
Kampf um Würde in der Arbeit
Das Buch zeigt, dass im Rechtspopulismus das moralische Unrechtsempfinden der arbeitenden Klassen zum Ausdruck kommt. Der Kampf um Würde in der Arbeit ist dafür entscheidend. Im ersten Teil werden Ansätze der Populismusforschung kritisch diskutiert und die Forschungsthese theoretisch entwickelt.

Politik der Bedrohung
Die vorliegende Studie untersucht die Wahrnehmung der Ungarn und ihre Bedeutung für die politischen und sozialen Desintegrationsprozesse in der späten Karolingerzeit. In der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts erschien dieses Steppenvolk erstmals an der Peripherie des Ostfränkischen Reiches und erwies sich bald als Bedrohung für die spätkarolingischen Königreiche.

Manganknollen: Tiefseebergbau und Ressourcenwerdung zwischen Rohstoffmärkten, Politik und Ökologie
Der Tiefseebergbau nach Manganknollen könnte in naher Zukunft Realität werden. Was auf den ersten Blick nach einem hochaktuellen Projekt aussieht, besitzt tatsächlich eine lange Geschichte.Ole Sparenberg untersucht erstmals die Geschichte der Manganknollen von ihrer Entdeckung 1873 bis in die Gegenwart.

Potenzial der Filmarbeit im DaF-Unterricht
Audiovisuelle Inhalte dominieren im Medienkonsum heutiger Jugendlicher. Sinnvoll eingesetzt können sie auch dazu beitragen, den Unterricht von Deutsch als Fremdsprache (DaF) attraktiver und effektiver zu gestalten. Das Buch setzt sich zum einen das Ziel, den DaF- Didaktiker*innen und Akteur*innen in der Bildungspolitik die Potenziale der Anwendung von filmischen Inhalten und deren tatsächliche Nutzung in der aktuellen Unterrichtspraxis aufzuzeigen.

Reformen durch Regierungskonferenzen
Die Studie liefert eine aktuelle und umfassende Analyse der unterschiedlichen Reformprozesse in der Europäischen Union. Sie geht der Frage nach, weshalb es seit dem Vertrag von Maastricht in immer kürzeren Abständen zu einer Neuordnung der EU-Verträge innerhalb und außerhalb von Regierungskonferenzen, dem klassischen Verfahren der Vertragsänderung, gekommen ist.

Das Inspection Panel der Weltbank
Als zentrales Organ der Entwicklungspolitik kann die Weltbank viel über Inhalt und Form konkreter Maßnahmen bestimmen. Das Inspection Panel der Weltbank gilt in diesem Rahmen als Chance, Einfluss auf die Kreditvergabe zu nehmen und emanzipatorisches Potenzial zu entfalten.

Rassismusforschung
Das Handbuch systematisiert erstmals den Forschungs- und Wissensbestand sowie Desiderate der Rassismusforschung. Es gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungslinien der Rassismusforschung und über zentrale Theorien und Konzepte. Die Frage, wie Rassismus und Rassismuskritik in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen im deutschsprachigen Raum thematisiert und nicht thematisiert werden, wird differenziert erörtert.

Diversitäts- und Organisationsforschung
Diversität ist zu einem erstrebenswerten Ideal der Spätmoderne geworden. Diesem „Megatrend“ können sich weder Unternehmen noch die Feuerwehr, Universitäten, Gewerkschaften oder Kindertagesstätten entziehen. Es stellt sich allerdings die Frage, was überhaupt unter Diversität verstanden wird und wie es um die Umsetzung steht.

Das Doppelgesicht der Diktatur
Die Diktatur steht heute als Synonym für Autokratie, Gewaltherrschaft oder Tyrannei. Damit wird sie zur Antipodin der Demokratie. Das war nicht immer so, denn ursprünglich galt sie nicht als eigene Herrschaftsform, sondern lediglich als Einrichtung für den Notstand.

Ökofeminismus: Zwischen Theorie und Praxis
Was haben antimilitaristische Proteste in den USA und Europa, Kämpfe um Saatgut in Indien oder Kenia und indigener Widerstand gegen Extraktivismus in Ecuador mit Kampagnen zum Thema Hausarbeit – wie der Streik der Care-Arbeiter*innen gegen das neoliberale Gesundheitswesen in NRW – gemein? Das Zusammendenken von feministischen, ökologischen und dekolonialen Fragestellungen, wie es Ökofeminist*innen bereits in den 1970er-Jahren vorgemacht haben, stellt das Leben – und zwar nicht nur menschliches – in den Fokus der Analyse und des politischen Handelns.

»Zum Umgang mit schwierigem Erbe«
Seit vielen Jahren treibt die Stiftung Kunststätte Johann und Jutta Bossard am Rande der Lüneburger Heide die Frage nach dem Umgang mit einem schwierigen Erbe um. Externe Forschungen zur Haltung des Künstlerehepaars Bossard in der Zeit des Nationalsozialismus durch das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin begleitet die Kunststätte Bossard im Rahmen seiner Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe »Reden wir über Bossard«.

VW steht für Verkehrswende
In der Broschüre sind Beiträge aus Bewegung, Wissenschaft und Politik sowie Produktion und Gewerkschaft versammelt. Angestrebt wird eine gegenseitige Annäherung von Arbeiter:innen, Klimabewegung, Wissenschaftler:innen, einzelnen linken Politiker:innen und den Aktivist:innen der Zivilgesellschaft.

