Melk und Projekt „Quarz“

Im öffentlichen Geschichtsbewusstsein ist wenig präsent, dass in der Stadt Melk von 1944 bis 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Mauthausen bestand. Für den Bau einer riesigen unterirdischen Fabrik unter dem Decknamen „Quarz“ wurden innerhalb eines Jahres über 14.

Das Projekt „Quarz“

Das Projekt „Quarz“

Das Städtchen Melk ist weithin für sein Benediktinerstift bekannt, dessen barocker Bau das mittelalterliche Stadtbild beherrscht. Dass in dieser Stadt ein nationalsozialistisches Konzentrationslager bestand, war lange Zeit weitgehend unbekannt. Ab April 1944 mussten unter dem Decknamen „Projekt Quarz“ über 15.