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Paul Schermuly
Der Autor wurde 1952 im Westerwald geboren, ist verheiratet, Familienvater und stolzer Großvater von 4 Enkeln. Beruflich war er als Theologe und Seelsorger fast 40 Jahre im Pastoralen Dienst der Kath. Kirche im Bistum Limburg tätig. Als überzeugter und gläubiger Christ will er jedoch mit seinem Tragikroman sein tief empfundenes Unverständnis gegenüber einer Amtskirche zum Ausdruck bringen, die im Namen des Kreuzes, dem Zeichen der unüberbietbaren Selbstentäußerung Gottes in Jesus von Nazareth und seiner grenzenlosen Liebe und Barmherzigkeit, sehr oft in der Geschichte menschenverachtende Macht, verbunden mit radikaler Auslöschung Andersdenkender, verübt hat. Zugleich will er sein tiefstes Mitgefühl mit der gequälten Kreatur "Mensch" in so manchen Phasen der Kirchengeschichte bekunden. Ganz besonders in jüngster Zeit auch mit den vielen Opfern sexuellen Missbrauchs in der Kirche, - von selbst höchsten kirchlichen Amtsträgern verübt, - die durch die Empathielosigkeit der verantwortlichen Kirchenmänner und deren Nichthandeln ungeschützt ihren Tätern ausgeliefert waren.
Mit seinem Roman beabsichtigt der Autor auch, einer vollständigen Rehabilitierung von Jan Hus durch die offiziellen Vertreter der Kirche Nachdruck zu verleihen. Und zugleich erwartet er, dass die Verantwortlichen in der Amtskirche offiziell und in aller Form und Demut Hus und mit ihm die vielen anderen Opfer grausamster Folter und Verbrennungen auf den Scheiterhaufen der Geschichte, auch die vielen sexuell missbrauchten Kinder und Jugendlichen, und Gott um Vergebung bitten.
König und Ketzer -
Ende 14. - Anfang 15. Jahrhundert: In Mitteleuropa bekriegen sich Fürsten und Könige im Streben nach Macht und Einfluss. Die Kirche ist tief gespalten. Zwei Päpste, der eine in Avignon, der andere in Rom, später gar drei Päpste, erheben den Anspruch auf den Apostolischen Stuhl und tragen dadurch in erheblichem Maße zur Zerrissenheit Europas bei.
