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Monika Timenta

Monika Timenta wurde Mitte der 1960er Jahre in Deutschland geboren. Sie wuchs gemeinsam mit der älteren Schwester in einer ärmlichen und bildungsfernen Familie auf, in der die Eltern ihre eigene Lebensunzufriedenheit und ihren Hass aufeinander mittels psychischer und physischer Misshandlungen an den Töchtern auslebten.
Die Autorin war schon als Kind eine Rebellin und sehr kritisch gegenüber sich selbst und anderen, was häufig nicht gerne gesehen wurde und wird. Schon als Jugendliche galt ihr Interesse der Politik, dem sozialen Miteinander, der Philosophie und insbesondere der Ethik. Sie machte gegen den Widerstand ihres Vaters Abitur und nahm schließlich mit Mitte Vierzig ihr seinerzeit abgebrochenes geisteswissenschaftliches Studium erfolgreich wieder auf.
Mehrere Erkrankungen, für die sie keine Hilfe fand, traumatisch verarbeitete Erlebnisse in diesem Zusammenhang und der frühe Tod ihrer Schwester führten letztendlich zu ihrer Angst vor Arztbesuchen.
Ich geh' nicht mehr zum Arzt

Ich geh' nicht mehr zum Arzt

Dem Problem auf der SpurMonika Timenta berichtet in dieser Autobiografie von ihrer persönlichen Hölle, die gleichzeitig eine lebensgefährliche Erkrankung ist: Sie geht seit Jahren nicht mehr zu ärztlichen Untersuchungen, weil ihre Angst davor größer ist als die Furcht vor unbehandelten Krankheiten und den damit verbundenen Risiken.