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Stephan Quensel

Prof. Dr. Stephan Quensel ist Jurist und Kriminologe. Bis zu seiner Pensionierung 2002 war er Professor auf dem Lehrstuhl für Resozialisation und Rehabilitation im Studiengang Soziologie der Universität Bremen.
Hexen-Politik im frühmodernen Europa (1400 – 1800)

Hexen-Politik im frühmodernen Europa (1400 – 1800)

Warum glaubt eine ganze Gesellschaft, dass es Hexen gibt, die man verbrennen muss? Welche Rollen übernahmen dabei jeweils der sich herausbildende ‚Staat‘, die Professionen der Kleriker und Juristen und das daran beteiligte Publikum? Und wie konnte dieses Projekt beendet werden?Aus soziologischer Sicht ergeben die Befunde der rezenten internationalen Hexen-Forschung ein Modell einer allgemeineren, höchst ambivalent besetzten, ‚pastoralen‘ Grundhaltung, nach der ein Hirte gleichermaßen für das Wohl seiner Herde wie für deren irrende Schafe zu sorgen habe.

Hexen-Politik im frühmodernen Europa (1400 – 1800)

Hexen-Politik im frühmodernen Europa (1400 – 1800)

Warum glaubt eine ganze Gesellschaft, dass es Hexen gibt, die man verbrennen muss? Welche Rollen übernahmen dabei jeweils der sich herausbildende ‚Staat‘, die Professionen der Kleriker und Juristen und das daran beteiligte Publikum? Und wie konnte dieses Projekt beendet werden?Aus soziologischer Sicht ergeben die Befunde der rezenten internationalen Hexen-Forschung ein Modell einer allgemeineren, höchst ambivalent besetzten, ‚pastoralen‘ Grundhaltung, nach der ein Hirte gleichermaßen für das Wohl seiner Herde wie für deren irrende Schafe zu sorgen habe.