Das Nachdenken über diese oder jene Zukunft, über die Zukunft schlechthin – im Sinne eines Rätsels, dessen Ausläufer zu spüren sind – ist durch die als ewig sich hinziehend empfundene Zeit der Pandemie einer umso unwirklicheren Wahrnehmung unterworfen, als der stets verschobene Horizont der Erwartung nur von einem anderen Zeit-Horizont abgelöst werden kann: Was jetzt? Was kommt? Und was danach? Nach seinem »Standardwerk zum Idiotischen« entwickelt Zoran Terzić Grundzüge einer Kunst des Ungewissen, eines gewissermaßen retroaktiv wirksamen Zukunftsbezugs – sei es als Futurologik, Futuropraxis oder Futurotopie.