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Stiftung Mitarbeit
Kinderbeteiligung vor Ort
Die umfassende Beteiligung von Menschen jeden Alters an der Gestaltung ihrer Lebensumstände sollte in Demokratien selbstverständlich sein. Das Ausmaß, in dem dies geschieht, ist ein sicherer Gradmesser für die Qualität der Demokratie in einem Land oder einer Gemeinde.
Transformation demokratisch gestalten
Der Schutz des Klimas und eine nachhaltige Entwicklung sind zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Die dafür notwendigen sozial-ökologischen Transformationsprozesse werden nur dann gelingen, wenn sie demokratisch ausgehandelt und von möglichst vielen Menschen getragen und umgesetzt werden.
Der digitale Alltag
Ob Mobilität, Kommunikation, Arbeitswelt oder Demokratie: Die fortschreitende Digitalisierung verändert unseren Alltag. Immer mehr Daten werden immer stärker miteinander verknüpft und mit immer intelligenteren Algorithmen ausgewertet. So werden aus unserem Verhalten individuelle Profile erstellt, aus denen sich Schlussfolgerungen über unsere Vorlieben, unser Einkaufsverhalten, unsere Freizeitgewohnheiten, unsere Gesundheit oder unsere politischen Einstellungen ziehen lassen.
Beteiligungsplattformen in der Praxis
Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist im kommunalen Alltag fest verankert. Seit vielen Jahren werden vor Ort neben den herkömmlichen klassischen Formen und Verfahren auch zunehmend internetgestützte Beteiligungsprozesse erprobt und entsprechende Beteiligungsplattformen aufgesetzt.
Zugänge erschließen, Austausch ermöglichen
Wie schaffen wir es, Menschen in Beteiligungsprozesse einzubeziehen, die wir über die gängigen Kommunikationskanäle und mit den »üblichen« Angeboten nicht gewinnen können? Wie lassen sich Menschen erreichen, denen die Beteiligung nicht »nahe liegt« und die unter Bedingungen leben, die politische Teilhabe erschweren? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der neuen Buchreihe »Alle im Boot!? Demokratie braucht alle Menschen«.
Glaubwürdig beteiligen
Die Beteiligungslandschaft ist lebendig und entwickelt sich stetig weiter. Neue Projekte und beteiligungsformate werden ins Leben gerufen, das Wissen über die Faktoren gelingender Beteiligungspraxis wächst. Doch wird Bürgerbeteiligung den bestehenden Qualitätsanforderungen in der Praxis gerecht? Wie lässt sich eine glaubwürdige Beteiligung auf den verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Ebenen konkret mit Leben füllen?Die Autorinnen und Autoren werfen vor diesem Hintergrund einen sachkundigen Blick auf Bedingungen und Anforderungen von glaubwürdiger Bürgerbeteiligung.
Jugendbeteiligung vor Ort
Die Bereitschaft zur politischen Teilhabe braucht nicht erst im Erwachsenenalter geweckt zu werden. Viele junge Menschen möchten mitreden, wenn es vor Ort um ihre Belange geht. Gelegenheiten dafür zu schaffen, bedeutet eine Chance für alle: Kinder und Jugendliche lernen demokratische Abläufe und Verhaltensweisen kennen und erwerben soziale und politische Kompetenzen; politisch verantwortliche Erwachsene erfahren mehr über die Interessen und Bedürfnisse junger Menschen und können ihre Entscheidungen besser danach ausrichten.
Direkte Demokratie
Die direkte Demokratie hat sich erfolgreich in der bundesdeutschen Beteiligungslandschaft etabliert. Insbesondere auf kommunaler Ebene wird sie seit vielen Jahren erprobt und durch Bürgerinnen und Bürger, durch Politik und Zivilgesellschaft regelmäßig genutzt.
Demokratie geht nur miteinander
Die Stiftung Mitarbeit hat von 2017 bis 2019 das Projekt »Demokratie geht nur miteinander! Partizipation und Integration von Geflüchteten – Initiative zur Qualifizierung und Vernetzung« umgesetzt. Ziel war es, den Zusammenhang von Migration, Integration und Partizipation zu erörtern, aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten sowie Ansätze zur Stärkung der Selbstorganisation und Teilhabe von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten im lokalen Kontext zu entwickeln und umzusetzen.
Engagiert für Integration
Bürgerschaftliches Engagement verfügt über eine hohe integrative Kraft – insbesondere bei der Integration von Menschen, deren Flucht vor Gewalt, Hunger und Perspektivlosigkeit sie nach Deutschland geführt hat. Engagement und Beteiligung wirken als Motoren für soziale und politische Integrationsprozesse.
Bürgerbeteiligung in der Praxis
Bürgerbeteiligung ist keine Zauberei, sondern ein Handwerk, das sich lernen lässt. Zu diesem Handwerk gehört auch das Wissen um die Methoden, Verfahren und Anwendungsbereiche dialogorientierter Bürgerbeteiligung. Das Buch unternimmt einen sachkundigen und erfahrungsbasierten Streifzug durch die Welt der dialogischen Bürgerbeteiligung und Demokratie.
Engagement in Aktion
Wenn Menschen sich in NGOs und Initiativen zusammenschließen, wollen sie etwas erreichen und bewirken. In der Praxis politischen und bürgerschaftlichen Engagements ist es immer wieder nötig, Kampagnen, Projekte oder Aktionen zu organisieren. Egal ob »klein« oder »groß«: jede Kampagne braucht Planung.
Zwischen Erwerbsarbeit und Engagement
Die Diskussionen um das Geld im bürgerschaftlichen Engagement werden auch außerhalb von Wissenschaft und Fachöffentlichkeit zunehmend kontrovers geführt. Doch was ist mit Monetarisierung überhaupt gemeint? Welche Rolle spielen geldwerte Formen der Anerkennung in der Praxis bürgerschaftlichen Engagements? Wo verlaufen die Grenzen und Grauzonen zwischen Erwerbsarbeit und Engagement? Welche Folgen hat die Einführung des Mindestlohns? Und was hat das alles mit unserem Verständnis von Bürgergesellschaft und Demokratie zu tun? Die vorliegende Publikation skizziert die Konfliktlinien in der Debatte um Monetarisierung bürgerschaftlichen Engagements und zeichnet mithilfe namhafter Autorinnen und Autoren deren aktuellen Stand nach.












