Volker H. Schendel
Im Ministerium zuständig für die im Auftrag des Ministeriums erstellte Dokumentation der Besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen.
Tarot entstand im Italien des 15. Jahrhunderts zunächst als Kartenspiel. Seine systematische Verwendung zur Wahrsagung und seine Verbindung mit esoterischen Lehren entwickelten sich erst später. Das Buch behandelt prägende Akteure wie Etteilla, Lenormand, Papus, Waite, Pamela Colman Smith, Crowley und Frieda Harris.
Das Geheimnis des Sola-Busca-Tarots führt uns in eine Welt voller Bilder, Menschen und Ideen der Renaissance. In 78 Karten begegnen wir einem ungelösten Rätsel: Verbergen ihre Gestalten einen Code, der Macht, Magie und Erkenntnis miteinander verbindet? Im Bann die-ser Bilder beginnt eine Spurensuche durch die Gedankenwelt einer Epoche, in der antike Göt-ter neue Rollen erhielten und die Grenzen zwischen Philosophie und Zauberkunst umstritten waren.
Das Sola Busca Tarot - Band I und Band II erschließen das Tarotdeck als bedeutendes kulturhistorisches Zeugnis der oberitalienischen Renaissance. Im Vordergrund stehen die Kultur Ferraras und Venedigs um 1491, der Renaissancehumanismus, die Wiederentdeckung der Antike sowie die politischen, gesellschaftlichen, philosophischen und religiösen Vorstellungen dieser Epoche.
Das Sola-Busca-Tarot entstand 1491. Es handelt sich um das älteste vollständig erhaltene Tarotdeck mit 78 Karten. Besonders außergewöhnlich ist, dass auch die Zahlenkarten der Kleinen Arkana figürliche Szenen zeigen. Zeitgenössische Tarotkarten enthielten dort gewöhnlich nur die entsprechende Anzahl der Farbsymbole.