Meertotfrau
Costa Ricos erster Fall
Richard Graber war einst einer der härtesten SEK-Beamten Berlins. Heute heißt er Costa Rico, ist Sicherheitschef eines Luxusresorts in Puerto Limón, hat einen deutlichen Bauchansatz, ein Faultier namens Fred Feuerstein als Haustier und ist bekannt für Nächte, die regelmäßig in peinlichen Katastrophen enden.
Doch das Paradies hat Zähne. Vor der Küste metzelt ein Syndikat Haie bei lebendigem Leib, schneidet ihnen die Flossen ab und lässt die Tiere verblutend im Meer treiben – alles für einen Milliarden-Umsatz im bestialischen Finning-Business. Als die Brandung am Hotelstrand die Leiche einer jungen Touristin anspült – Arme und Beine abgehackt – kann Rico das Ganze nicht länger ignorieren. Denn Rico kennt sie. Sehr gut sogar.
Der Fall reißt ihn nicht nur in einen Strudel aus Sadismus, Gier und internationaler Kriminalität, sondern direkt zurück in die dunkelste Stunde seines Lebens. Denn in Costa Rica ist nichts so, wie es scheint – und Schönheit kann tödlicher sein als jede Machete.
Meertotfrau schlittert auf der Rasierklinge zwischen traumhaften Stränden und menschlichen Abgründen – mit einer Auflösung, die einen schaudern lässt.
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| Veröffentlichung: | 09.09.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 12,5 cm / B 19,3 cm / 350 g |
| Seiten | 250 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 14.99 |
| Preis AT | EUR 15.50 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Costa Rico 1 |
| ISBN-13 | 978-3-693-85001-5 |
Über den Autor
Christoph Kastenbauer, Jahrgang 1978, liebt das Wort und das Wort liebt ihn. Mit seiner intensiven, wortgewaltigen Schreibe hat er fast alle Bereiche beackert – vom Redakteur online und Print über Content Creator bei Agenturen bis hin zum Kommunikationsexperten bei Unternehmen. Auch als Schriftsteller war er bei deutschen Kurzgeschichtenwettbewerben erfolgreich, etwa mit „Schweben / Der Glanz von M“ (Piper Verlag 2011) und „München – letzte Ampel vor Jesolo“ (Dölling und Galitz Verlag 2008). Doch an einen Roman hat er sich erst herangetraut, als ihn das Leben so richtig packte: Hochzeit mit einer Niederländerin, deren Eltern in Nicaragua eine Finka betreiben, zahlreiche Reisen nach Mittelamerika, Vulkanausbrüche, Beinahe-Motorradunfälle, waghalsige Fahrten auf dem Heck klappriger Lieferwagen, Brandwunden, Parasiten, per Anhalter durch Costa Rica, Tauchlehrgänge in blauen Lagunen. Das Ergebnis ist die Krimireihe „Costa Rico“, die so ist wie das Beschriebene und noch viel mehr: Pura Vida!
Neuigkeiten über Autor und Werk bei Instagram, Facebook, Tiktok und unter www.christoph-kastenbauer.com
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1 Kommentar zu diesem Buch
Düster, sprunghaft, atmosphärisch intensiv
Atmosphärischer Krimi in Costa Rica mit starken Ideen, viel Härte und sprunghafter Struktur. Packend, aber nicht ohne Schwächen.Meertotfrau lässt sich sehr gut lesen und hat mich schnell in die Atmosphäre Costa Ricas hineingezogen. Das Setting wirkt authentisch, gerade weil auch die schwierigen Lebensumstände und die Bedrohung durch kriminelle Strukturen anklingen.
Was mich allerdings früh irritiert hat, sind die schnellen Wechsel zwischen den Abschnitten. Die Orientierung fällt schwer, weil nicht immer klar ist, wo oder wann eine Szene spielt. Dadurch entsteht stellenweise Verwirrung, die den Lesefluss bremst.
Sehr gelungen finde ich den Einsatz verschiedener Sprachen. Figuren sprechen so, wie man es erwarten würde, und die Mischung aus österreichischem Ausdruck und spanischen Begriffen der Einheimischen verleiht dem Roman eine glaubwürdige Note. Aber es birgt auch Verständnisprobleme, da es oft keine Übersetzung gibt.
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