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Peter Rohregger
Peter Rohregger, Jahrgang 1950, ist ein freischaffender Tiroler Historiker. Ursprünglich kaufmännisch tätig, studierte er im zweiten Bildungsweg Geschichte und Politikwissenschaft. Das Studium an der Universität Innsbruck schloss Peter Rohregger mit dem Magister der Philosophie ab. In seinen bisher erschienenen Büchern beschäftigte er sich mit den Tollheiten und Merkwürdigkeiten des Glaubens, mit den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf lokaler Ebene, mit jenem "Bruderkrieg", der im Jahr 1866 Österreich von Deutschland trennte, mit Beziehungsmorden in politisch autoritärer Zeit - sowie mit zahlreichen weiteren geschichtlichen Themen, deren unterhaltsam-informative Aufbereitung das historische Geschehen und den jeweiligen "Zeitgeist" verständlicher macht.
Ehebruch und Gattenmord im frommen Land Tirol
Nicht nur in der Stadt, auch auf dem Land, selbst am abgelegensten Bergbauernhof war das Böse nie fern. Gegen Ehebruch und Mordgedanken half auch der fleißige Kirchenbesuch nicht, und der Herrgottswinkel in der heimischen Stube versagte als geistiges Bollwerk gegen sündiges Denken und Handeln.
Sittenloses Landvolk
Die 17-jährige Leopoldine leistete keinen Widerstand, als ihr 52-jähriger Vater sie in jener Nacht erstmals "beanspruchte". Fünf Jahre lang waren die beiden dann intim und machten sich fortgesetzt der "Blutschande" schuldig. Das Mädchen entschuldigte sich später damit, dass sie durch den Geschlechtsverkehr mit dem Vater, der Witwer war, sich und ihren Geschwistern eine Stiefmutter ersparen wollte.

