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Schulbücher und Schulbuchverlage in den Besatzungszonen Deutschlands 1945–1949
Schulbücher als staatlich legitimierte Unterrichtsmedien dienen insbesondere in Diktaturen auch als politische Erziehungsinstrumente. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verboten die vier Siegermächte in Deutschland daher sofort die vom Nationalsozialismus geprägten Schulbücher und drängten im Sinne der sogenannten Reeducation-Politik auf eine rasche Versorgung der Schulen mit neuen, demokratisch konnotierten Unterrichtsmitteln.
