Wolfgang Schroeder
Wolfgang Schroeder ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Kassel und Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).
Wolfgang Schroeder ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Kassel und Fellow am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).
Deutschland leidet unter einem akuten Mangel an Pflegepersonal, insbesondere im Bereich der Altenpflege. Der bestehende „Pflegenotstand" ist nicht nur eine Belastung für die Versorgung älterer Menschen, sondern verschärft zugleich die belastenden Arbeitsbedingungen, den Mangel an Anerkennung sowie den Rationalisierungsdruck im Pflegealltag.
Deutschland leidet unter einem akuten Mangel an Pflegepersonal, insbesondere im Bereich der Altenpflege. Der bestehende „Pflegenotstand" ist nicht nur eine Belastung für die Versorgung älterer Menschen, sondern verschärft zugleich die belastenden Arbeitsbedingungen, den Mangel an Anerkennung sowie den Rationalisierungsdruck im Pflegealltag.
Dieser Sammelband gibt Denkanstöße für Antworten auf die Frage, welche Akteurskonstellationen im politischen System für die Transformation benötigt werden und wie die sozial-ökologische Wende in zentralen industriellen Sektoren gelingen kann. Wie können auf Grundlage der sich abzeichnenden Verteilungskonflikte des ökologischen Umbaus konkrete transformative Maßnahmen mit Blick auf ihre sozialen Implikationen umgesetzt werden? Hierzu erarbeitet der Band eine theoretische Grundlage für die Gelingensbedingungen zur Umsetzung der Transformation.
Dieser Sammelband gibt Denkanstöße für Antworten auf die Frage, welche Akteurskonstellationen im politischen System für die Transformation benötigt werden und wie die sozial-ökologische Wende in zentralen industriellen Sektoren gelingen kann. Wie können auf Grundlage der sich abzeichnenden Verteilungskonflikte des ökologischen Umbaus konkrete transformative Maßnahmen mit Blick auf ihre sozialen Implikationen umgesetzt werden? Hierzu erarbeitet der Band eine theoretische Grundlage für die Gelingensbedingungen zur Umsetzung der Transformation.
Der Zivilgesellschaft kommt für die Akzeptanz unserer Demokratie eine Schlüsselrolle zu: Sie verkörpert zentrale Werte und Normen des Miteinanders, organisiert Teilhabe und fördert Engagement. In ihr spiegeln sich aber auch gesamtgesellschaftliche Konfliktlagen: Das dynamische Vordringen rechter politischer Tendenzen, die sich nicht nur in den Erfolgen der AfD bei Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen, sondern in zunehmendem Maße auch in Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Kultureinrichtungen, Sport- und Schützenvereinen oder Feuerwehren zeigen, hat eine neue Qualität erreicht.
Die Zivilgesellschaft steht unter Druck. Meist ist sie mit der Vorstellung von humanistischen, demokratischen Werten und gemeinwohlorientiertem Engagement verbunden. In Wirklichkeit aber wird sie von rechten Akteuren bedroht, die versuchen, bestehende Konflikte und kontroverse Themen zu instrumentalisieren, um in der Zivilgesellschaft Fuß zu fassen.
Wie verändert die AfD das Parteiensystem? Und was heißt das für die Demokratie in Deutschland? Die Partei neuen Typs verbindet Rechtspopulismus mit konventionellen Moralvorstellungen, durchdringt die sozialen Netzwerke mit ihrer Agitation und hat, stärker als andere Parteien, den Charakter einer politischen Bewegung.