Mord unter dem Erdbeermond
Ein Krimi aus Griechenland – zwischen alten Klostermauern, verlorenen Seelen und verborgener Magie
Kira lebt mit ihrem meist nur telefonisch präsenten Ehemann Achilles auf einer Zitronenfarm am Golf von Korinth. Sie ist eine aktive, unabhängige Frau, begeisterte Bogenschützin und leidenschaftliche Familienforscherin. Als ein Poltergeist sie in ihrem Haus angreift und ihr ernsthaft Angst einjagt, bittet sie ihre Adoptivtochter Lada um Hilfe – eine junge Frau mit hellsichtigen Fähigkeiten, die zwischen den Welten vermittelt und verstorbenen Seelen ins Jenseits verhilft.
Lada reist gemeinsam mit ihrem Freund Maximilian an, einem sensiblen, aber labilen Fotografen. Bei ihrer Ankunft wartet der Abt eines nahegelegenen Klosters bereits mit einer erschütternden Nachricht: Kiras Bruder Grigor, den sie seit Jahrzehnten für tot hielt, hat unerkannt als Mönch in eben diesem Kloster gelebt – und ist nun verstorben. Der Abt übergibt Kira Grigors letzten Brief sowie die Hälfte einer alten russischen Ikone. Die andere Hälfte befindet sich in Kiras Besitz. Grigors Warnung ist eindeutig: Die Ikone birgt dunkle, gefährliche Kräfte und darf nie wieder zusammengefügt werden.
Kurz darauf misslingt die spirituelle Befreiung des Poltergeists – Maximilian zeigt ein zunehmend verstörendes Verhalten, und es kommt zum Zerwürfnis. Lada trennt sich von ihm, und er verschwindet spurlos.
Dann geschieht ein weiterer Mord: Ein zweiter Mönch aus dem Kloster wird brutal ermordet – erneut fehlt das Herz. Die Zusammenhänge mit Grigors Tod sind unübersehbar. Kommissar Leonidas nimmt die Ermittlungen auf, und Lada bietet ihre Unterstützung an – nicht nur aus Neugier, sondern auch, weil ihr Herz beim Anblick des feschen Kommissars schneller schlägt. Auch Leonidas scheint Gefallen an der klugen, geheimnisvollen Frau zu finden, die auf einer anderen Ebene hören und sehen kann als er – langsam entwickelt sich eine leise, vorsichtige Liebe.
Gleichzeitig tauchen in kurzen Einschüben die Gedanken des Mörders auf. Diese Kapitel geben dem Leser tiefere Einblicke in Herkunft, Motivation und das gefährliche alchemistische Wissen, über das Grigor in seinem Notizbuch berichtet. Der Leser erfährt dabei, wie der mörderische Plan rund um die Ikone entstanden ist – und wie weit jemand bereit ist zu gehen, um ihre Macht zu entfesseln.
Währenddessen sucht Kira in alten Familienunterlagen weiter nach Spuren – und stößt auf eine faszinierende Verbindung zwischen ihrer Familie und jener ihres Mannes Achilles: Beide haben Wurzeln nach Russland, Kiras Familie stammt ursprünglich aus der Gegend von Rostow am Don und Achilles Vorfahrin aus Odessa. Dunkel ist nicht ihre Herkunft, sondern die mystische Macht, die sich durch die Ikone und das alte Wissen entfaltet.
Eine wichtige Figur in der Geschichte ist auch Perikles – der verstorbene Vater von Achilles, der als gutmütiger Hausgeist durchs Anwesen wandelt. Er beobachtet das Geschehen mit Humor, greift manchmal helfend ein – und bleibt stets unberechenbar, wenn man ihn braucht.
Dann, plötzlich, kehrt Maximilian zurück. Sein Verhalten ist nun gänzlich verändert – fanatisch, von dunklem Wissen besessen. In einem dramatischen Showdown fesselt er Kira und Lada ans Bett: Er will weitere Herzen – lebendig, menschlich – um die alchemistische Kraft der Ikone vollständig zu aktivieren. Doch Perikles gelingt es, durch flackernde Lampen das benachbarte Haus auf die Bedrohung aufmerksam zu machen. Die Polizei wird gerufen.
Kommissar Leonidas trifft in letzter Sekunde ein. Der Täter wird gestellt, die Frauen gerettet. Der Geist des Poltergeists kann endlich erlöst werden. Lada und Leonidas finden endgültig zueinander, Kira atmet erleichtert auf – und das Haus wird wieder ein sicherer Ort.
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| Veröffentlichung: | 23.02.2026 |
| Seiten | 220 |
| Art des Mediums | E-Book |
| Preis DE | EUR 7.99 |
| Preis AT | EUR 7.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-949-96135-9 |
Über den Autor
Edit Engelmann1957 in der Nähe von Kassel geboren, Marketingstudium in Frankfurt/M, arbeitete in nationalen und internationalen Konzernen, lebt heute in Athen, ist Übersetzerin, Lektorin und Leiterin der Reihe "Es war einmal..." beim Größenwahn Verlag.
Andreas Deffner
1974 in Gladbeck geboren, wohnt heute mit seiner Frau und seinen drei Söhnen in Potsdam. Seine 'Zweite Heimat' ist Griechenland.
Caritas Führer
1957 in Karl-Marx-Stadt (DDR; jetzt Chemnitz) geboren, Studium am Leipziger Literaturinstitut, Dozentin an einer Theologischen Fachschule, ist verheiratet mit dem evangelisch-lutherischen Theologen Dr. Michael Führer und Mutter von drei Söhnen.
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1940 auf Korfu geboren, studierte Physik in Thessaloniki und an der TU Niedersachsen. Sie kam in den frühen sechziger Jahren nach Deutschland, wurde deutsche Beamtin und unterrichtete die Fächer Mathematik und Physik.Brigitte Münch1947 in Düsseldorf geboren, ist Übersetzerin und Autorin, lebt auf Naxos / Griechenland. Sie hat viele Veröffentlichungen, Kurzgeschichten und Übersetzungen.
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studierte Klassische Archäologie, Byzantinistik sowie Vor- und Frühgeschichte in Würzburg und promovierte mit einer Arbeit über Schildkröten in der Antike. Sie arbeitete für das Erzbistum Köln und für das Rheinische Landesmuseum in Bonn. Seit 2000 ist sie als Schriftstellerin, freie Texterin und Journalistin tätig.
Stefano Polis
1965 in Kozani/Griechenland geboren, ist eines von den vielen sogenannten Kofferkindern der Gastarbeiter in Deutschland, hat zwei Kinder und lebt heute in Jülich bei Düren.
Monika Schmidt
1963 in Forchheim/Oberfranken geboren, ging 1987 als Reiseleiterin auf die Insel Ägina. Wegen einer schweren Krankheit im Jahr 2008 musste sie ihr Berufsleben und das Marathonlaufen aufgeben. Sie hat zwei Kinder und wohnt in Thessaloniki.
Sevastos P. Sampsounis
1966 in Darmstadt in einer griechischen Gastarbeiterfamilie aus Thrakien geboren, lebt in Frankfurt, Mitinhaber des Café-Größenwahn, Illustrator und Autor.
