Andreas / Creuzberger Wirsching
Christoph Johannes Franzen; Matthias Peter; Malte König; Michael Ploetz, Institut für Zeitgeschichte Berlin-München.
Christoph Johannes Franzen; Matthias Peter; Malte König; Michael Ploetz, Institut für Zeitgeschichte Berlin-München.
Auf der Gratwanderung zwischen den Beitrittswünschen mitteleuropäischer Staaten und der Rücksichtnahme auf Russland fiel 1994 die Entscheidung für eine NATO-Osterweiterung. Während sich im Konflikt um Bosnien-Herzegowina die militärische Lage durch Angriffe auf UN-Schutzzonen verschärfte, gelangen in der EU wichtige Weichenstellungen in der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie bei der Vorbereitung der Wirtschafts- und Währungsunion.
Auf der Gratwanderung zwischen den Beitrittswünschen mitteleuropäischer Staaten und der Rücksichtnahme auf Russland fiel 1994 die Entscheidung für eine NATO-Osterweiterung. Während sich im Konflikt um Bosnien-Herzegowina die militärische Lage durch Angriffe auf UN-Schutzzonen verschärfte, gelangen in der EU wichtige Weichenstellungen in der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie bei der Vorbereitung der Wirtschafts- und Währungsunion.
Auf der Gratwanderung zwischen den Beitrittswünschen mitteleuropäischer Staaten und der Rücksichtnahme auf Russland fiel 1994 die Entscheidung für eine NATO-Osterweiterung. Während sich im Konflikt um Bosnien-Herzegowina die militärische Lage durch Angriffe auf UN-Schutzzonen verschärfte, gelangen in der EU wichtige Weichenstellungen in der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sowie bei der Vorbereitung der Wirtschafts- und Währungsunion.
1993 engagierte sich das Auswärtige Amt auf multilateraler Ebene für eine Beendigung des Kriegs im früheren Jugoslawien. Zudem entsandte die Bundesregierung im Rahmen einer VN-Mission Soldaten nach Somalia. Im Zuge einer neuen Asienpolitik reisten Bundeskanzler Kohl und Außenminister Kinkel nach Fernost, während sich in Moskau Präsident Jelzin und das Parlament auf eine Konfrontation zubewegten, deren Ausgang Bonn nicht gleichgültig sein konnte.
1993 engagierte sich das Auswärtige Amt auf multilateraler Ebene für eine Beendigung des Kriegs im früheren Jugoslawien. Zudem entsandte die Bundesregierung im Rahmen einer VN-Mission Soldaten nach Somalia. Im Zuge einer neuen Asienpolitik reisten Bundeskanzler Kohl und Außenminister Kinkel nach Fernost, während sich in Moskau Präsident Jelzin und das Parlament auf eine Konfrontation zubewegten, deren Ausgang Bonn nicht gleichgültig sein konnte.