Hybride Gefahren: Ausgespäht
Cyberattacken, hybride Gefahren. Menschliche Kompetenz vs. Künstliche Intelligenz. Auswirkungen von Cyberpsychologie. Fake News und Unsicherheiten in einer fragilen geopolitischen Lage samt ihrer Auswirkungen auf Individuen. Welche Abwehrmaßnahmen für Cybersicherheit greifen nachhaltig? Wo liegt die definierte Verantwortung von Führungskräften? Reichen Begriffe wie Awareness noch aus? In diesem Buch zeigen die Autoren die Herausforderungen und Lösungswege auf, die insbesondere von Entscheidern gemeistert werden müssen.

Liberale Manifeste und Dokumente
Der Liberalismus hat eine bewegte Geschichte, die bis zum Beginn der Gewaltenteilung und des Parlamentarismus in England des 12. Jahrhunderts zurückreicht. Er setzt sich für individuelle Rechte und Freiheiten, demokratisch kontrollierte Regierungsmacht, freie Marktwirtschaft und ein soziales Gemeinwesen ein.

Kulturmarxismus
Die westliche Welt befindet sich im freien Fall. Alles, was die Menschen bisher zusammenhielt, löst sich auf. Während die Massenmedien die neue Vielfalt feiern, werden über Jahrhunderte gewachsene Strukturen wie Familie, Glaube und Nation zielgerichtet unterwandert und zerstört.

Von Utopia nach Realia
Deutschland, irgendwann in naher Zukunft, es ist fünf nach zwölf und die TV-Live-Übertragung über den ersten Jungen Zukunftsrat beginnt. Friedliche Massenproteste auf den Straßen haben den Klimawandel nicht aufgehalten. Die Aktivisten von Fridays for Future haben ihren Glauben an die Demokratie trotzdem nicht verloren.

Alexander Berkman
Alexander Berkman (1870–1936) war einer der bekanntesten Anarchisten in den USA, besonders da er 1892 versucht hatte, einen amerikanischen Großindustriellen zu ermorden. Für diesen Attentatsversuch verbrachte Berkman schließlich die nächsten 14 Jahre im Gefängnis, bevor er zusammen mit Emma Goldman versuchte, die amerikanische Arbeiterschaft für eine revolutionäre Erhebung zu gewinnen.

Carl Melchior
Carl Melchior (1871–1933) war in Hamburg Amtsrichter bis ihn Max Warburg 1902 zum Syndikus des Bankhauses M.M. Warburg berief. 1917 wurde er Teilhaber der Bank. 1918 gehörte er zu den Mitbegründern der Deutschen Demokratischen Partei. 1919, zunächst Vorsitzender des Finanzausschusses der deutschen Waffenstillstandsdelegation, wurde Melchior Hauptdelegierter bei den Versailler Friedensverhandlungen.

Emmy Schoch
Mit Emmy Schoch stellt die Stadtarchiv-Reihe „Karlsruher Köpfe“ erstmals eine Frau vor. Emilie Hermine Schoch-Leimbach (1881 – 1968) gründete die Werkstätte für moderne Frauenkleidung und künstlerische Stickerei im Stadtzentrum Karlsruhes, die über fast fünf Jahrzehnte bis nach dem Zweiten Weltkrieg ein überregional bekanntes Modeatelier war.

Simone Weil
Mit Simone Weil (1909–1943) ist eine überaus spannende facettenreiche Denkerin zu entdecken, die den Versuch unternommen hat, Theorie und Praxis, Wissen und Glauben zusammenzubringen. Lebenslang hingegeben an die Aufgaben, die sie für notwendig erachtete, hat sie ein Werk geschaffen, das stets von Neuem staunen lässt.

Konfuzius
Der Philosoph Karl Jaspers zählte ihn zu den vier „maßgebenden Menschen“, den wichtigsten Geistesgrößen, die je gelebt haben: den chinesischen Philosophen Konfuzius (551–479 v. Chr.). Wie Sokrates, Buddha und Jesus hat er selbst nichts Schriftliches hinterlassen.
Globalisierungskritik neu denken!
Eine andere Welt ist noch immer möglich! Wie wir sie ändern müssen in Zeiten der großen (Un)Ordnung
Eberhardt-Köster, Thomas
Globalisierungskritik neu denken!
Wie könnte ein Tag im Jahr 2030 aussehen? Einer bunten, vielfältigen und an vielen Orten der Welt aktiven Bewegung für eine Globalisierung von unten ist es gelungen, globale soziale Rechte und Klimagerechtigkeit durchzusetzen. Eine Utopie? Nein, ein Ausgangspunkt, um über Globalisierungskritik neu nachzudenken.

Miltärwissenschaft - Eine Modellbildung
Militärwissenschaft im inhaltlichen Sinn existiert seit der Antike und bedarf daher weder einer gesonderten Definition noch des Nachweises einer Berechtigung.Die Zielsetzung der vorliegenden Studie liegt hingegen in der Ableitung der Notwendigkeit einer institutionalisierten Militärwissenschaft für ein gesichertes langfristiges Überleben des Staates.
