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Peter Reimer

Die Große National-Mutterloge "Zu den drei Weltkugeln" (3WK) prägt seit 1740 einen bedeutenden Teil der Tradition und Geschichte der Freimaurerei in Deutschland.

Die Pflege und Erforschung der einzigartigen freimaurerischen Lehrart der 3WK soll dazu beitragen, Geschichte und Ritualistik der ältesten deutschen Großloge besser zu verstehen.

Für die freimaurerische Grundlagenforschung sowie für eine der freimaurerischen Praxis dienenden Forschung auf wissenschaftlicher Basis wurde der Forschungsbeirat "Johann Friedrich Zöllner" der 3WK gegründet. Mit von ihm herausgegebenen Publikationen soll die Verbreitung freimaurerischen Wissens über die 3WK gefördert werden.

Der Forschungsbeirat wurde nach dem Aufklärer, Bildungsreformer, Theologen und Freimaurer Johann Friedrich Zöllner (1753-1804) benannt, der als National-Großmeister die Grundverfassung der 3WK von 1797 sowie deren Instruktionen und Rituale verfasste. Die heute noch bestehende Lehrart der 3WK mit ihren sieben Graden, deren höhere Grade Erkenntnisstufen sind, geht maßgeblich auf Zöllner zurück. Somit prägte er die 3WK entscheidend.
Die Altschottische Loge "Hermann zu den neun Sternen" 1811 im Orient Goslar

Die Altschottische Loge "Hermann zu den neun Sternen" 1811 im Orient Goslar

Die heutige Große National-Mutterloge "Zu den drei Weltkugeln" (3WK) wurde 1740 von König Friedrich II. von Preußen als Johannisloge "Aux Trois Globes" in Berlin gegründet.Seit dem Jahre 1800 bearbeitet sie als älteste deutsche Großloge zusätzlich zu den drei Johannisgraden Lehrling - Geselle - Meister noch vier weitere Erkenntnisstufen (sogenannte höhere Freimaurergrade).