Sebastian Schädler
Sebastian Schädler, geboren in Bochum 1964, seit 1986 in Berlin, Diplom-Politologe, Taxifahrer, Schneewittchen-Experte. Seit 2008 Professor für Medienpädagogik und seit 2022 für Sexualpädagogik.
Sebastian Schädler, geboren in Bochum 1964, seit 1986 in Berlin, Diplom-Politologe, Taxifahrer, Schneewittchen-Experte. Seit 2008 Professor für Medienpädagogik und seit 2022 für Sexualpädagogik.
Es geht um Männer. Da aber auch Männer nicht als Männer zur Welt kommen, sondern dazu gemacht werden, handelt das Buch von Gender, Macht und Sex. Es geht also um die Koordinaten, in denen sich Männlichkeit – in unterschiedlichen Formen – entwickelt. Die verschiedenen Ausprägungen werden in diesem Buch mit historischen und kulturellen Beispielen und anhand sexueller Praktiken, Orientierungen und Begehrensformen sichtbar gemacht.
In »BilderBildung« geht es – neben allerhand anderem – um die Bedeutung der Bilder für politische Bildung. Sebastian Schädler untersucht einige zentrale Begriffe der aktuellen Debatten: Authentizität, Identität, Kompetenz, Körper, Linearität. Und er entwirft Antworten auf konkrete Fragen: Warum tut sich das deutsche Bildungssystem so schwer mit digital gestützter Bildung? Was bezwecken die Leute, wenn sie in Wachsfigurenkabinette gehen und Selfies machen? Warum möchten Menschen ihren Körper optimieren? Wo ist der Zusammenhang mit der Geschichte des Christentums, der Renaissance, der Aufklärung, der französischen Philosophie, der Psychoanalyse, der feministischen Theorie, der Identitätspolitik und der Debatte um Medienkompetenz?Die Besonderheit des Buches liegt darin, dass Bilder und Texte gleichwertig argumentieren: Es sind zehn Essays in Textform und zehn in Bildform.