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Lorin J. Wexler

Lorin J. Wexler schreibt Romane an der Schnittstelle von Mystery, literarischem Thriller und leiser Phantastik.
Seine Texte beschäftigen sich mit Orten, die mehr speichern als Erinnerung, mit Übergängen, die nicht klar markiert sind, und mit Menschen, die beginnen, die unsichtbaren Regeln ihres Alltags wahrzunehmen.

Im Zentrum seiner Arbeit stehen weniger spektakuläre Ereignisse als schleichende Verschiebungen: das Gefühl, dass etwas nicht mehr ganz stimmt, lange bevor es benannt werden kann. Ordnung, Verwaltung, Sprache und Raum sind dabei wiederkehrende Motive. Ebenso die Frage, was geschieht, wenn Systeme anfangen, auf Menschen zu reagieren.

Lorin J. Wexler lebt und arbeitet in Deutschland
Wenn die Stadt deinen Namen flüstert

Wenn die Stadt deinen Namen flüstert

In der Kleinstadt Falkenhagen stimmt etwas nicht.Nicht offensichtlich. Nicht auf einmal. Sondern dort, wo Orte ihre Bedeutung verlieren.Jonas arbeitet in einer Bibliothek. Er beginnt, Dinge zu bemerken, die niemand sonst beachtet: Plätze, die gemieden werden, Räume, die reagieren, Namen, die nicht mehr tragen.