Kein Foto

Heidrun Schaller

Heidrun Schaller, 1943 in Eckernförde geboren, 1946 mit den Eltern in die Sowjetunion verbracht. 1953 nach Ost-Berlin (DDR), 1954 Flucht in den Westen.
Dekorateurin, Erzieherin, Diplom-Sozialpädagogin, Leiterin eines Heilpädagogischen Kinderheimes in Neumünster, Lehrerin an der Sonderschule für geistig behinderte Kinder in Braunschweig, Dozentin an einer Fachschule für Sozialpädagogik, Fortbildungsreferentin im Amt für Jugend in Hamburg.
Geschieden, ein erwachsener Sohn.
Als Malerin ist sie heute mit eigenem Atelier in Glückstadt niedergelassen. Zahlreiche Ausstellungen als bildende Künstlerin und Veröffentlichungen als Autorin,
Seit 40 Jahren veranstaltet sie kreative Schreibseminare an Volkshochschulen, Bibliotheken und in Schulen.
Heidrun Schaller erhielt u. a. den Prosapreis der Stadt Wolfen (2003), den Förderpreis für Literatur der Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren IgdA; 2007), den Lyrikpreis der Stadt Hildesheim (2009) und den 1. Preis beim Wolfsburger Literaturpreis (Prosa; 2012).
Sie ist Mitglied in der Hamburger Autorenvereinigung und als Repräsentantin für Norddeutschland in der Gesellschaft der Lyrikfreunde Innsbruck.
Ein unbeugsames Blatt im Wind der Zeit

Ein unbeugsames Blatt im Wind der Zeit

Alltägliche, oft nichtige, flüchtige Beobachtungen sind Heidrun Schaller immer wieder Anstöße zum Nachdenken und Niederschreiben in prosaisch-lyrischer Kurzform. So ist ein Kaleidoskop von meistens fröhlichen, oft aber auch tiefsinnigeren, manchmal sogar philosophischen Geschichten entstanden, die sich in diesem Band versammelt haben um oft muschelgrüne Alltagsstille mal laut mal leise zu beleben, ja, vielleicht auch den Sternen eine Nachtgeschichte ins All zu entsenden.