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Angelika Pürzer

Angelika Pürzer, geboren 1950 im Kloster Walderbach im Bayerischen Wald, von Kind an mit Kirchen und Klöstern vertraut, spätere Vertiefung durch ein Studium u.a. der Religionsphilosophie und Ethnologie, Promotion in Philosophie, zahlreiche ethnologische Aufenthalte im afrikanischen, arabischen und asiatischen Raum inspirieren zu Büchern vom Andachtsbild über ein Jubiläumsbuch für den fränkischen Dichter Jean Paul, einen Klosterkrimi zum Kinderbuch und Reiseromanen. Sie führte Redaktion und moderierte bei Radio- und Fernsehsendungen. Heute interessiert sich die Schriftstellerin vorwiegend für theologische Fragestellungen und Dialoge zwischen den Religionen.

Wie erzähle ich die Welt? Vom Naturmenschen zum Cyborg

Die Einheimischen, die "Urbevölkerung", die Indigenen sind heute wieder im Gespräch, kommen zu ihren angestammten Rechten nach jahrhundertelanger Unterdrückung bis zur Auslöschung. Sie sind und waren schon immer beides, Vorbild und Sehnsuchtsort für natürliches, ursprüngliches Leben , und Schreckensbild für "primitive" Verhaftung im Triebhaften, Naturwüchsigen, die der Kolonisierung, Erziehung und Missionierung bedarf.