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Leonardo Sciascia
Leonardo Sciascia, 1921 in Racalmuto auf Sizlien geboren, war zuerst Volksschullehrer, danach freier Schriftsteller, weitweilig Parlamentsabgeordneter. Bekannt wurde er durch seine (teilweise verfilmten) Mafia-Romane. Er starb 1989 in Palermo.
Tag der Eule
Sciascias erster und berühmtester Mafia-Roman: Kann Capitano Bellodi den Mord an einem sizilianischen Kleinunternehmer aufklären? Wer hat ihn begangen? Wer steckt dahinter?Am hellichten Tag wird auf der Piazza ein Bauunternehmer umgebracht. Gerade als er in den schon anfahrenden Bus springen will, fallen die Schüsse.
Jedem das Seine
Der brave Apotheker hat einen Drohbrief erhalten. Ein Scherz, meinen alle Honorationen des Ortes, die im Laufe des Nachmittags in der Apotheke vorbeischauen. Zwei Tage später wird er auf der Jagd erschossen.Niemand hat etwas gesehen, am Ende wussten aber alle Bescheid: Mord und Korruption - ein meisterhaftes Gesellschaftsbild und ein spannender Kriminalroman aus Sizilien vom Großmeister der Mafia-Romane.
Die Affaire Moro. Ein Roman
»Die Affaire Moro«, so Sciascia, »wird im Laufe der Zeit einen immer größeren Wahrheitsgehalt, immer mehr an Bedeutung erlangen.«Sciascia stellt sich in diesem Roman der schwierigen Frage: Was ist die Literatur, anders gesagt, was ist sie neben der Geschichte und der Chronik, der Vergangenheit und der Gegenwart, was ist sie bezogen auf die Wirklichkeit und die Wahrheit? Er unternimmt eine Schreibbewegung, die (im Stile eines Borges) die Realität erfindet; erzählend erkennt, dass das Buch bereits geschrieben war, als sich die Tragödie ereignete.
Ein Sizilianer von festen Prinzipien
EIN SIZILIANER VON FESTEN PRINZIPIEN darin zum ersten Mal auf Deutsch »Tod des Inquisitors« und »Der Mann mit der Sturmmaske« (Ü Monika Lustig, unter Verwendung einer Übersetzung von Michael Kraus), mit einem ausführlichen biographischen Essay von Maike Albath und einer kurzen Abhandlung über die Ironie von Santo Piazzese.
Der Ritter und der Tod. Ein einfacher Fall
Leonardo Sciascia war nicht nur der Erste, der überhaupt die Mafia in seinen Romanen thematisierte. Was seine Krimis so außergewöhnlich macht, ist seine intime Kenntnis des Staats und dessen Verstrickung mit dem Verbrechen, die er als Parlamentsabgeordneter gewonnen hat.
Das ägyptische Konzil
Die wahre Geschichte einer unglaublichen Fälschung im sizilianischen Palermo zu Ende des 18. Jahrhunderts. Das ägyptische Konzil entwirft lakonisch, amüsant und ironisch eine raffinierte Allegorie um Macht, Betrug und Verrat. Während der Adel bei galanten Festen und Spielen die Ständegesellschaft verteidigt, träumen junge Liberale von der Aufklärung nach französischem Vorbild.





