Kein Foto

Gerd Wohlenberg

1957 als Ältester von Vieren in der Vitt bei Marne in Holstein geboren. Der Vater war Kriegsinvalide, die Mutter Flüchtling aus Pommern. Das erste Gedicht schrieb er mit neun oder zehn Jahren für seine Tante „Ann-Tant“ aus Dahrenwurth, die ihn dazu ermunterte. Ausbildung als Spinner in einem Angora-Werk in Heide. Viele Texte entstanden in der Zivildienstzeit 1979. Das Heft „Bin bei mein Willem bis Mitternacht – Widerstand und Verfolgung im nationalsozialistischen Meldorf“ entstand in einem Selbstständigmachkurs 2010.
www.roterhusar.org
BIN BEI MEIN’ WILLEM BIS MITTERNACHT …

BIN BEI MEIN’ WILLEM BIS MITTERNACHT …

Etwas tun gegen Nazis? Warum? Jeder weiß doch, dass Antisemitismus und Ausländerhass blödsinnige Haltungen sind … Aber stimmt das so noch in der Gegenwart? Gerd Wohlenberg hat diese Phänomene bis 1919 zurückverfolgt– einschließlich der späteren Rassenideologie vom „germanischen Herrenmenschen“ – und ein paar Anhaltspunkte gefunden, die hilfreich sein können, um ein erneutes Aufflammen heute zu verstehen.