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Hartmut Petersohn
Nach einem Journalistik-Studium an der Universität Leipzig arbeitete Hartmut Petersohn als Redakteur einer Tageszeitung, schrieb Hörspiele und Erzählungen. Bis zu seinem Berufsverbot war er Kulturredakteur in Ostberlin und nach 1989 für den RIAS, Die Welt, den Tagesspiegel, die Frankfurter Rundschau und den Spiegel tätig, ab 2000 als Politikredakteur und Korrespondent einer Tageszeitung. In einem Lehrauftrag gab er ab 2006 an der Universität Leipzig Erfahrungen seiner Berichterstattung aus Krisen- und Kriegsgebieten weiter. In fünf Fotoausstellungen wurden Bilder seiner Arbeit aus Afghanistan, Ägypten, Äthiopien, Djibouti/Somalia, Bosnien-Herzegowina, Indien (Tsunami), Indonesien, Irak, Israel, Kuba, Kosovo und dem Libanon gezeigt (Katalog: Versteckte Hoffnung). Der Weißraumversiegler, Band 1 und 2, ist sein erster Roman. Hartmut Petersohn lebt und arbeitet in Berlin und Heidesee.
Der Weißraumversiegler
Anton Marx hat sich von seiner Vergangenheit gelöst, sich von ihr losgeschrieben. Er zieht in die Provinz zu Jeanne, seiner Geliebten und Kollegin. Im Zusammenleben mit der selbstbewussten und aufrichtigen jungen Frau beginnt er, sich anderen Menschen, seinen Kollegen in der Redaktion, zu öffnen.
Der Weißraumversiegler
Bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz verliert Anton Marx seine Eltern. Den Verlust der Kindheit, wie seine Entführung ins Ausland, erfährt er als Gewalterlebnis. Er verdrängt es und versiegelt seine Erinnerungen mit einem weißen Film. Nur die an ein Gemälde im Wohnzimmer seiner Eltern lässt er zu.

